Jamals Musiala (r.) und Chris Richards könnten beim FC Bayern in den kommenden Wochen zum Einsatz kommen.

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Die kommenden Wochen werden hart für den FC Bayern. Bundesliga, Champions League, Klub-WM und Nationalmannschaft – die Stars von der Säbener Straße sind im Drei-Tage-Rhythmus gefordert. Verletzungen, Sperren oder COVID19 erschweren die Tortour zusätzlich. Daher könnte FCB-Coach Hansi Flick auf den einen oder anderen Youngster zurückgreifen.

Der FC Bayern bestreitet in den kommenden Wochen jeden dritten Tag ein Spiel. Liga, Champions League und Klub-WM stehen auf dem Programm. Mit Serge Gnabry (Corona-Infektion) fehlt bereits ein Star länger. Leroy Sané trainierte nach seiner Kapselverletzung diese Woche erstmals mit dem Team und Douglas Costa ist noch lange nicht bei 100 Prozent.

Gut möglich, dass FCB-Coach Hansi Flick auf den einen oder anderen Youngster zurückgreifen muss. ComunioMagazin verrät euch, auf wen ihr jetzt ein Auge werfen solltet.


 

Chris Richards (Abwehr, 1.960.000, 6 Punkte)

Der US-Boy kam bislang schon bei zwei Partien zum Einsatz, allerdings war das bevor der FC Bayern mit Buona Sarr einen Backup für Benjamin Pavard verpflichteten. Bitter für den hochtalentierten Richards, dessen Chance auf Einsatzzeiten in der ersten Mannschaft nun deutlich gesunken sind.

In der Innenverteidigung ist die Personaldecke zur Zeit sowieso bestens besetzt, weshalb lediglich der rechte Defensivflügel eine Option für den 20-Jährigen gewesen wäre. Zwar zeigte Richards in seinen Einsätzen sein Talent, die FCB-Bosse aber gingen auf Nummer sicher und holten mit Sarr einen erfahrenen Mann. Gut möglich, dass Richards im Winter verliehen wird. 

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Tanguy Nianzou (Abwehr, 3.140.000, – Punkte)

Der junge Franzose zog sich noch vor Saisonbeginn eine schwere Muskelverletzung zu und kämpft gerade um sein Comeback. Die Chancen auf Einsätze bei den Profis dürften in diesem Jahr eher gegen Null tendieren. Vermutlich wird Nianzou erst in der Rückrunde eine Option. 

Allerdings: Wenn alle Abwehrspieler fit bleiben, dürfte es auch dann eng werden. Der Youngster ist eine Investition in die Zukunft, ihm gibt man an der Säbener Straße auch alle Zeit der Welt. Zumal ihn die Verletzung sehr zurückgeworfen hat.

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Abwehr: Marc-Oliver Kempf (VfB Stuttgart) - 13 Punkte | Bildquelle: imago images / Matthias Koch

Leon Dajaku (Sturm, 300.000, – Punkte)

Der Offensivspieler durfte am Ende der vergangenen Saison immer mal wieder Bundesligalulft schnuppern, in dieser Spielzeit aber war er meist bei der zweiten Mannschaft in der 3. Liga im Einsatz. Daran dürfte sich auch in den kommenden Wochen wenig ändern. 

Joshua Zirkzee (Sturm, 1.500.000, 5 Punkte)

Er war DER Super-Joker des FC Bayern in der vergangene Saison. Gleich zwei Mal traf Zirkzee kurz nach seiner Einwechslung. Daraufhin wurde er zum fixen Lewy-Backup befördert. Allerdings wies Flick damals schon daraufhin, dass der Niederländer aber weiter an sich arbeiten muss. Offenbar gibt sich der Angreifer zu schnell zufrieden. 

Deshalb holten die Münchner mit Eric Maxim Choupo-Moting einen erfahrenen und auch zuverlässigen Angreifer, der vor allem vom Typ wichtig werden könnte. Für Zirkzee bedeutet dies, dass er nun wieder deutlich weniger Chancen auf Einsätze haben wird. Außer Lewandowski oder Choupo-Moting verletzen sich.

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Jamal Musiala (Mittelfeld, 3.290.000, 10 Punkte)

Serge Gnabry mit Corona infiziert. Leroy Sané nach seiner Knieverletzung kürzlich erst wieder fit geworden. Douglas Costa noch großen Fitnessrückstand. Der FC Bayern hat aktuell mit Kingsley Coman lediglich einen fitten Außenbahnspieler. Musiala durfte im Pokal gegen Düren schon ran und überzeugte dort, sodass ihn Flick aktuell eher bei den Profis als bei den Amateuren sieht.

Der 17-Jährige, der gegen Schalke bereits eine Saisontor erzielte, könnte in den kommenden Wochen durchaus auf seine Einsätze kommen. Vor allem, wenn man bedenkt, dass Coman, Sané und Co. auch immer wieder ihre Pausen brauchen. Bei einem Marktwert von um die 3 Millionen solltet man lieber heute als morgen zuschlagen – günstiger wird er vermutlich nicht.

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Autor: Florian Schimak

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