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Obwohl Stuttgart nur eines der letzten fünf Spiele gewonnen hat, befinden sich gleich zwei Schwaben unter den punktbesten Verteidigern der letzten fünf Spiele.

Platz 5: Marc-Oliver Kempf (VfB Stuttgart, 2.540.000, 25 Punkte aus den letzten fünf Spielen)

Eines der größten Verteidiger-Talente dieses Landes war Kempf noch vor nicht allzu langer Zeit. Mit 24 ist er dem Talentstatus endgültig entwachsen, nun etabliert er sich nach vielen Verletzungsproblemen. Erst am 11. Spieltag kam er zu seinem ersten Saisoneinsatz, seit da ist er beim VfB aber absolut gesetzt und hat dabei gestandene Spieler wie Timo Baumgartl oder Holger Badstuber verdrängt. Kempf ist trotz der schlechten VfB-Saison ein Top-Comunio-Mann, ist durchaus mal für sechs Punkte an einem Spieltag ohne eigens Tor und ohne Sieg seiner Mannschaft gut. Hinzu kommt seine Kopfballstärke, was ihn auch zu einem torgefährlichen Verteidiger macht. 

Der Sofascore-Statistik-Held: Benito Raman
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Wer einen günstigen Stürmer mit hohem Ertrag sucht, sollte sich dringend Benito Raman zulegen. Der torgefährlichste Außenstürmer der Liga punktet auch gut, wenn er nicht trifft.

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Platz 4. Makoto Hasebe (Eintracht Frankfurt, 5.300.000, 26 Punkte)

Der Japaner erlebt den x-ten Frühling seiner Karriere. Jeder weiß, dass Hasebe keiner für die ganz großen Punkte ist – in elf Comunio-Saisons holte er noch nie mehr als 70 Punkte. Tore schießt er ja praktisch nie. In dieser Saison sieht das jedoch ein wenig anders aus. Schon jetzt hat Hasebe 90 Zähler auf dem Konto und er glänzt vor allem mit Konstanz: In jedem Spiel 2018/19 waren es mindestens zwei Punkte, nie jedoch mehr als sechs. Und in den letzten fünf Wochen reichte das dann eben aus, um unter die formstärksten Verteidiger zu kommen.

Platz 3: Martin Hinteregger (Eintracht Frankfurt, 6.910.000, 27 Punkte)

Noch etwas besser – um einen Punkt – war Hasebes Nebenmann Martin Hinteregger, der in Frankfurt noch einmal besser punktet als im Augsburger Dress. Hinteregger ist bei Comunio derzeit der drittbeste Abwehrspieler, auch weil er gelegentlich mal ein Tor erzielt. In dieser Saison gab es mit Kaan Ayhan und Willi Orban nur zwei Verteidiger, die mehr Tore erzielt haben. Hinteregger hat sich im Spiel gegen Schalke zwar die Mittelhand gebrochen und den Brustkorb geprellt, scheint jedoch ziemlich hart im Nehmen zu sein: „Es geht mir  wieder gut und ich denke, dass bis Donnerstag alles wieder in Ordnung ist“, so der Österreicher am Sonntag.

Die Top-Elf des 28. Spieltags

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Tor: Florian Müller (FSV Mainz 05) - 10 Punkte | Foto: imago / Jan Huebner

Platz 2: Ozan Kabak (VfB Stuttgart, 3.810.000, 31 Punkte)

Was für ein Einkauf: Schon jetzt dürfte klar sein, dass der 19-Jährige Winterneuzugang aus Galatasaray mal ein Abwehrspieler von internationalem Top-Niveau sein wird. Wer sich so schnell in der Bundesliga als Stammspieler etabliert in diesem Alter hat schlicht Qualität. Kabak hat in zehn Partien aber auch schon drei Tore erzielt. Er zehrt in dieser Liste natürlich von seinem Doppelpack gegen Hannover, der ihm 20 Punkte einbrachte. Eine große Diskrepanz gibt es indes zwischen seinem Punkteschnitt zu Hause (7,4) und in der Fremde (0,4).

Platz 1: Joshua Kimmich (Bayern München, 10.670.000, 37 Punkte)

Kimmich spielt in dieser Saison schlicht in seiner eigenen Liga. Seit dem neunten Spieltag holte er nur zwei Mal weniger als vier Punkte. Auch gegen Dortmund war es wieder zweistellig, selbst ohne Torerfolg. Kein Geheimnis, dass er seine Punkte hauptsächlich durch seinen Offensivdrang und seinen gefährlichen Flanken holt, die bereits zehn Mal zur Toren führten.

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Autor: Karol Herrmann

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