Florian Neuhaus und Lars Stindl von Borussia Mönchengladbach

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Stammplatz verloren? Von wegen! Vier Spieler, die zuletzt auf der Kippe standen oder sogar ganz fehlten, haben sich am 12. Spieltag mit starken Leistungen zurückgemeldet. Sie sind jetzt Kaufempfehlungen!

Niklas Dorsch (FC Augsburg, 2.980.000, Mittelfeld):

Endlich ist zusammen, was zusammengehört: Niklas Dorsch und Arne Maier bildeten am 12. Spieltag zum ersten Mal gemeinsam von Beginn an die Augsburger Doppelsechs. Und wie!

Die Fuggerstädter bezwangen den FC Bayern sensationell mit 2:1, der Ex-Bayer Dorsch nahm dabei drei Comunio-Punkte mit. Nach seiner gesundheitsbedingten Pause ist der Sommerneuzugang jetzt wieder ein fester Bestandteil des FCA-Mittelfelds; aufgrund der schweren Verletzung von Tobias Strobl kommt er gerade zur richtigen Zeit.

Maier ist bereits ein Punktehamster, Dorsch hat alle Chancen, das noch zu werden. Der zweite Heimsieg in Folge wird Augsburg obendrein Schwung für die kommenden Partien geben. Hertha BSC, der VfL Bochum und der 1. FC Köln sind die nächsten Gegner. Punktepotenzial!


Diadie Samassekou (TSG Hoffenheim, 1.930.000, Mittelfeld):

Zum zweiten Mal in dieser Saison ist Diadie Samassekou ziemlich aus dem Nichts in die Hoffenheimer Startelf zurückgekehrt, diesmal will er auch langfristig drinbleiben. Nachdem er beim 0:2 in Bochum noch komplett auf der Bank versauerte, erhielt der Malier gegen Leipzig doch wieder den Vorzug vor Angelo Stiller – eine Maßnahme, die sich auszahlte.

Die TSG gewann zum vierten Mal nacheinander vor eigenem Publikum, Samassekou erzielte dabei sein erstes Saisontor. Der insgesamt beachtliche Auftritt seiner Mannschaft wird Sebastian Hoeneß wohl kaum dazu veranlassen, mehr als nur seine Offensive zu verändern, wenn Kramaric und Baumgartner wieder dabei sind. Diesmal hat Samassekou bessere Chancen, sich festzuspielen.

Die Top-Elf des ersten Saisondrittels 2021/22

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Tor: Mark Flekken (SC Freiburg) - 46 Punkte | Foto: imago images / ULMER Pressebildagentur | Stand: nach dem 11. Spieltag

Florian Neuhaus (Borussia Mönchengladbach, 7.370.000, Mittelfeld):

Erstmals seit dem 6. Spieltag stand Florian Neuhaus wieder in der Startelf von Borussia Mönchengladbach. Nicht ganz so überraschend wie seine Ausbootung kam seine Wiedereingliederung, die auch mit Denis Zakarias Wechsel in die Innenverteidigung zusammenhängt. Der Schweizer musste seinen verletzten Landsmann Nico Elvedi vertreten.

Obwohl dessen Rückkehr für das Köln-Spiel nächste Woche nicht ausgeschlossen ist, sehen wir Neuhaus wieder nahe an seinem alten Stammplatz. Nach seinem Jokertor gegen Mainz traf der Nationalspieler gegen Fürth erneut und zeigte sich stark formverbessert.

In dieser Verfassung wird Neuhaus kaum wieder auf der Bank Platz nehmen, er kann auch gemeinsam mit Zakaria im Mittelfeld auflaufen – vielleicht sogar zu dritt mit Zakaria und Kone. Denkbar ist zudem eine Dreierkette aus Ginter, Zakaria und Elvedi, dann könnte Ramy Bensebaini als Schienenspieler auflaufen und im Mittelfeld wäre weiterhin Platz für Neuhaus und Kone.

Der Comunio-Countdown am Samstag: Kurzfristige Ausfälle in Leipzig, Wolfsburg & Hoffenheim - BVB mit Guerreiro
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Alessandro Schöpf (Arminia Bielefeld, 2.770.000, Mittelfeld):

Noch immer Stammspieler, noch immer Punktehamster: Alessandro Schöpf lohnt sich bei Comunio weiterhin genauso wie im Oktober, als er mehr als vier Millionen kostete. Zwar verschwand der Mittelfeldspieler zwischenzeitlich zweimal aus der Startelf, doch auch als Joker nahm er stets Zählbares mit.

Im Spiel gegen den VfL Wolfsburg war Schöpf als Startspieler wieder einer der Besten. Im Durchschnitt nimmt der ehemalige Schalker pro Partie rund drei Punkte mit. Zum Preis von weniger als drei Millionen gibt es das nicht allzu oft.

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