Der VfB Stuttgart gewann auch dank Gomez gegen die Hertha.

Foto: © imago / Jan Huebner
Sportlich ergibt der Transfer von Mario Gomez durchaus Sinn, aber auch darüber hinaus könnte sich beim VfB Stuttgart nun einiges ändern. Das könnte auch in Sachen Comunio interessant werden.

Eigentlich müsste der VfB Stuttgart sauer sein auf Niklas Stark. Denn hätte der Abwehrspieler der Hertha Mario Gomez bei dessen Rückkehr am vergangenen Wochenende in dessen Wohnzimmer in der 78. Minute nicht entscheidend gestört, der Nationalspieler hätte wohl ein romantisches Comeback gefeiert und die Schwaben mit 1:0 in Führung gebracht.

Doch so war es Stark selbst, der beim Klärungsversuch den Ball kurioserweise ins eigene Tor befördert und so gehört Gomez nur ein prozentualer Anteil an diesem Treffer. Gut, letztlich dürfte es dem VfB bei all der gewünschten Romantik egal gewesen sein, holte man Ende die doch so wichtigen drei Punkte.

Für Gomez baute Wolfs sogar extra das System um und ließ seine Elf in einem klassischen 4-2-3-1 auflaufen. Keine Dreierkette, keine falsche Neun, keine zwei Spitzen. Schwer zu sagen, ob die Schwaben durch Gomez etwas an der taktischen Flexibilität eingebüßt haben, denn mit dem Nationalspieler bieten sich wenig Systeme an.

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Allerdings könnte diese Umstellung dem VfB auch Halt und Sicherheit geben, weil sich die Spieler in diesem System wohlfühlen. Doch personell stellt sich nun die Frage, wohin mit den ganzen Offensivspielern?

Daniel Ginczek wird voraussichtlich als Gomez-Backup fungieren, kann aber zur Not und bei einem möglichen Rückstand als zweite, etwas hängendere Spitze agieren. Für Anastasios Donis bleibt nur ein Platz auf dem rechten Flügel, eine Position, die der Grieche aufgrund seiner Schnelligkeit durchaus spielen kann – auch wenn er sich ganz vorne noch einen Tick wohler fühlt.

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Takuma Asano, der auch schon mal als falsche Neun eingesetzt wurde, darf sich in Zukunft mit Chadrac Akolo und Berkay Özcan um einen Platz auf dem linken Flügel streiten. Gegen die Hertha machte dort allerdings auch Emiliano Insua nach seiner Einwechslung eine mehr als ordentlich Figur.

Besonders tragisch ist die Personalie Carlos Mane. Der 22-Jährige, der sich nach einem starken Beginn bei den Schwaben so schwer am Knie verletzte, war in den letzten Wochen drauf uns dran, wieder Teil des Teams zu werden. Doch am Sonntag zog er sich einen Sehnenriss im Oberschenkel zu und muss sogar operiert werden. Das abermalige Saisonaus ist die Folge.

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Ursprünglich hatte der VfB geplant, den von Sporting Lissabon ausgeliehenen Außenstürmer für 15 Millionen im Sommer fest zu verpflichten. Doch jetzt ist dieser Transfer mehr als fraglich. „Er ist ein so sympathischer, lebensfroher Junge und hat extrem auf sein Comeback gebrannt“, erklärt VfB-Manager Reschke im „kicker“: „Die ganze Truppe hat sich auf seine Rückkehr gefreut, zumal er im Mannschaftstraining schon wieder einen sehr vielversprechenden Eindruck hinterlassen hatte. Wir werden ihm bestmöglich helfen. Von Teamdoktor Ray Best und unserer medizinischen Abteilung wird er optimal betreut werden.“

Die Schwaben reagierten prompt und verpflichteten Erik Thommy vom FC Augsburg. Für den Linksaußen, dessen Vertrag im Sommer ausgelaufen wäre, zahlt der VfB 500.000 Euro Ablöse, für einen Spieler, der „alles mitbringt, um ein guter Bundesligaspieler zu werden. Nach seiner Ausbildung im Nachwuchsbereich des FC Augsburg konnte er in Kaiserslautern und Regensburg wichtige Erfahrungen sammeln und hat in dieser Saison in der Bundesliga seine Qualitäten bereits unter Beweis gestellt.“ In ganzen 167 Minuten…

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Autor: Florian Schimak

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