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Finnbogason, Ibisevic, Jovic: In der Bundesliga lassen sie es regelmäßig im eigenen Stadion krachen. Füße hoch, der Boden ist Lava – denn am 22. Spieltag wird es im Strafraum brandgefährlich.
Alfred Finnbogason (FC Augsburg, Sturm, 5.610.000, 76 Punkte)
Vor knapp zwei Wochen siegte der FC Augsburg gegen den FSV Mainz 05. Alfred Finnbogason meldete sich hier im eigenen Stadion eindrucksvoll zurück. Beim 3:0-Erfolg erzielte der Isländer alle Tore (8., 34., 54.).
Satte 21 Punkte kassiert Finnbogason dafür. Und er schraube seinen Heimtorzähler in die Höhe. Stand: Sieben von zehn Toren machte der Stürmer vor heimischer Kulisse. So kann’s für Finnbogason eigentlich weiter gehen. Besonders, weil Augsburg am Wochenende das nächste Heimspiel vor der Brust hat.
Allerdings hält ihn am kommenden Wochenende eine leichte Verletzung auf, die er sich im Spiel gegen Werder Bremen zugezogen hat. Dort musste er letzte Woche humpelnd das Feld verlassen.
„So, wie er vom Platz gegangen ist, sieht es nicht gut aus“, sagte Augsburg Manager Stefan Reuter mit Blick auf das Spiel gegen Bayern. Seit Mittwoch ist klar: Alfred Finnbogason ist angeschlagen. Augsburg muss auf seine Lebensversicherung verzichten.
Vedad Ibisevic (Hertha BSC, Sturm, 4.910.000, 78 Punkte)
Ein weiteres Beispiel, warum es zu Hause am schönsten ist: Vedad Ibisevic. Er ist der Oldtimer unter den Top-20-Torschützen der Bundesliga Saison. Bei 20 Einsätzen netzte der Stürmer acht Mal ein, sechs Mal davon zu Hause. Zwei Mal legte er vor.
Im Schnitt trägt er jedes zweite Spiel torgefährlich zur Partie bei. Vor zwei Wochen gegen den VfL Wolfsburg musste Ibisevic passen. Gegen Borussia Mönchengladbach schaute er von der Bank aus zu. Der Ibisevic-Wecker tickt also. Es könnte am Wochenende wieder klingeln.































