Paulo Otavio foult Munas Dabbur

Foto: © imago images / Jan Huebner
Der VfL Wolfsburg muss gleich drei gesperrte Spieler ersetzen und dabei womöglich kreativ werden. Das ComunioMagazin wirft einen Blick auf die möglichen Vertreter, die sich somit kurzfristig im Managerspiel lohnen.

Eins-zu-eins-Ersatz für Otavio – wenn fit

Es war eine der Szenen des Wochenendes: In feinster Kreisliga-Manier scherte Paulo Otavio als letzter Mann dem aufs Tor laufenden Munas Dabbur die Beine weg. Die klassische, besonders harte Notbremse wird dem Linksverteidiger eine wochenlange Zwangspause einhandeln, zumal Otavio auch noch die fünfte Gelbe Karte erhielt.

Der Eins-zu-eins-Ersatz heißt Jerome Roussillon, ist aktuell aber angeschlagen. Aufgrund von Wadenproblemen konnte der Franzose zuletzt nicht trainieren. Ob es für das Schalke-Spiel reicht, ist noch ungewiss; für die Wochen danach sollte er aber die Otavio-Position übernehmen können, bis dieser seine Strafe abgesessen hat.

Falls Roussillon noch ausfällt, muss Oliver Glasner die Baustelle kreativ lösen. Ridle Baku oder Renato Steffen müsste dann in die Abwehrkette rücken, wodurch ein Platz auf der offensiven Außenbahn entstände. Um diesen können sich Josip Brekalo und Joao Victor im Training duellieren.

Die Top-Elf des 24. Spieltags

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Tor: Gregor Kobel (VfB Stuttgart) - 7 Punkte | Foto: imago images / Jan Huebner

Die Rochade in Wolfsburgs Innenverteidigung geht weiter

In den letzten Wochen war immer ein Wolfsburger Innenverteidiger gesperrt. Zuerst erwischte es John Anthony Brooks mit einer Gelbsperre, dann dessen Vertreter Marin Pongracic nach einer Gelb-Roten Karte. Nun ist Maxence Lacroix an der Reihe, nach seinem fünften Karton eine Woche zuzusehen.

Der Ersatz ist wiederum schnell gefunden, Marin Pongracic wird an der Seite von John Anthony Brooks das Defensivzentrum absichern. Theoretisch käme auch Josuha Guilavogui für diese Position infrage, der Franzose wird aber wohl in einer anderen Rolle benötigt.


Zwei Optionen als Schlager-Ersatz

Auch im zentralen Mittelfeld muss Oliver Glasner nach der fünften Gelben Karte von Xaver Schlager umbauen. Die nahendeliegende Lösung ist Josuha Guilavogui, ein physisch starker, eher defensivorientierter Sechser, der in den letzten Jahren immer solide Leistungen gezeigt hat. Es gibt aber auch eine zweite Option.

Sollte Glasner gegen Schalke mehr auf Kreativität setzen, könnte er Yannick Gerhardt von der Zehn auf die Doppelsechs stellen und Admir Mehmedi als Spielmacher oder hängende Spitze installieren. Dem Schweizer gelang schon in Hoffenheim als Einwechselspieler eine gute Leistung. Es ist auch nicht ausgeschlossen, dass Guilavogui und Mehmedi starten und Gerhardt auf die Bank muss.

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Schalke: Wer spielt im Mittelfeld?

Schon vor seiner fünften Gelben Karte hatte Omar Mascarell seinen Stammplatz verloren. Christian Gross setzte den Spanier zuerst auf die Bank, Dimitrios Grammozis holte ihn nicht zurück in die Startelf. Der neue S04-Trainer setzte auf Sead Kolasinac an der Seite von Suat Serdar im zentralen Mittelfeld.

Kolasinac hat sich allerdings beim Spiel gegen Mainz am Oberschenkel verletzt, eine genaue Diagnose steht noch nicht fest. Sollte der Bosnier gegen Wolfsburg ausfallen, wird Benjamin Stambouli wohl als defensiver Mittelfeldspieler wieder gefragt sein.

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