Der SC Freiburg befindet sich derzeit im Höhenflug

Foto: ©  imago/Jan Hübner

Still und heimlich hat sich der SC Freiburg Richtung Europa-League-Plätze geschossen. Doch wer jetzt meint, dass die Freiburger auch in Comunio eine Goldgrube sind, dem wird schnell klar: So einfach ist das nicht. Das liegt vor allem an der Unberechenbarkeit ihres Trainers. Wir zeigen, welche Fixpunkte ihr dennoch verpflichten solltet.

Abwehr

Rotation, Rotation, Rotation. Christian Streich macht es Comunio-Managern nicht leicht, den für den jeweiligen Spieltag richtigen Freiburger aufzustellen. Beginnen wir in der Abwehr. Dort ist die Lage gespalten.

Sichere Anlagen finden sich auf den Außenverteidigerpositionen. Mit Günter und Kübler haben sich dort zwei Spieler festgespielt. Beide befinden sich auch in einem annehmbaren  Preissektor. Günther ist für gute 1.280.000 Millionen Euro verfügbar, Kübler sogar für nur schlappe 860.000. Hier kann man derzeit nichts falsch machen, wenn man seine Mannschaft preiswert ergänzen möchte. Nur die baldige Rückkehr von Stenzel könnte an der Hackordnung etwas ändern.

Zwei Plätze, vier Spieler

Schwieriger gestaltet sich die Situation in der Abwehrzentrale. Gegen Dortmund überraschte Streich gar mit einer Dreierkette, die allerdings noch während des Spiels wieder verworfen wurde. Mehrere Anwärter streiten sich um die beiden verfügbaren Plätze in der bevorzugten Viererkette. So haben Torrejon (740.000), Söyüncü (2.420.000), Kempf (760.000) und Gulde (770.000) Chancen auf die Startelf.

Eine Empfehlung macht das natürlich nicht leicht. Und Planungssicherheit für Comunio sieht auch anders aus. Gegen den BVB standen Torrejon und Söyüncü in der Anfangsformation, in Frankfurt dann Gulde und Kempf.

Auf wen also setzen? Am ehesten zu empfehlen scheint hier noch Kempf, der lange verletzt war, gegen Dortmund bereits nach 25 Minuten eingewechselt wurde und schon zu Saisonbeginn als Stammkraft eingeplant war. Wer sich darüber aber keine Gedanken machen möchte, sollte sich einen Außenverteidiger sichern.

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Mittelfeld

Arbeiten wir uns ins Mittelfeld vor. Auch hier würfelt Streich immer mal wieder durcheinander. Zuletzt auch durch Sperren bedingt (Philipp, Haberer). Kontrovers diskutiert wird hier die Rolle von Kapitän Schuster. Der kommt allerdings erst auf sechs Bundesliga-Einsätze in dieser Spielzeit, hat seine Wichtigkeit vor allem in der Kabine und außerhalb des Platzes. 

Auch wenn er gegen Frankfurt in der Startelf stand, gegen Hoffenheim wird er wohl wieder draußen Platz nehmen müssen. Denn Philipp kehrt nach Sperre wieder auf die rechte Außenbahn zurück, wodurch Frantz den Platz neben Höfler einnehmen wird. Die Doppelsechs Frantz/Höfler ist ein wichtiger Stabilisator in Streichs System.

Gute Aussichten für Grifo und Haberer

Bleibt also festzuhalten: Ja zu Höfler (2.100.000) und Frantz (1.990.000), nein zu Schuster (560.000). Philipp ist bei Comunio als Stürmer gelistet. Bleiben natürlich noch die Punktemaschine Grifo (die siebtmeisten Punkte aller Spieler, noch einen Punkt vor Robben und fünf vor Thiago!) und Haberer. Beide sind unbestrittene Stammspieler und rechtfertigen ihre Marktpreise derzeit auch mit Punkten. 

Und das auch konstant. Grifo ist mittlerweile so und so über jeden Zweifel erhaben. Und Haberer steht auch schon bei insgesamt 54 Punkten. Und das obwohl er zu Saisonstart nicht zur Stammelf zählte. 10 Punkte sammelte er in den letzten drei bewerteten Spielen. Die nächsten Gegner mit Hoffenheim, Augsburg, Bremen, Wolfsburg und Mainz klingen ebenfalls vielversprechend. Hier darf also getrost zugegriffen werden.

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Sturm

Schauen wir abschließend auf den Angriff des Sportclubs. Wirklich wichtig für Comunio-Manager sind dabei eigentlich nur drei Namen: Philipp, Petersen und Niederlechner. So richtig einfach macht es das aber auch nicht unbedingt. Es bleiben meist nur zwei freie Plätze. Einer muss also zusehen.

Während Philipp (6.250.000) seinen Stammplatz sicher hat – er wird von Streich nicht nur als hängende Spitze eingesetzt, sondern auch auf der rechten Außenbahn – gestaltete sich die Lage zwischen Petersen (3.360.000) und Niederlechner (3.470.000) unterschiedlich. Selbst wenn Philipp ins Mittelfeld rutscht, spielt oft Haberer direkt hinter dem Mittelstürmer. Bleibt nur ein Platz übrig.

Niederlechner leicht im Vorteil

Wer von beiden ist also der Richtige in Comunio? Einen großen Unterschied in der Punkteausbeute gibt es nicht. Niederlechner (67 Punkte) war derjenige, der deutlich öfter in der Startelf stand. Sammeln konnte er in der Zeit allerdings nur fünf Punkte mehr als Petersen, der unglaublich viele Punkte als Joker einfuhr.

Durfte Petersen gegen den HSV und den BVB noch starten, scheint sich Niederlechner mit zwei Buden in Frankfurt am letzten Spieltag aus seiner kleinen Mini-Krise herausgeschossen zu haben. Auf Grund dessen ist aktuell Niederlechner eine Empfehlung mehr wert als Petersen.

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Autor: Michael Grassl

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