Borussia Dortmund

Der „neue“ BVB von Thomas Tuchel bricht Rekorde um Rekorde und setzt auch bei Comunio neue Maßstäbe. Wir sagen, wer die erfolgreichsten Akteure im Kader sind – und vor allem, wer sich trotz der steigenden Preise noch lohnt.

400 Punkte. So viele Zähler hat Borussia Dortmund in der Spielzeit 2015/2016 schon geholt. In fünf Spielen. Zum Vergleich: Die Bayern, die ebenfalls alle fünf Spiele gewinnen konnten, fuhren 60 weniger ein, der Drittplatzierte Mainz 05 liegt mit 249 Punkten bereits Meilen dahinter – der BVB wäre sogar ohne den starken Auftritt gegen Bayer Leverkusen vor dem FSV platziert gewesen.

Die Gründe dafür sind schnell gefunden. Dortmund schenkte jedem Gegner mindestens drei Tore ein, mit 18 Toren stellt die Borussia die beste Offensive der Liga. Gleichzeitig rangieren die Schwarz-Gelben mit nur drei Gegentoren aber auch auf Platz drei der besten Defensivreihen der Liga. Vor allem für seine Gegner ist Dortmund ein Albtraum. Im Schnitt kassieren die Gegner 6,6 Minuspunkte – die Borussia ist somit die einzige Mannschaft gegen die keine Pluspunkte geholt werden.

Im Kollektiv stark

Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass beim BVB alle Mannschaftsteile gut punkten können und nicht nur einige wenige Spieler alle Punkte einheimsen. Unter den elf besten Punktesammlern der Liga sind sechs Akteure der Borussia vertreten. Ein Stürmer, drei Mittelfeldspieler und zwei Verteidiger. Die Bayern nehmen drei Plätze in der Liste ein, Köln und Mainz sind immerhin einmal vertreten.

Die besten Punktesammler des BVB (und damit auch der Bundesliga) sind – natürlich – Pierre-Emerick Aubameyang und Henrikh Mkhitaryan. Das überragende Offensivduo kommt zusammen nicht nur auf 104 Comunio-Punkte, sondern auch auf 13 Scorerpunkte und belegt in der Scorerliste der Bundesliga die Plätze eins und zwei. Dass mit Marco Reus der nominell stärkste Offensivspieler der Dortmunder zwei Mal nicht zum Einsatz kam, gerät angesichts dieser Leistungen schon fast in Vergessenheit.

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Doch wie können Manager nun noch vom überragenden BVB profitieren? Mit fast 109 Millionen Euro stellt Dortmund die zweitteuerste Mannschaft der Liga hinter den Bayern (131 Millionen) und ist rund 40 Millionen Euro mehr wert als die Mannschaften vom VfL Wolfsburg oder Bayer Leverkusen.

Mit 12 bzw. 11 Millionen Euro Marktwert sind Aubameyang und Mkhitaryan mittlerweile natürlich auch die teuersten Akteure der Dortmunder. Mit 10,2 Millionen Euro folgt Marco Reus aber immerhin noch auf Rang drei. Auch Ilkay Gündogan, Shinji Kagawa oder Julian Weigl sind nicht mal eben so mitten in der Saison zu stemmen.

Einige Schnäppchen im Kader?

Finanzierbar und dennoch lohnenswert könnten einige andere Akteure der Borussen sein. Jonas Hofmann fand sich gegen Leverkusen in der Startelf von Thomas Tuchel wieder und trumpfte (erneut) auf. Der Offensivspieler erzielte den ersten Treffer des Spiels und wurde mit einer 2,5 belohnt. In den letzten beiden Partien stand Hofmann in der ersten Elf und sammelte insgesamt 14 Punkte. Auch wenn Marco Reus unmittelbar vor seiner Rückkehr steht, der Marktwert vom Ex-Mainzer dürfte nun erstmal gehörig steigen. Er profitiert schließlich auch vom Abgang von Kevin Kampl zur Werkself.

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Zwei weitere Kandidaten für einen Kauf könnten Nuri Sahin und Gonzalo Castro sein – trotz bisher sehr enttäuschenden Saisons. Die Marktwerte der beiden sanken während der Saison konstant, dürften mittlerweile aber nahezu am Tiefpunkt angelangt sein. Mit 116 und 134 Punkten 2014 zeigten beide Spieler, dass sie sehr großes (Comunio-)Potenzial besitzen, das Risiko hält sich mit 1,6 und 2 Millionen Euro in Grenzen.

Sahin steht kurz vor einer Rückkehr in den Kader des BVB, Castro wird trotz seiner bisher enttäuschenden Auftritte noch einige Chancen erhalten, schließlich brauchen andere Spieler aufgrund der Doppelbelastung immer wieder Pausen. Sollten Sahin und Castro wieder zu ihrer Form finden, werden sie auch zu häufigeren Einsätzen kommen – und ihren Marktwert so vervielfachen.

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