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Ein Angreifer des SC Freiburg meldet sich mit einem Doppelpack zurück, ein Youngster von Bayer Leverkusen zeigt starke Leistungen und auch beim VfL Wolfsburg tut sich was. Das sind die Gewinner des 12. Spieltags!
Stand der Marktwerte: 30. November 2024
Lucas Höler (SC Freiburg, 4.230.000, Sturm):
„Für Höler sind nur 3,5 Millionen fällig – das kann man investieren in der Hoffnung, dass der SC Freiburg seine Torflaute hinter sich bringt und der Routinier an seine Normalform der letzten Jahre herankommt.“ Das schrieben wir am vergangenen Montag, als wir beleuchteten, wer von den Sperren beim SC Freiburg profitiert.
Höler verdrängte schon zuvor Junior Adamu aus der Startelf und war für den 12. Spieltag gesetzt. Nachdem die Breisgauer dreimal torlos geblieben waren, erzielte Höler beim 3:1-Sieg über Borussia Mönchengladbach seine ersten beiden Saisontore. Durchbruch!
Höler ist ein erfahrener Spieler und bei Comunio schon lange als guter Punktelieferant bekannt. Knapp 600 Punkte sammelte er in den letzten fünf Saisons, und man kann argumentieren, dass seine Torflaute im ersten Saisondrittel vor allem an seiner geringen Einsatzzeit lag. Nun ist er zurück im Stammteam und hat sicherlich vor, an seine bisherige Zeit beim SC Freiburg anzuknüpfen.
Arthur (Bayer Leverkusen, 1.520.000, Abwehr):
In den ersten zehn Spielen der laufenden Bundesliga-Saison stand Arthur für Bayer Leverkusen lediglich einmal über vier Minuten auf dem Platz. Erst beim 5:2-Erfolg über den 1. FC Heidenheim durfte er als Joker mal über 20 Minuten ran und bereitete ein Tor vor. Fünf Comunio-Punkte bescherten ihm auch einen Kurzeinsatz in der Champions League gegen Salzburg.
Am 12. Bundesliga-Spieltag durfte der Abwehrmann erstmals von Beginn an ran. Gegen Union Berlin zeigte Arthur über 79 Minuten eine ansprechende Leistung, die ihm sechs Comunio-Punkte einbrachte. Ob er trotz der Konkurrenz in der Bayer-Defensive auch nachhaltig zu seinen Einsätzen kommen wird, wird die Zeit zeigen. Im Managerspiel ist er aufgrund seines niedrigen Marktwerts und seines jüngsten Aufwinds gerade ein absolutes Muss auf dem Transfermarkt.
Patrick Wimmer (VfL Wolfsburg, 3.170.000, Sturm):
Während Jonas Wind einer der Verlierer des 12. Spieltags ist, ist ein direkter Konkurrent unter den Gewinnern zu finden. Schon zu Saisonbeginn hatte Patrick Wimmer den Vorzug vor Wind erhalten, seine Chancen im Sturm aber nicht genutzt. Zwischenzeitlich war er Ersatzspieler und dann auch noch Rot-gesperrt. Nach zehn Spieltagen stand er bei -2 Comunio-Punkten.
Dieses Loch hat Wimmer nun hinter sich gebracht. In seinem dritten Startelf-Einsatz nacheinander gelang ihm sein mit Abstand bestes Saisonspiel, beim 5:1-Sieg über RB Leipzig glänzte er als Vorlagengeber, zudem gewann er sieben seiner neun Zweikämpfe. Neun Comunio-Punkte wurden auf sein Konto addiert. Der Start in ein starkes zweites Saisondrittel?
Niklas Stark (SV Werder Bremen, 3.230.000, Abwehr):
Während Niklas Stark verletzt fehlte, war unklar, ob er nach seiner Genesung wieder ins Stammteam des SV Werder Bremen rücken würde. Trainer Ole Werner ließ sich Zeit, warf den Innenverteidiger nach einem Joker-Einsatz gegen Holstein Kiel aber wieder in die Startelf. Gegen Eintracht Frankfurt zeigte Stark eine gute Leistung und nahm fünf Comunio-Punkte mit.
Vier weitere gab es beim 2:2 gegen den VfB Stuttgart, bei dem er erstmals seit dem 4. Spieltag durchspielte. Stark ist wieder in der Anfangself angekommen und hat das Potenzial, zum Punktehamster zu werden. Sein Marktwert wird in der kommenden Woche steigen