Die vielen Weltmeister der Münchner steigen erst spät in die Vorbereitung ein. Welche Akteure könnten im ersten Teil der Saison für Comunio-Manager Punkte machen?

In den Tagen nach den WM-Triumph von Rio de Janeiro meldete sich Dr. Müller-Wohlfahrt in der Öffentlichkeit zu Wort.

Die Nachricht an sich mag nicht gerade beeindrucken, doch im Zusammenhang mit dem Inhalt und der Seltenheit seiner Worte im Scheinwerferlicht sind sie wie ein dickes Ausrufezeichen zu verstehen.

Bastian Schweinsteiger, während seiner Karriere immer wieder von Verletzungen geplagt, bräuchte nach Angaben des Arztes „mindestens sechs Wochen“ Pause, um seinem Körper die notwendige Erholung zu ermöglichen.

Auswirkungen für Comunio-Manager?

Allerdings wird es eine derart lange Erholungspause nicht geben, da der Trainingsbeginn für ihn und seine Kollegen auf Anfang August datiert ist – und damit rund drei Wochen Urlaub zur Verfügung standen.

Auch folgt danach nicht ein gutes und reichhaltiges Trainingslager: Im Zuge der Expansion reist der FC Bayern nach Amerika, um Übersee das Marketingpotential zu steigern.

Es ist also anzunehmen, dass die WM-Teilnehmer, die mindestens bis Halbfinale gekommen sind (deutsche Nationalspieler, Arjen Robben, Dante), es vor allem in den ersten Wochen der Saison schwer haben werden. Was kommt in diesem Zusammenhang eigentlich auf die Comunio-Manager zu?

Comunioblog blickt auf Spieler, die vor allem im ersten Teil der Spielzeit gute Punkte machen könnten.

Juan Bernat: Die Neuverpflichtung vom FC Valencia hat ordentliche Chancen, sich in den ersten Pflichtspielen zu präsentieren. Bereits einen Tag nach Trainingsstart schuftete der Spanier an der Säbener Straße und wird somit die gesamte Vorbereitung des Rekordmeisters absolvieren können.

Dabei besticht der 21-Jährige durch seine Flexibilität auf der linken Seite. Er ist offensiv wie defensiv einsetzbar und könnte neben Xherdan Shaqiri, sofern der Schweizer in München bleibt, den sich im Aufbautraining befindenden Franck Ribery ersetzen.

Zudem ist es durch den Abgang Toni Kroos‘ möglich, dass Bernat David Alaba auf der Linksverteidigerposition vertritt, den es ins Zentrum zieht. Und wer weiß: Vielleicht agiert Pep Guardiola ähnlich wie im DFB-Pokalfinale mit einer Dreierkette – samt flexibler Flügelverteidiger.

Ins Bewerberprofil würde der Spanier jedenfalls perfekt passen. Dass sehen übrigens auch die meisten Comunio-Manager so: Schon jetzt kostet Bernat rund acht Millionen Euro. Satter Preis!

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Pierre-Emile Höjbjerg: Lediglich viermal wurde der junge Däne in der letzten Saison mit Comunio-Punkten versehen. Dieses Faktum soll sich in der kommenden Saison ändern. Wie das gehen könnte, hat Höjbjerg bereits im Pokalfinale eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Der 18-Jährige spielte überraschend von Beginn an und agierte auf dem rechten Flügel vor der Dreierkette. Er verteidigte ordentlich und initiierte immer wieder Angriffe über seine Seite – alles in allem eine sehr ansprechende Leistung.

„In der letzten Saison habe ich neun Spiele gemacht, doppelt so viele wären schön“, sagte Höjbjerg dem „Kicker“. „Ich bin kein Schweinsteiger, kein Kroos und kein Lahm. Aber ich bin Pierre-Emil Höjbjerg. Ob das reicht, muss der Trainer entscheiden.“

Momentan werden auf den Transfermärkten Comunios 1,8 Millionen Euro verlangt. Wer ein bisschen Geld über hat, könnte das finanziell durchaus überschaubare Risiko eingehen. Einsätze zu Beginn der Spielzeit sind möglich.

Holger Badstuber: Seit der Saison 2009/10 ist Badstuber Mitglied des Profi-Kaders der Bayern. Doch nach seiner rund 19-monatigen Verletzungspause kann der 25-Jährige getrost als Neuzugang gesehen werden.

Die beiden Risse des Kreuzbandes scheinen perfekt verheilt, bereits vor dem Trainingsstart schob Badstuber Einzelschichten, um gut vorbereitet in die Vorbereitung zu gehen. Hält der Innenverteidiger den Belastungen stand, wird Guardiola nur schwer auf ihn verzichten können.

Zudem fehlt Jerome Boateng beim Auftakt wegen einer Rotsperre. Es passt ins Bild, dass der Coach des FC Bayern von seinem „Neuen“ mehr als begeistert ist. Wie die „Bild“ berichtet, sei Guardiola während einer Trainingseinheit zu seinem Co Herrmann Gerland gegangen und habe ihm erzählt, dass Badstuber der beste Innenverteidiger sei, den er je trainiert habe.

Wie genau der Spanier das in seinem noch nicht ganz perfekten Deutsch meinte, bleibt offen. Es zeigt aber, dass er sehr viel von Holger Badstuber hält – wie offenbar auch ein Großteil der Comunio-Manager. Bereits jetzt ist der Bayern-Verteidiger für 3,7 Millionen Euro zu kaufen.

Wer jetzt zuschlägt, könnte ein verdammt gutes Geschäft machen.

Sebastian Rode: Ähnlich wie Badstuber startete Neuzugang Rode verfrüht in die Saison, um sich nach einem Knorpelschaden auf das Mannschaftstraining zu präparieren.

Auch bei ihm ist es aufgrund der längeren Vorbereitung möglich, dass Guardiola mehr Einsatzzeiten zu Beginn der Spielzeit zur Verfügung stellt. Rode könnte als rechter Verteidiger auflaufen und dort im Duell mit Rafinha um den Platz kämpfen – sofern Dauerbrenner Philipp Lahm im Zentrum aufläuft.

Auch im defensiven Mittelfeld ist der ehemalige Frankfurter eine Option, zumal Kroos den Verein verlassen hat und Thiago Alcantara wohl erst Ende September wieder auflaufen kann. Fast alle Comunio-Manager sehen den 23-Jährigen allerdings skeptisch. Nach seinem langwierigen Ausfall und dem Wechsel zum FC Bayern kostet Rode zurzeit nur noch 850.000 Euro.

Auf geht’s: Comunio zocken!

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Autor: Sebastian Schramm

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