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Eine letzte Fragerunde via Instagram wollen wir euch in dieser Saison noch ermöglichen. Es geht dabei um konkrete Aufstellungen für Samstag, aber auch um die kommende Spielzeit. 

Comunio Magazin: Beide sind sicher unter ihren Möglichkeiten geblieben in dieser Saison und vielleicht würde man Thuram insgesamt ein bisschen mehr Potenzial zusprechen. Trotzdem ist Philipp derzeit meiner Meinung nach deutlich besser in Form, durfte zuletzt sogar fünfmal in Folge von Beginn an ran. Und im direkten Vergleich hat Thuram zwar mehr Saisontore (7 zu 5), dennoch kommt Philipp auf einen besseren Punkteschnitt (3,37 zu 3,32).

Für mich entscheidend ist aber der jeweilige Gegner am 34. Spieltag: Während Wolfsburg die bereits geretteten Mainzer empfängt, muss Gladbach nach Bremen, die mit Haut und Haaren um den Klassenerhalt kämpfen. Ich würde vor allem aus diesem Grund Philipp für den kommenden Samstag bevorzugen. 

Die formstärksten Spieler: 9er Schnitt für das große Finish

Warum nicht bei der letzten Chance auf die Comunio-Meisterschaft noch einen der derzeit punktbesten Spieler in den Kader holen? Das sind die Besten der letzten fünf Spiele.

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Comunio Magazin: Eine interessante Frage, bei der man nur den Blick in die Glaskugel werfen kann. Grundsätzlich kann man sagen, dass Nagelsmann überdurchschnittlich viel rotiert hat in dieser Saison, während Flick verhältnismäßig oft dem selben Personal vertraut hat. Das mag aber vor allem auch an der Kaderstruktur von Leipzig und Bayern liegen. RB ist in der Breite sehr ausgeglichen aufgestellt, während es bei Bayern schnell eine großen Diskrepanz zwischen der besten Elf und den Ersatzleuten gab.

Viel wird also auch davon abhängen, welche Transfers Bayern noch in diesem Sommer tätigen wird. Allzu viele werden es – wie bei den meisten Teams – aber wahrscheinlich nicht sein. Ich gehe davon aus, dass vor allem die Abwehr umstrukturiert wird, was Kimmich, Müller und Lewandowski dann nicht wirklich betrifft. Grundsätzlich gibt es aber auch für Nagelsmann keinen Grund, Kimmich und Lewandowski, die offenbar locker 50 Pflichtspiele auf Weltklasse-Niveau machen können, raus zu rotieren. Am ehesten hätte ich da noch bei Müller sorgen, der ja erst mit Hansi Flick aus seinem ersten Karriere-Formtief gefunden hat und mit dann fast 32 Jahren ohnehin vielleicht mal öfter eine Pause braucht. Auch die unberechenbare Spielweise von Müller könnte eventuell nicht zu der sehr strukturierten Spielidee des neuen Coaches passen. 

Interessant dürfte auch sein, wie die Chemie zwischen dem noch immer sehr jungen Julian Nagelsmann und Weltstars funktioniert. 

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Autor: Karol Herrmann

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