Comunio-Matchwinner Filip Kostic im Duell mit Barcas Pedri

Foto: © imago images / Xinhua
Eintracht Frankfurt gewann bei einem historischen Auftritt mit 3:2 beim großen FC Barcelona. Wie gut waren die Adlerträger im Einzelnen? Wir unterziehen die Europa League-Leistungen der Hessen einem Comunio-Punkte-Check!

Superstar, Matchwinner, Euro-Held

Welcher Spieler den besten Auftritt hingelegt hat, ist natürlich keine Überraschung. Filip Kostic erzielte zwei Tore, einen Assist und spielte außerdem drei wichtige Pässe (Torschussvorlagen). Seine Passquote war sowohl in der Quantität als auch Qualität überragend. 26 seiner 31 Pässe kamen an – mit 84% war er zweitbester Frankfurter nach Jesper Lindström (6/6 Pässe).

Das überragte auch seine schwache Zweikampfquote (0/6 Zweikämpfe gewonnen). Satte 17 Punkte hätte Kostic seinen Comunio-Managern gebracht. Zehn Punkte gibt es direkt über die Sofascore-Note von 8,5. Weitere vier Punkte für sein Tor aus dem Spiel und drei Punkte für den verwandelten Elfmeter. 


 

Feel Good-Story, Super-Dribbler und erfolgreiche Offensive

Richtig gute Noten sammelten außerdem fünf weitere Akteure. Einer von ihnen war Almamy Toure. Der Malier stand aufgrund von Tutas Sperre in der Startelf. Abgesehen von seiner Einwechslung im Hinspiel machte er nur ein Spiel in 2022. Und trotzdem war er der beste in der Defensive – auch bei Comunio. Mit einer Zweikampfquote von 100% und 15 Defensivaktionen erspielte er sich einen Sofascore von 7,2 – vier Comunio-Punkte.

Zweitbester Frankfurter war Ansgar Knauff. Die Dortmunder Leihgabe bestach vor allem mit seinen Dribblings. Alle fünf waren erfolgreich, dabei landete Barca-Superstar Jordi Alba nicht nur einmal auf dem Hosenboden. Mit elf von 19 gewonnenen Bodenzweikämpfen und drei Torschussvorbereitungen hätte Kostics Pendant sieben Comunio-Punkte (Sofascore 7,7) erzielt!

Auch die drei Offensivkräfte Rafael Borre, Daichi Kamada und Jesper Lindström konnten durch ihre Torbeteiligungen einiges mitnehmen. Borre konnte durch seine drei Tor-Punkte seine schwachen Zweikampfwerte ausgleichen und kam auf sechs Comunio-Punkte. Kamada (Vorlage) und Lindström (Elfmeter herausgeholt) hätten euch jeweils vier Punkte gebracht. Während Lindström eine durchweg solide Performance ablieferte, verlor Kamada elf von 19 Zweikämpfen, glich das jedoch durch drei wichtige Pässe wieder aus.

 

 
 
 
 
 
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Wenige Comunio-Punkte für die Defensive

Den Titel „best of the rest“ kann Kristijan Jakic einsammeln. Mit zwei erzielten Punkten blieb er seinem Saisonschnitt (1,5 Punkte) treu. Abwehrchef Martin Hinteregger konnte 13 Defensivaktionen sammeln, jedoch waren Zweikampf- und Passquote zu schwach, um Punkte mitzunehmen, so ging er mit einer Nullnummer nach Hause. Schuld daran waren auch die zwei Gegentore in der Schlussphase.

Während Makoto Hasebe und Timothy Chandler erst spät in der Nachspielzeit eingewechselt wurden und keine Punkte sammeln konnten, waren auch Ragnar Ache und Jens Petter Hauge nicht lange genug dabei, um Eindruck zu schinden. Ihr Sofascore-Wert blieb neutral bei null Punkten. Bei Ajdin Hrustic sieht das ähnlich aus, jedoch macht sich die erhaltene gelbe Karte bemerkbar und so steht ein Minuspunkt auf dem Konto.

Ähnlich wie seine Vordermänner litt auch die Note von Kevin Trapp unter den späten Gegentoren. Während der Partie hatte er kaum zu tun. Nur vier Schüsse brachte der FC Barcelona auf sein Tor, die Hälfte hielt er. Ein undankbares Spiel für einen Comunio-Minuspunkt. Bei ähnlichen Werten wie Hinteregger hätte Evan N’Dicka die schlechtesten Punkt gesammelt. Schuld sind Elfmeter und Platzverweis. Dank drei Strafpunkten für die gelb-rote Karte landet er bei einem Comunio-Wert von -4.

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Ex-Dortmund-Duo bildet Barcas Extreme

Besonders überraschend beim FC Barcelona war dabei das Ergebnis von Aubameyang, der in der Vergangenheit herausragende Statistiken gegen Eintracht Frankfurt vorzuweisen hat. In zwei Europa League-Spielen mit Arsenal traf er zwei mal. Bei zwei DFB-Pokal-Spielen mit Dortmund schoss er ebenfalls zwei Tore. Sechs Tore und zwei Assists in neun Spielen erzielte er in der Bundesliga. Doch in diesem Spiel kam von ihm nichts. Aubameyang vergab zwei Großchancen und wäre dafür mit zwei Minuspunkten abgestraft worden!

Anders dagegen Ex-BVB-Kollege Ousmane Dembele. Mit 9/10 erfolgreichen Dribblings und 16/23 gewonnenen Zweikämpfen war Dembele hauptverantwortlich für die schlechten Zweikampfstatistiken von Frankfurts Defensive, was ihm starke neun Comunio-Punkte eingebracht hätte. Und das, obwohl er an keinem der beiden Barca-Tore beteiligt war! Einzig Mittelfeldanker Sergio Busquets kommt mit seinem Fernschusstor (4 Extrapunkte) und einem guten Sofascore von 7,4 ebenfalls auf neun Punkte.

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Autor: Niklas Staiger

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