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Niko Kovac hat es verstanden, aus einer international zusammengewüfelten Truppe ein Team mit Europapokal-Ambitionen zu formen. Wer kann in seine Fußstapfen treten? Die neun Kandidaten im Check.

Daniel Farke

Der 41-Jährige ist der neueste Name, der durch die Medien geistert. Farke ist derzeit Trainer des englischen Zweitligisten Norwich City und hat zuvor mit der Reserve von Borussia Dortmund die Vizemeisterschaft in der Regionalliga West geholt. „Wir beobachten viele Trainer auf dem Markt, auch Daniel Farke. Er leistet sehr gute Arbeit und entwickelt sich bei Norwich City sehr gut weiter“, so Fredi Bobic gegenüber Sport1. Und damit ist Farke natürlich automatisch im engeren Kreis der Kandidaten, auch wenn er hierzulande noch weitgehend unbekannt ist. Farke selbst verweist auf seinen Vertrag bis 2019. Die Eintracht wäre für ihn aber definitiv ein starkes Sprungbrett.

Markus Weinzierl

Nach seiner Entlassung auf Schalke im vergangenen Jahr wird Weinzierl derzeit noch fürstlich bezahlt und hat nicht zuletzt deshalb den ein- oder anderen Job in der Bundesliga abgelehnt. Nach einem Jahr Sabbatical ist es nun aber höchste Zeit, wieder mal was anzunehmen. Frankfurt würde als Kaliber perfekt zu Weinzierl passen, schließlich hat er auch Erfahrung in der Europa League. Fragt sich nur, ob die Eintracht dem Ex-Schalker und Augsburger auch ein entsprechendes Gehalt bieten kann.

Die Top-Elf des 33. Spieltags

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Sturm: Jean-Kevin Augustin (RB Leipzig) - 13 Punkte | Bildquelle: Imago

David Wagner

Wagner wird schon seit einigen Wochen mit Frankfurt in Verbindung gebracht, der Coach von Huddersfield ist auch durchaus geschmeichelt vom Interesse aus Deutschland, möchte in der Premier League mit seiner Mannschaft aber erst einmal den Klassenerhalt sichern. Und das wird gar nicht so einfach. Tendenz: Wenn Huddersfield absteigt, wäre Wagner wohl zu haben, allerdings soll auch Leicester stark am deutschen Trainer interessiert sein. Bleibt Huddersfield erstklassig, wird sein aktueller Verein Ansprechpartner Nummer 1 bleiben.

Jens Keller

Vielleicht die naheliegendste Lösung. Nicht nur, weil Keller einer der interessantesten verfügbaren Trainerkandidaten auf dem deutschen Markt ist, sondern auch, weil er Fredi Bobic aus gemeinsamen Stuttgarter Zeiten kennt und einst seine aktive Karriere bei Frankfurt beendet hat. Bei Union Berlin würden sie sich zumindest wünschen, dass sie Keller nie rausgeschmissen hätten.

Marco Rose

Ein Name, der sowohl beim BVB als auch bei Frankfurt auf der Liste steht. Für Dortmund dürfte Rose aber maximal eine B-Lösung sein. Erst ein Jahr ist er wirklich im Seniorenbereich tätig, dafür mit Red Bull Salzburg aber höchst erfolgreich. Er pflegt eine freundschaftliche Beziehung zu seinen Spielern, kann Talente integrieren  und könnte so ziemlich gut in die Fußstapfen von Niko Kovac passen.

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Ralph Hasenhüttl

Medienberichten zu Folge soll es ein Geheimtreffen zwischen Fredi Bobic und dem Trainer von RB Leipzig gegeben haben, von Hasenhüttl aber vehement dementiert. Immer wieder gibt es Gerüchte, der Weg des Österreichers bei Leipzig könnte nach der enttäuschenden zweiten Bundesliga-Saison zu Ende sein. Dann wäre Hasenhüttl, der ja auch bei Bayern ganz oben auf der Liste war, gewiss eine Königslösung für die Eintracht.

Slaven Bilic

Bilic würde als Kroate das perfekte Erbe des jetzigen Trainers antreten. Nicht nur wegen der Balkan-Fraktion um Jovic, Gacinovic, Rebic und Co., sondern auch, weil er fünf Sprachen fließend spricht. Nicht unbedingt schlecht, für die internationale Adler-Truppe. Bilic ist nach seinem Rauswurf im letzten Jahr bei West Ham United auf dem Markt verfügbar.

Zeljko Buvac

Eines der jüngsten Gerüchte führt nach Liverpool. Buvac, 17 Jahre lang an der Seite von Jürgen Klopp, soll sich mit diesem so verworfen haben, dass eine weitere Zusammenarbeit ausgeschlossen ist. Buvac galt über die letzten Jahre als das taktische Gehirn des Systems Klopp, soll etwa das Brain hinter dem Gegenpressing des BVB in den Meisterjahren sowie aktuell bei Liverpool gewesen sein. Ob sich Frankfurt jedoch auf das Experiment einlässt, einen dauerhaften Co-Trainer erstmlas zum Chef zu befördern, scheint eher unwahrscheinlich.

Hannes Wolf

Wolf hat mit Stuttgart sensationell den Aufstieg geschafft, hat bei Dortmund seinerzeit herausragende Jugendarbeit geleistet. Als vom DFB ausgezeichneter  „Trainer des Jahres“ rückt er natürlich automatisch in den Fokus, wenngleich seine letzte Zeit bei Stuttgart ziemlich bescheiden lief. Er dürfte nicht ganz oben auf der Liste stehen.

 

 

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Autor: Karol Herrmann

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