Geheimtipp: Robert Wagner vom SC Freiburg

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An dieser Stelle präsentieren wir jede Woche einen Spieler, der unter dem Radar läuft, ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis hat und seinen Marktwert schnell steigern könnte. Heute mit Robert Wagner vom SC Freiburg.

Marktwert: 380.000
Punkte: 0
Punkte pro Spiel: 0

Darum wird Robert Wagner unterschätzt

Beim Versuch, sich im Internet über Robert Wagner schlau zu machen, landet man zuvorderst bei einem Hollywood-Schauspieler. Über das Freiburger Eigengewächs ist hingegen wenig bekannt. Wagner stand zwar letzte Saison schon ein paar Mal im Freiburger Profi-Kader, war aber zu Beginn der Spielzeit 2022/23 wieder in der Reserve in der 3. Liga aktiv.

 

Das macht Robert Wagner so stark

Am 4. Spieltag kam Wagner zu seinem Bundesliga-Debüt. Die sechs absolvierten Minuten kurz vor Ende reichten zwar nicht, um noch Punkte mitzunehmen, doch ein öffnender Pass aus einer Drucksituation heraus war bereits ein sehenswerter Ansatz des 19-Jährigen.

Immerhin hat Wagner in seinem noch jungen Alter schon mehr als 30 Spiele in der 3. Liga absolviert, obwohl er bis zuletzt noch hätte A-Jugend spielen können. Dabei sind ihm auch schon fünf Torbeteiligungen geglückt. Ein guter Wert für einen defensiven Mittelfeldspieler. Trainer Christian Streich beschreibt die Vorzüge seines Schützlings wie folgt: „Er hat eine gute Dynamik, eine gute Präsenz, führt Zweikämpfe und hat einen guten Abschluss“.


Dieses Potenzial hat Robert Wagner

Es ist schon einmal ein starkes Signal, dass Streich beim Stande von 1:0 in der Schlussphase, wo der Gegner auf den Ausgleich drängt, einem jungen Mann wie Wagner das Vertrauen schenkt und dafür Yannik Keitel vom Feld nimmt. Die Durchlässigkeit beim SC Freiburg von der Jugend zu den Profis ist bekanntermaßen groß. Wagner steht hier am Ende einer langen Reihe von Akteuren, die diesen Schritt vollzogen haben.

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Aber ganz klar ist auch: Mit Nicolas Höfler, Maximilian Eggestein und Yannik Keitel gibt es namhafte Konkurrenten für Wagners Position. Doch gerade Eggestein und Höfler haben auch gelegentlich mit Verletzungen zu kämpfen, die kommende Belastung mit den Europapokalspielen an Donnerstagen dürfte außerdem die Rotationsmaschine ankurbeln.

Wagner ist aber nicht zuletzt auch eines der größten Mittelfeldtalente seines Jahrgangs. Achtmal lief er zuletzt für die U19 des DFB auf, erzielte dabei zwei Tore. Der Weg in die Bundesliga ist also vorgezeichnet, die Tür steht offen. Durchgehen muss Wagner nun selbst. In dieser Saison dürften wir ihn noch so einige Male auf dem Bundesliga-Rasen sehen. Die knapp fünf Millionen für Azmoun sollte man besser anderswo investieren. 

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