Zeit für Legenden! Nach dem ersten Teil der Serie folgen nun die besten Verteidiger der Comunio-Geschichte. Wer ist dabei? Längst vergessene Brecher und natürlich HW4. Hier gibt es die komplette Liste!  

Platz zehn: Mladen Kristajic – 619 Punkte

Neun Jahre grätschte und kämpfte der Serbe in den Stadien des deutschen Oberhauses. Vier Jahre beim SV Werder, fünf beim FC Schalke. Sein größter Erfolg: das Double 2004 an der Weser. Insgesamt absolvierte der Verteidiger 243 Spiele in der Bundesliga und erzielte dabei 18 Treffer. Nach seinem Aufenthalt in Deutschland wechselte er zurück in die Heimat – bei Partizan Belgrad beendete Kristajic 2011 seine aktive Karriere.

Platz neun: Christian Wörns – 632 Punkte

Wörns hat eine bewegte Karriere hinter sich. In der Bundesliga gab er bereits mit 17 Jahren sein Debüt – bis zum Ende seiner Laufbahn beackerte er die Felder für Waldhof Mannheim, Bayern 04 Leverkusen, Paris St. Germain und Borussia Dortmund. In Erinnerung bleibt aber vor allem sein unglückliches Verhältnis zur Nationalmannschaft. 1992 wurde er Vize-Europameister, ohne ein einziges Spiel bestritten zu haben. 1994 und 1996 wurde er nicht nominiert – bei der WM in Frankreich 1998 läutete seine Rote Karte im Viertelfinale gegen Kroatien das Aus ein. Im Vorfeld der WM im eigenen Land kam es zu Unstimmigkeiten mit dem damaligen Teamchef Jürgen Klinsmann, eine Nominierung gab es nicht. Mittlerweile ist Wörns Jugendtrainer in Unterhaching.

Platz acht: Heiko Westermann – 660 Punkte

HW4 besticht seit jeher durch seine Flexibilität. In der Viererkette kann er im Prinzip jede Position bekleiden, auch im defensiven Mittelfeld ist Westermann durch seine Zweikampfstärke häufig ein Gewinn. 2010 wechselte er vom FC Schalke 04 in Richtung Hamburger SV – dort ging Westermann als Führungsspieler zweimal durch das Stahlbad Relegation. Wo kickt Westermann in der kommenden Saison?

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Platz sieben: Rafinha  – 666 Punkte

Wäre hätte das gedacht? Unter Triple-Coach Jupp Heynckes eher mit einer Nebenrolle, bei Pep Guardiola fester Bestandteil der erweiterten Stammelf. Dabei ist Rafinha noch immer ein giftiger und unangenehmer Gegenspieler; Aussetzer wie noch auf Schalke sind allerdings nur noch selten zu sehen. Könnte in der nächsten Saison den nächsten Platz auf der Leiter der Comunio-Legenden erreichen. Dem Brasilianer fehlen nur noch 11 Punkte auf Per Mertesacker.

Auf wen im Bayern-Kader setzen?

Platz sechs: Per Mertesacker –  677 Punkte

In der Bundesliga debütierte Mertesacker bei seinem Heimatverein Hannover 96 – über die Station Werder Bremen zog es ihn 2011 zu seinem Traumklub FC Arsenal. Nach einer ersten Eingewöhnungszeit ist er im System Arsene Wengers verankert und absolute Führungsfigur. In der Nationalmannschaft zwischen 2006 und 2014 ebenfalls eine feste Größe – ob auf oder neben dem Platz; ob in der Startelf oder auf der Bank. Der Lohn: Weltmeister 2014.

Platz fünf: Daniel van Buyten – 776 Punkte

Der Belgier bestach durch unglaubliche Loyalität und – natürlich – seine körperliche Konstitution. Zwischen 2006 und 2014 kickte er beim FC Bayern. Mit der belgischen Nationalmannschaft nahm er 2002 und 2014 an der Weltmeisterschaft teil. Und jetzt? Genießt er die Zeit als Familienvater und probiert sich in der Modebranche.

Platz vier: Mats Hummels – 777 Punkte

Hummels hat sich bei Borussia Dortmund zu einem der besten Verteidiger Europas entwickelt. Seit 2008 ist er bei den Schwarz-Gelben. Sein Spiel? Sehr modern: Hummels kommt fast immer ohne Fouls aus, zudem kann er das Spiel mit langen oder kurzen Bällen intelligent eröffnen. 777 gesammelte Punkte – ein Ende ist nicht in Sicht. Vielleicht irgendwann der punktbeste Comunio-Verteidiger aller Zeiten? Neben dem Weltmeistertitel dann wohl sein größter Erfolg.

Platz drei: Naldo – 964 Punkte

Der Brasilianer ist nicht nur wegen seiner Kompromisslosigkeit in der Defensive gefürchtet. Naldo besitzt einen unglaublichen Schuss, nicht selten trifft er aus 30 Metern Entfernung. Seit 2005 kickt Naldo in der Bundesliga – von 2005 bis 2012 für Werder, seitdem für den VfL Wolfsburg. In 269 Partien in der ersten deutschen Liga erzielte Naldo 38 Treffer. Sein Comunio-High liegt bei 173 Zählern in einer Spielzeit.

Platz zwei: Lucio – 1015 Punkte

Es klingt zwar abgedrochen – aber es war schon eine Geschichte, die nur der Fußball schreibt. Da schickt Bayerns Trainer Louis van Gaal Lucio nach Mailand, weil nach Meinung des Niederländers zu viel Anarchie im Spiel des Brasilianers stecken würde. Lucio heuerte in Folge bei Inter an, gewann das Triple und besiegte – wie sollte es auch anders sein – den FC Bayern im Finale der Champions League. In der Bundesliga bleiben seine einmaligen Verteidigungskünste in Erinnerung, ebenso seine legendären Vorstöße.

Platz eins: Marcelo Bordon – 1108 Punkte

Eisenharter Mann – und auf Platz eins der besten Comunio-Verteidiger aller Zeiten! Bordon spielte in seiner Bundesliga-Zeit für den VfB Stuttgart und den FC Schalke. Viermal wurde er Vize-Meister, mehr war einfach nicht drin. Kann ihm aber herzlich egal sein – Platz eins in einem Comunio-Ranking ist eh besser.

Schon am Comunio zocken?

Autor: Sebastian Schramm

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