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Justin Hoogma spielte zuletzt zwei Jahre in der Eredivisie. Nun will er sich endlich in der Bundesliga beweisen. Es könnte seine letzte Chance sein.

Position

Justin Hoogma ist ein Innenverteidiger moderner Prägung, der über eine ruhige und sauber Spieleröffnung verfügt. Aus diesem Grund kann er auch im defensiven Mittelfeld spielen, was aber nur selten vorkommt.

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Bisherige Karriere

Der Sohn des ehemaligen HSV-Profis Jan-Nico Hoogma stammt aus der Jugend von Twente Enschede und schaffte in den Niederlanden schon als 18-Jähriger den Durchbruch als Stammspieler bei Hercales Almelo. 2017 folgte der Wechsel zur TSG Hoffenheim, wo er in anderthalb Jahren aber nur auf zwei Bundesliga-Einsätze kam. Dennoch war und ist man im Kraichgau von den Qualitäten des 1,90 Meter großen Verteidigers überzeugt.

Hoogma sollte Spielpraxis sammeln, was gut gelang: Zunächst in der Rückrunde 2018/19 in der 2. Bundesliga beim FC St. Pauli und zuletzt zwei Jahre in seiner Heimat beim FC Utrecht. Trotz seiner erst 23 Jahre blickt Hoogma inzwischen auf gut 100 Pflichtspiele in Eredivisie, den beiden Bundesligen und im Europapokal zurück. Das letzte halbe Jahr lief jedoch bescheidener. Aufgrund einer Knöchelverletzung und des Stammplatz-Verlusts datiert sein letzter Startelf-Einsatz vom Januar 2021.

Hoogma hat 24 Spiele für niederländische U-Nationalmannschaften absolviert.

Einstiegsmarktwert

Fast vom unteren Marktwertende wechselte Hoogma von Hoffenheim zu Fürth, logischerweise begleitet von einer rasanten Marktwertsteigerung.


Situation

Aktuell gibt es bei Fürth derzeit vier Innenverteidiger. Während der junge Abdourahmane Barry wohl nur Außenseiter-Chancen hat, dürfte der aufstrebende Maximilian Bauer gesetzt sein. Daneben gibt es ein Stammplatzduell zwischen Gideon Jung und eben Hoogma. Für Jung spricht klar die Erfahrung, Hoogma hat hingegen den Vorteil, Linksfüßer zu sein, während Bauer und Jung beide einen starken rechten Fuß haben.

Das Stammplatzduell ist also offen und wird sich in der Vorbereitung entscheiden. Klar ist, dass es bei Fürth mutmaßlich eher weniger Rotation geben wird. Demensprechend hat es der Herausforderer gegenüber den Gesetzen schwer, wenn die Saison erst einmal läuft. Für Hoogma könnte es die letzte Chance sein, sich in der Bundesliga durchzusetzen, denn wenn er es in Fürth nicht packt, dürfte es nach seiner Rückkehr nach Hoffenheim 2022 umso schwieriger werden.

Marktwertentwicklung

Der Wechsel hat in diese Personalie richtig Schwung reingebracht. Irgendwo bei zwei Millionen sollte der Peak dann aber spätestens erreicht und der Hype beendet sein. Alles weitere zeigt sich zu Saisonbeginn. Das Spektrum sollte zwischen 500.000 im schlechtesten- und etwa 3 Millionen im besten Falle liegen.

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Autor: Karol Herrmann

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