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Zwei Mittelfeldspieler führen den SV Werder Bremen zum Derbysieg, beim 1. FC Köln rückt ein prominenter Name in den Vordergrund und auch ein alter Bekannter von Union Berlin ist ein Gewinner des 30. Spieltags!
Stand der Marktwerte: 18. April 2026
Jens Stage (SV Werder Bremen, 7.300.000, Mittelfeld):
Mit einem Punkteschnitt von 6,32 ist Jens Stage in dieser Saison einer der fünf besten Mittelfeldspieler der Bundesliga. Dass der Regisseur des SV Werder Bremen aktuell nicht achtstellig kostet, liegt daran, dass er nach seiner Gelbsperre zwei Spiele verletzungsbedingt verpasste. Die Pause endete mit dem 30. Spieltag eindrucksvoll.
Im Derby gegen den HSV avancierte Stage mit einem Doppelpack zum Matchwinner und strich stolze 17 Comunio-Punkte ein. Seine Saisontore Nummer acht und neun zeugen von seiner enormen Torgefahr, die Werder Bremen im Kampf um den Klassenerhalt einen Big Point besorgte. Nun wird sich sein Preis sicher ganz schnell wieder nach oben korrigeren.
Cameron Puertas (SV Werder Bremen, 3.950.000, Mittelfeld):
Auch Cameron Puertas war in der vergangenen Woche vergleichsweise günstig, da er gerade eine Gelbsperre absitzen musste. Zuvor zeigte sich Stages Nebenmann wochenlang als konstanter Punktehamster mit 36 Punkten aus sieben Partien. Im Spiel gegen den HSV legte Puertas noch eine Schippe drauf.
Der Spanier bereitete einen Stage-Treffer vor und traf selbst zum entscheidenden 3:1. 14 Comunio-Punkte sind die bislang beste Saisonleistung des Sommerneuzugangs von Werder Bremen, und sie fügen sich nahtlos in eine hervorragende Rückrunde ein. In den letzten vier Spielen ist von Puertas mehr zu erwarten, als sein Marktwert vermuten lässt.
Luca Waldschmidt (1. FC Köln, 1.120.000, Sturm):
Nicht immer ganz geduldig wartet Luca Waldschmidt beim 1. FC Köln auf seine Chance, von Beginn an zu spielen. Das war in der Rückrunde bislang erst einmal der Fall. Ragnar Ache hat einen Platz im Sturm sicher, dahinter war für Waldschmidt angesichts starker weiterer Offensivkonkurrenz kein Platz.
Nun hat sich Ache jedoch verletzt, womöglich ist für den Mittelstürmer die Saison gelaufen. Da Marius Bülter seit dem 11. Spieltag nur an einem Tor beteiligt war, könnte Waldschmidt für den 1. FC Köln endlich ernsthaft zum Startelf-Kandidaten werden. Im Spiel gegen den FC St. Pauli schulterte er zudem Verantwortung, indem er nach seiner Einwechslung den wichtigen Elfmeter zum 1:1 verwandelte. Für etwas mehr als eine Million ist Waldschmidt ein Schnäppchen mit Potenzial.
Christopher Trimmel (1. FC Union Berlin, 900.000):
Noch weniger als der Angreifer des 1. FC Köln kostet ein Außenverteidiger des 1. FC Union Berlin, der sich bereits in seiner siebten Comunio-Saison befindet. 22 Punkte fehlen Christopher Trimmel noch, um dabei zum dritten Mal die 100-Punkte-Marke zu knacken. Zuletzt sah es schlecht aus, da er unter Steffen Baumgart zweimal komplett draußen blieb. Marie-Louise Eta vertraute bei ihrem Bundesliga-Debüt als Cheftrainerin jedoch auf ihren Routinier.
An Trimmel lag es nicht, dass Union Berlin mit 1:2 gegen den VfL Wolfsburg verlor. Der 39-Jährige ackerte, bereitete fünf Schüsse vor, darunter zwei Großchancen, und strich starke sieben Comunio-Punkte ein. Somit hat Eta keinen Grund, Trimmel am 31. Spieltag wieder aus der Anfangsformation zu nehmen.































