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Vorlagen und Tore sind bei Comunio wahre Punkte-Booster, die man nicht liegen lassen sollte. Grund genug, sich die Schützen für Ecken und Freistöße einmal genauer anzusehen und auf dem Zettel zu haben. Die Schützen von Wolfsburg bis Bayern.

Hier lest ihr Teil I und Teil II:
Ecken und Freistöße: Extra-Punkte durch Standards (I)
Ecken und Freistöße: Extra-Punkte durch Standards (II)

FC Bayern München: David Alaba / Joshua Kimmich

2018/19 gelangen dem Deutschen Meister 13 Tore nach Standardsituationen. Der Chef bei direkten Freistößen heißt David Alaba, auch wenn Lewandowski selbstverständlich ebenfalls ein Wörtchen mitzureden hat. Aber: 2018/19 trafen die Bayern kein einziges Mal in der Bundesliga nach einem direkten Freistoß. Für die Flanken – auch bei indirekten Freistößen und Ecken – ist Nationalspieler Joshua Kimmich verantwortlich. Thiago und Alaba stehen natürlich ebenfalls parat.

Borussia Dortmund: Marco Reus / Jadon Sancho

Freistöße nahe der Strafraumgrenze sind Chef-Sache. Kapitän Reus gehört definitiv zu den besten Freistoßschützen des Teams und der Liga, auch Paco Alcacer hat bekanntlich einen guten Schuss – wir erinnern uns an den 27. Spieltag der letzten Saison, also Paco Alcacer den BVB in einem hart umkämpften Spiel mit einem exzellenten Freistoß in der 90. Minute erlöst. Paco Alcacer ist ohnehin der Mann mit den besonderen Statistiken. So auch bei Freistößen. Aus sechs Versuchen bei direkten Freistößen verwandelte Paco drei – eine sagenhafte Trefferquote von 50%. Bei Ecken und Freistoßflanken kommen die Techniker Sancho, Hazard und Brandt zum Einsatz.

RB Leipzig: Marcel Halstenberg / Marcel Sabitzer

Bei den Bullen sind direkte Freistöße offene Rennen zwischen Linksverteidiger Halstenberg und Offensivspieler Marcel Sabitzer – insofern fit, mischt auch Emil Forsberg mit. Ecken dürften zumeist durch Halstenberg und Kampl ausgeführt werden – Demme, Forsberg und Nkunku können dies ebenfalls. Allgemein treffen die Sachsen allerdings lieber aus dem Spiel heraus – nur neun der 63 Saisontore wurden resultierend aus einer Ecke oder einem Freistoß erzielt.

Die Top-Elf des 2. Spieltags

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Tor: Manuel Neuer (FC Bayern München) - 5 Punkte | Bildquelle: imago images / eu-images

Bayer 04 Leverkusen: Leon Bailey / Kerem Demirbay

Bei Standards nahe dem Sechzehner ist Leon Bailey der Spezialist der Werkself. 2018/19 gelangen ihm zwei Tore aus einem direkten Freistoß. Erster Vertreter ist Charles Aranguiz, auch Neuzugang Demirbay hat die nötige Technik und Schusskraft, um es mal direkt zu versuchen. Bei Ecken und Freistößen aus weiterer Entfernung dürfte Techniker Demirbay ohnehin die Nase vorn haben und so das eine oder andere Tor in dieser Saison vorbereiten.

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Neben Bayerns Topstars Lewandowski und Coutinho sind auch Tops für den kleineren Geldbeutel vertreten. Zwei von ihnen stehen sich am Freitagabend im direkten Duell gegenüber. Ansonsten gilt: Mut zu „Lücke“.

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Borussia Mönchengladbach: Jonas Hofmann / Oscar Wendt

Genau wie dem Rekordmeister gelang auch den Fohlen kein einziges direktes Freistoßtor in der abgelaufenen Saison. Erste Kandidaten dürften Hofmann und Wendt sein, Neuzugang Thuram darf sicher auch mal sein Glück probieren. Ecken und indirekte Freistöße kommen in der Regel ebenfalls von Hofmann oder Wendt, auch Neuhaus und Plea sind Kandidaten.

VfL Wolfsburg: Maximilian Arnold / Admir Mehmedi

Und zum Abschluss noch ein Team, das zuletzt wenig Glück bei direkten Freistößen hatte: Der VfL Wolfsburg. Einen harten Schuss und die nötige Technik für Freistöße unweit des Tores haben Maxi Arnold und Brasilianer William. Bei Freistoßflanken und Eckstößen kommen auch Mehmedi, Brekalo und Malli ins Spiel. Immerhin zehn Treffer gelangen den Wölfen nach ruhenden Bällen (15 mit Elfmetern).

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Autor: Markus Teschner

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