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Der FC Bayern München ist sensationell in der 2. Runde des DFB-Pokals an Zweitligist Holstein Kiel gescheitert. Es ist der Tiefpunkt eines sich seit Wochen abzeichnenden Trends. Dieser hat auch Folgen für die Comunio-Manager.
Es war wirklich ein sehr unangenehmer Mittwochabend. Wind, Schneetreiben und Temperaturen um den Gefrierpunkt in Kiel. Zudem schon wieder das dritte Spiel in zehn Tagen für den FC Bayern.
Anhand dieser Parameter lässt sich die sensationelle Niederlage des Rekordmeisters durchaus herleiten, auch wenn sie letztlich unglücklich war. Das soll aber nicht die starke Leistung des Underdogs von Holstein Kiel schmälern. Allerdings zeigt beim Team von Trainer Hansi Flick der Trend in den vergangenen Wochen deutlich nach unten.
Bereits beim 5:2-Erfolg gegen den 1. FSV Mainz 05 wurde deutlich, dass der Schuh vor allem in der Defensive drückt. Das fängt rechts hinten an, wo Benjamin Pavard seit Monaten seiner Form hinterherläuft.
23 Punkte sind nicht das, was Flick und auch ein Comunio-Manager von einem Abwehrspieler in der Preiskategorie erwarten. Fast 4 Millionen muss man für den Franzosen noch hinblättern – da kann man sein Geld besser anlegen.
Auch in der Innenverteidigung hat man wenig herausragenden Akteure zur Zeit. David Alaba hat in den 15 Einsätzen bislang 39 Zähler geholt und kostet 5,5 Millionen. Damit schafft es der Österreicher nicht einmal in die Top25 der Abwehrspieler.
FC Bayern und die Pokal-Blamage: Das sind die Folgen für Comunio-Manager
Offenbar beschäftigt Alaba seine ungewisse Zukunft doch ein wenig, auch wenn der Österreicher meist das letzte Glied einer Fehlerkette ist. Doch auch Niklas Süle, mit 41 Punkten noch bester FCB-Verteidiger, strahlt keine Sicherheit aus.
Alphonso Davies, mit einem Marktwert von 6,3 Millionen aktuell noch der teuerste Abwehrspieler beim Rekordmeister, kommt verletzungsbedingt lediglich auf 9 Punkte. Lucas Hernandez (3.730.000) immerhin auf 30 Zähler. Herausragend ist das aber alles nicht.
Von Bayern-Kickern sollte man in der kommenden Zeit generell die Finger lassen. Zwar sinken die Marktwerte der Flick-Jungs nun (außer der von Robert Lewandowski), aber wirklich Normalform hat derzeit keiner beim Triple-Sieger.
































