Marc-Oliver Kempf im Duell mit Marco Reus

Foto: © imago images / Eibner
Auch in dieser Saison präsentieren wir euch jede Woche einen Preis-Leistungskönig, eine Zukunftsinvestition, einen großen Namen zum kleinen Preis und eine Verkaufsempfehlung. Diesmal mit Marc-Oliver Kempf, Kevin Schade, Raphael Guerreiro und Sardar Azmoun. 

Der Preis-Leistungs-König: Marc-Oliver Kempf

Dieser Spieler ist gemessen an seiner Punkteausbeute einfach viel zu günstig.

Mit Ausnahme von Union-Joker Sven Michel gibt es unter den 30 punktbesten Spielern der letzten beiden Spieltage kein Akteur, der noch unter vier Millionen zu haben ist. Außer Herthas Marc-Oliver Kempf. Kempf hat sich gegen Dortmund mit überragenden neun Punkten hervorgetan, dabei unter anderem eine Großchance zunichte gemacht, eine amtliche Zweikampfquote an den Tag gelegt und starke 94 Prozent der Pässe zum Mitspieler gespielt.

Auch zuvor waren drei Punkte an einem Spieltag beim Innenverteidiger mit einer Ausnahme immer drin und für ein Kopfballtor ist Kempf auch immer gut. Zwar wird Hertha noch einmal auf dem Transfermarkt einen Abwehrspieler verpflichten, Kempf scheint aber zentral gesetzt. Rund 3,5 Millionen sind deshalb ein sehr guter Preis für ihn.

 

Die Zukunftsinvestition: Kevin Schade

Dieser Spieler spielt aktuell keine Rolle, wird aber bald durchstarten.

Fast schon wieder vergessen, dass Kevin Schade einer der Senkrechtstarter der letzten Saison war. Nahezu ein halbes Jahr war der 20-Jährige mit hartnäckigen Bauchmuskelproblemen ausgefallen. Jetzt steht Schade aber wieder im Mannschaftstraining und ein Comeback dürfte sich in den nächsten Wochen nähern. Aktuell gibt es den Freiburger noch für unter zwei Millionen auf dem Transfermarkt. 

Vermutlich nicht mehr lange. Denn vier Tore aus den ersten 21 Bundesliga-Einsätzen sind schon eine beeindruckende Quote. Dazu ist Schade einer der schnellsten Bundesliga-Spieler und und für einen Außenstürmer noch beeindruckend kopfballstark. Zumindest eine deutliche Markwertsteigerung ist hier sicher eingepreist.


Großer Name, kleiner Preis: Raphael Guerreiro

Ein Top-Star, der aber verhältnismäßig günstig ist.

In aller Regel muss man für Raphael Guerreiro bei Comunio einen zweistelligen Millionenbetrag investieren, sofern der Portugiese nicht verletzt ist. Aktuell sind es aber gerade einmal 7,8 und das ist beim allgemein hohen Preisniveau in diesen Wochen schon bemerkenswert.

Guerreiro ist sichtlich besser in Schuss als in der vergangenen Saison und kommt in dieser Saison auf einen Punkteschnitt von 5,25 pro Partie. Was will man also mehr für diesen Preis? Auf seiner linken Seite ist er immer noch ziemlich Konkurrenzlos beim BVB, schießt dabei viele Standards und strahlt auch so immer Torgefahr aus. Sollte der BVB demnächst auf Dreierkette umstellen, dürfte er sogar noch weiter profitieren. 

Der Comunio-Geheimtipp der Woche: Freiburger Debütant
Geheimtipp: Robert Wagner vom SC Freiburg

An dieser Stelle präsentieren wir jede Woche einen Spieler, der unter dem Radar läuft, ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis hat und seinen Marktwert schnell steigern könnte. Heute mit Robert Wagner vom SC Freiburg.

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Die Verkaufsempfehlung: Sardar Azmoun

Dieser Spieler hat einen Marktwert erreicht, dem er nicht mehr gerecht wird.

Die Zeichen stehen schlecht für den Iraner. Zuletzt meist in der Startelf, hat Azmoun gleich reihenweisen beste Chancen verballert. Das kann man zwar auch von Patrik Schick behaupten, doch hat der Tscheche einfach noch ein größeres Standing. Bei Azmoun stellt sich inzwischen die Systemfrage: Ist er ein Stürmer oder ist er ein Zehner?

Als Doppelspitze mit Schick würde Leverkusen ein Spielmacher fehlen, auch der Zehnerposition selbst gibt es im Grunde bessere Alternativen. Florian Wirtz, wenn er wieder fit ist oder auch der passstarke Kerem Demirbay, der nun gegen Mainz Azmoun aus der Startelf verdrängt hat. Azmoun selbst kam erst wenige Minuten vor Schluss in die Partie. Zuvor brachte Trainer Gerardo Seoane sogar noch lieber Nadiem Amiri. Und weil Bayer am letzten Wochenende erstmals in dieser Saison erfolgreich war, gibt es wenig Grund, etwas daran zu ändern. Die knapp fünf Millionen sollte man deshalb anderweitig investieren. 

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