Innnenverteidiger-Aytac-Sulu-Stinkefinger-im-Spiel-gegen-den-FC-Bayern

Foto: © picture alliance / Sven Simon

Der 17. Spieltag ist Geschichte und es wird Zeit eine erste Bilanz unter den Abwehrspielern der Liga zu ziehen. Zwei Brüder und die üblichen Verdächtigen sind unter den Top 5 der Abwehrspieler zu finden.

Dem Ranking liegt die Gesamtpunktzahl eines jeden Spielers innerhalb der ersten siebzehn Spieltage zugrunde.

Die ganz große Überraschung hält dieses Ranking nicht bereit. Dafür waren diese Spieler zu konstant, um ihre Platzierung unter den Top 5 zu verlieren. Ob jedoch all diese Spieler auch weiterhin in der Bundesliga Punkte holen werden, steht auf einem anderen Blatt.

Der erste Platz geht, wie schon im Ranking der punktbesten Innenverteidiger nach dem zwölften Spieltag zuvor, an Joel Matip (82 Punkte) vom FC Schalke 04. Der torgefährliche Innenverteidiger wird allerdings, laut englischen Medienberichten, mit einem Wechsel zum Klopp-Club FC Liverpool in Verbindung gebracht. Auch der AC Mailand hat angeblich großes Interesse angemeldet.

Schalke-Manager Horst Heldt dementierte jüngst jegliche Wechselgerüchte und treibt vielmehr die eigenen Verhandlungen bezüglich einer Verlängerung, des im Sommer auslaufenden Vertrags Matips, voran. Eine engültige Entscheidung wird spätestens Ende Januar erwartet. Man darf also gespannt sein, ob Joel Matip zum Rückrundenauftakt noch da ist, oder nicht?

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Aytac Sulu ist nicht erst seit dem Stinkefinger-Eklat im Pokalspiel seiner Darmstädter gegen den FC Bayern München ein Begriff. Der Kapitän der Lilien ist der Dreh-und Angelpunkte in der Defensive von Darmstadt 98 und zudem noch für Standardtore gut. Nein, kein Kopfballungeheuer, er tritt sie einfach selbst und ist dabei mit vier Treffern ziemlich effektiv! Schließlich fielen die meisten Tore der Darmstädter durch Standards.

Mit 76 Punkten rangiert Sulu auf Platz zwei des Abwehrspieler-Rankings. Auch sein Marktwert hat sich sehr gut entwickelt. Momentan ist er nicht für unter 3.990.000 zu haben, bzw. bringt er zumindest diese Summe jenen Managern ein, die dringend frisches Geld brauchen.

Auf dem dritten Platz ist Mats Hummels (74 Punkte) vom BVB zu finden. Trotz seiner kurzen Strafversetzung durch Borussen-Trainer Thomas Tuchel konnte ihn niemand aus den Top 5 vertreiben. Wie unverzichtbar Hummels für die Dortmunder ist, zeigte zuletzt das Spiel gegen den 1. FC Köln, das der BVB nach einer 1:0 Führung in der zweiten Hälfte noch aus der Hand gab und in der 90. Spielminute sogar noch den Siegtreffer zum 2:1 aus Kölner Sicht schlucken musste.

Dass Hummels nicht nur für seine sehr gute defensive Organisation bekannt ist, sondern auch für das ein oder andere Tor – zwei für den BVB, eins dagegen – sowie für seine klugen langen Bälle in der Spieleröffnung, ist nicht erst neuerdings so. Nach zuletzt etwas schwankenden Leistungen, bzw. Blackouts, ist er jetzt wieder voll da.

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Jerome Boateng vom FC Bayern München ist, wie Kollege Hummels bei den Dortmundern, eine Konstante in seinem Verein. Er hat zwar in dieser Saison noch kein einziges Tor geschossen, doch sind seine Leistungen in der Defensive so gut, dass es selbst ohne Tore zu einem guten vierten Platz mit 67 Comunio-Punkten reicht. Im Gegensatz zu anderen Spielern in diesem Ranking, hat er zudem nur sechzehn Spiele für den Rekormeister absolviert.

Wenn in der Rückrunde zu dieser sehr konstanten Leistungen dann auch noch Tore hinzukommen sollten, ist eine höhere Platzierung unausweichlich.

An der fünften Position wird wieder der Name Matip geführt. Mit 59 Punkten kommt Marvin zwar nicht ganz an seinen Bruder heran, doch zeigt sich, dass der Ingolstädter Innenverteidiger in der Bundesliga anständige Leistungen vollbringt und das Verteidigen der Familie Matip wohl im Blut zu liegen scheint.

Unter Hasenhüttl hat Marvin Matip in allen siebzehn Bundesligapartien auf dem Platz gestanden und dabei ein Tor erzielt. Er schickt sich also an, es seinem Bruder gleichzutun, und ist für seinen Verein, dem FC Ingolstadt, nahezu unverzichtbar geworden.

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Autor: Peter Johann Friedrich

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