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Französische Wochen beim FC Bayern. Zumindest, was die Rückkehrer angeht. Kingsley Coman und Lucas Hernandez stehen dem Rekordmeister nach langer Verletzungspause fast wieder uneingeschränkt zur Verfügung. Doch baut Hansi Flick überhaupt auf beide? ComunioMagazin macht den Check.
Drei Siege, ein Remis und ein Torverhältnis von 16:2 Toren. Man kann durchaus sagen, dass der FC Bayern mehr als ordentlich in die Rückrunde gestartet ist. Nicht umsonst, grüßt der Rekordmeister bereits wieder von der Tabellenspitze und ist aus der Rolle des Jägers in die des gewohnt Gejagten gerückt.
Dabei sah es zu Jahresbeginn an der Säbener Straße alles andere als toll aus. Mit Javi Martinez, Robert Lewandowski, Serge Gnabry, Lucas Hernandez und Kingsley Coman fielen gleich fünf wichtige Säulen aus. Zudem hatte sich Niklas Süle im Herbst bereits das Kreuzband gerissen.
Lewandowski und Gnabry kehrten schon zum Rückrundenauftakt zurück. Beim Polen merkte man gar nicht, dass er sich einer Leisten-OP unterzog. Gnabry bewies am Sonntag beim 1. FC Köln, dass er wieder auf dem Weg zu alter Form ist. Und auch Coman und Hernandez feierten erste Teilerfolge auf dem Weg zurück in die Stammelf. Lediglich Martinez ist aus dem Quintett nach seinem Muskelbündelriss noch nicht wieder einsatzbereit.
Coman durfte beim Effzeh sogar gleich von Beginn an ran. Hernandez wurde in der Pause für Jerome Boateng eingewechselt. Die Frage jetzt: Setzt Hansi Flick auch in Zukunft auf sie? ComunioMagazin beleuchtet die Stammplatz-Duelle beim FC Bayern.
David Alaba (10.310.000) – Jerome Boateng (4.580.000) – Lucas Hernandez (8.770.000)
Trotz der Verpflichtung von Alvaro Odriozola scheint Benjamin Pavard als Rechtsverteidiger zunächst gesetzt, weshalb sich der Dreikampf um die zwei Plätze in der Innenverteidigung auf Alaba, Boateng und Hernandez fokussiert.
Dabei scheint Alaba aber gesetzt, schwang sich der Österreicher in den vergangenen Monaten zum Abwehrchef auf. Seine Spieleröffnung ist für das Flick-System Gold wert. An seiner Seite blühte sogar Weltmeister Boateng wieder auf und lieferte richtig ordentliche Leistungen ab.
Nun aber ist Hernandez wieder zurück und drängt ins Team. Dass der Franzose aber noch Luft nach oben hat, wurde in der zweiten Hälfte in Köln sehr deutlich. Zwar schalteten die Bayern aufgrund der deutlichen Führung generell zwei Gänge zurück, wirklich sicher wirkte Hernandez in seinen Aktionen aber nicht.

































