Salif Sane

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Die Aufsteiger Hannover und VfB Stuttgart haben an den ersten zwei Spieltagen der neuen Saison für die eine oder andere Überraschung gesorgt. Comunioblog stellt fünf Spieler vor, die mit ihrem Einsatz jeden Kader verstärken.

Stand der Marktwerte: 31.08.2017

Philipp Tschauner (Hannover 96, Tor, 2,68 Mio., 14 Punkte)

Für zwei Millionen Euro wurde Michael Esser von Darmstadt 98 zu den Hannoveranern geholt. Aufgrund der hohen Ablöse wurde Michael Esser als Stammkeeper des Aufsteigers gehandelt – doch letztendlich hat sich der Aufstiegstorhüter Philipp Tschauner zu Saisonbeginn durchgesetzt und bleibt die Nummer eins im 96-Tor.

In den ersten beiden Partien bewies Breitenreiter mit diesem Schachzug ein glückliches Händchen – Mit starken Paraden und 1-gegen-1-Situationen hielt Tschauner den Kasten der 96er sauber, gegen Mainz avancierte er sogar zum Star des Spiels. Insgesamt sammelte der Keeper 14 Comunio-Punkte und hat großen Anteil daran, dass sich Hannover 96 mit zwei Siegen nach zwei Spielen in der Erfolgsspur befindet. Ganz nebenbei ist Tschauner aktuell der punktbeste Torhüter des Spiels vor Mathenia (HSV, 12 Punkte) und Bürki (BVB, 10 Punkte).

Alle Sommertransfers 2017/18 innerhalb der Bundesliga

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Pirmin Schwegler, Mittelfeld, ablösefrei von 1899 Hoffenheim zu Hannover 96, Bildquelle: Imago

Jonathas (Hannover 96, Sturm, , 5,61 Mio., 7 Punkte)

Mit hohen Erwartungen wurde der Brasilianer Jonathas für eine Ablöse von neun Millionen Euro von Rubin Kazan verpflichtet und ist der Rekordneuzugang des Aufsteigers. Dem Neuzugang gelang exakt fünf Minuten und fünf Sekunden nach seiner Einwechslung in seinem ersten Bundesligaspiel sein erstes Tor für die Niedersachsen. Es war das erste Bundesliga-Jokertor der Hannoveraner seit zwei Jahren.

Neben seinem Tor fiel Jonathas vor allem durch seine starke Physis auf – unter dem Strich sammelte der Stürmer in seinem ersten Jokereinsatz beachtliche sieben Comunio-Punkte. Für 5,61 Millionen ist der Brasilianer allerdings auch nicht mehr ganz günstig.

Salif Sane (Hannover 96, Abwehr,  2,3 Mio., 4 Punkte)

Salif Sane ist der Abwehrchef der Niedersachsen – aufgrund einer Roten Karte in der abgelaufenen Zweitligasaison musste Sane im ersten Bundesligaspiel zuschauen. Im zweiten Saisonspiel zeigte er seine Leaderqualitäten und stand defensiv bombensicher. Offensiv fiel Sane durch seine Kopfballchance in der 16. Minute auf, als er Fährmann gefährlich prüfte – für einen Defensivspieler strahlt Sane stets ungewöhnlich viel Torgefahr aus.

Im Mittelpunkt stand der Senegalese außerdem, weil er eine Oczipka-Flanke spektakulär mit einer Grätsche entschärfte und den Ball dabei unabsichtlich gegen die Hand bekam. Der Video-Schiedsrichter bestätigte die Entscheidung des Schiedsrichters auf dem Platz – es gab keinen Elfmeter. Für 2,3 Millionen lohnt sich der Abwehrchef für alle Comunio-Manager, die noch auf der Suche nach Verstärkung für ihre Defensive sind.

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Holger Badstuber (VfB Stuttgart, Abwehr, 4,02 Mio., 15 Punkte)

Der von vielen Verletzungen geplagte Abwehrroutinier, der 177 Spiele für den Rekordmeister FC Bayern München und 12 Partien für den FC Schalke 04 absolvierte, sucht sein Glück seit dieser Saison beim Aufsteiger VfB Stuttgart und glänzte in den ersten beiden Saisonspielen.

Das letzte Tor gelang Badstuber vor acht Jahren für die Münchener gegen Borussia Mönchengladbach – im zweiten Spiel für die Schwaben gelang dem Neuzugang gleich sein erstes Tor. Zudem bewies er einmal mehr sein strategisches Talent sowie seine Führungsmentalität – von allen Stuttgartern hatte der 28-jährige die meisten klärenden Aktionen. Für ihn sprangen in zwei Spielen 15 Punkte heraus und erweist sich in dieser Verfassung als lohnende Anlage für Comunio-Manager.

Dennis Aogo (VfB Stuttgart, Abwehr, 2,29 Mio., 8 Punkte)

Ein weiterer alter Bekannter aus der Bundesliga ist Dennis Aogo, der insgesamt auf einen Erfahrungsschatz aus 168 Spielen für den HSV, 98 Spielen für den SC Freiburg und 92 Spielen für Schalke 04 zurückgreifen kann. Auch er startete stark in die aktuelle Bundesliga-Saison und bereitete Badstubers Tor gegen Mainz sehenswert vor.

In der Partie gegen Rheinhessen hat Aogo sechs Punkte gesammelt, am ersten Spieltag gegen die Hertha (0:2-Niederlage) kam er nach seiner Einwechslung immerhin auf zwei Punkte. Acht Punkte nach zwei Spieltagen als Neuzugang bei einem Aufsteiger können sich durchaus sehen lassen – auch der Preis von 2,29 Millionen scheint aktuell mehr als angemessen.

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Autor: Markus Teschner

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