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Zwischen 1 und 2 Millionen gibt es vor allem solide Abwehrspieler. Aber auch eine heiße Aktie vom HSV und ein Leipziger Angreifer sind dabei. Fünf Kaufempfehlungen für einen moderaten Preis.

Florent Hadergjonaj (FC Ingolstadt, 1.150.000, 49 Punkte)

Der schweizer U21-Nationalspieler mit dem unaussprechlichen Namen spielt eine mehr als solide Saison, was sich alleine daran ablesen lässt, dass er als Abwehrspieler beim Tabellen-17. noch nicht ein Mal Minuspunkte eingefahren hat. Mit seinem kuriosen Tor gegen Mainz hat er die letzte Hoffnung der Schanzer auf den Klassenerhalt bewahrt. Momentan kriegt man für diesen Preis keinen besseren Verteidiger. Laut Wikipedia spricht sich sein Name übrigens „Hadertschonai“ aus.

Giulio Donati (FSV Mainz 05, 1.450.000, 54 Punkte)

Der Italiener stand bis zum 17. Spieltag noch jede Sekunde auf dem Rasen, musste zuletzt aber auch das ein- oder andere Mal auf die Bank. Gegen Ingolstadt zog 05-Coach Martin Schmidt zunächst Leon Balogun als Rechtsverteidiger vor, korrigierte den Fehlgriff aber bereits zur Halbzeit durch Donati – und der holte in 45 Minuten noch prompt vier Punkte. Donati ist mit seiner aggressiven und immer hoch motivierten Spielweise bei Mainz im Abstiegskampf, wo man nun endgültig angekommen ist, nicht wegzudenken. Vor seiner Einwechslung war er gar so heiß, dass er – nunja – sein Geschlechtsteil mit einer Wasserflasche kühlen musste.

Die Top-Elf des 26. Spieltags

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Yann Sommer (Borussia Mönchengladbach): 10 Punkte | Dass Borussia Mönchengladbach mit einem Punkt aus dem Spiel in Frankfurt ging, war hauptsächlich ein Verdienst des Keepers. Yann Sommer hielt einen Elfmeter und parierte zahlreiche weitere Chancen der Gastgeber spektakulär.

Thoedor Gebre Selassie (SV Werder Bremen, 1.250.000, 34 Punkte)

Gebre Selassie hat im Bremer System mit Dreier-Abwehrkette einen neuen Platz im rechten Mittelfeld gefunden. Und der steht im äußerst gut zu Gesicht. Der Tscheche, zwischenzeitlich nur Bankdrücker, punktet seit Beginn der Rückrunde extrem konstant, holte 2017 gar 25 seiner 34 Zähler. Und hin und wieder zeigt er sich sogar torgefährlich. Bei der aktuellen Form der Werderaner kann man hier nichts falsch machen.

Lewis Holtby (Hambuger SV, 1.830.000, 28 Punkte)

Zu oft hat man bei Holtby, der sich gerne mal als Luftikus stilisiert, das Gefühl, er möge bitte mal erwachsen werden. Auch bei Comunio wurde man mit ihm 2016/17 selten glücklich. Trauriger Höhepunkt: Im Dezember war er Loser des Monats. Jetzt aber die 180-Grad-Wende: Das Spiel gegen Köln gewann der 26-Jährige praktisch im Alleingang – weil er es so wollte. 12 Punkte waren natürlich seine beste Saisonleistung. Er wird beim HSV im Abstiegskampf voran gehen, keine Frage. Und jetzt, wo er wieder regelmäßig im offensiven Mittelfeld spielt, dürfte sich sicher auch seine Torquote noch verbessern.

Comunio-Lieblinge: Diese fünf Spieler werden jede Saison besser

Der Traum eines jeden Trainers sind Spieler, die sich konstant entwickeln. Aber nur Wenige haben auch bei Comunio von Saison zu Saison immer mehr Punkte geholt. Ein Weltstar ist dabei, aber als Parade-Beispiel dient ein Mainzer.

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Oliver Burke (RB Leipzig, 1.650.000, 29 Punkte)

Es ist nicht unbedingt einfach, gute Stürmer für unter 2 Millionen zu empfehlen. Aber jetzt, wo feststeht, dass Davie Selke endgültig keine Perspektive mehr in Leipzig hat, ist der Weg frei für den Schotten. Burke sollte in den kommenden Wochen vom Ausfall Timo Werners profitieren. Gegen Darmstadt blieb er zwar noch torlos, holte aber immerhin solide vier Punkte. Wenn das pfeilschnelle Wunderkind jetzt noch etwas abgeklärter vor dem Kasten wird, ist das hier eine hoch interessante Investition.

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Autor: Karol Herrmann

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