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„Wichtig ist auf’m Platz“ ist eine der elementaren Weisheiten des deutschen Fußballs. Und nirgendwo ist dieser Ausspruch so wahr, wie in Comunio. Spieler, die nicht spielen, bringen keine Punkte. Umso wichtiger ist es deshalb, zu wissen, wer am Wochenende spielt und wer die Bank wärmen muss. Comunioblog nimmt die heißesten Positionskämpfe der Clubs unter die Lupe. Den Anfang machen Hertha BSC und Borussia Dortmund.

Stand der Marktwerte: 19.03.2019

Mittelstädt vs. Plattenhardt

Bis zum 20. Spieltag dieser Saison war Marvin Plattenhardt (Marktwert 1,59 Mio) bei Hertha praktisch gesetzt. Der Linksverteidiger stand – sofern er gesund war – nur zwei Mal nicht in der Startelf. Gegen Wolfsburg erwischte er dann nicht seinen besten Tag und Maximilian Mittelstädt (Marktwert 3,67 Mio) wurde für ihn eingewechselt.

Der U21-Nationalspieler machte seine Sache ordentlich und stand seitdem immer in der Startelf. Auch für seine Comunio-Manager hat sich der Wechsel durchaus ausgezahlt: In den letzten sieben Partien fuhr der Linksfuß vier Mal vier, ein Mal sechs und nur ein Mal keine Punkte ein. Setzt Dardai jetzt also bis zum Saisonende auf Mittelstädt?

Solange Hertha im in der Rückrunde bis auf den 21. Spieltag praktizierten System mit Dreierkette in der Abwehr spielt, spricht einiges dafür. Mittelstädt hat mehr Dynamik und Zug im Offensivspiel, die er als sehr offensiver Linksverteidiger in der derzeitigen taktischen Formation optimal einbringen kann. Plattenhardt füllt die Rolle in einer Viererkette hingegen derzeit noch ein wenig stärker aus.

Die teuersten Abwehrspieler bei Comunio

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Da Dardai sich aber auf eine Dreierkette in der Abwehr festgelegt zu haben scheint, hat Mittelstädt im Saisonfinale die deutlich besseren Karten. Zumal er auch erst eine Gelbe Karte gesehen hat und wohl keine Sperre mehr absitzen muss.

Plattenhardts Marktwert dürfte also noch weiter sinken. Wer aber Geduld aufbringt, muss den Ex-Nationalspieler nicht zwingend verkaufen, sondern kann auf einen Transfer im Sommer hoffen. Solide Linksverteidiger werden in der Bundesliga eigentlich immer gebraucht.

Guerreiro vs Bruun Larsen vs Pulisic

Sofern beim BVB alle Spieler fit sind, ist aus diesem Trio eigentlich nur Platz für einen in der Startformation. Zuletzt fielen in Berlin mit Mario Götze und Paco Alcacer gleich zwei Offensivakteure aus, so dass sich Jacob Bruun Larsen (Marktwert 2,48 Mio) und Christian Pulisic (4,38 Mio) beide in der ersten Elf wiederfanden. Gerade Pulisic enttäuschte nach seinem entscheidenden Jokerauftritt gegen Stuttgart und konnte keine Pluspunkte sammeln.

Bruun Larsen machte seine Sache ordentlich, aber dem gerade erstmals für die dänische A-Nationalmannschaft nominierten Außenstürmer fehlt es oft noch an Effizienz und Kaltschnäuzigkeit. Anders als der US-Amerikaner steht der Däne aber auch noch im nächsten Jahr in Dortmund unter Vertrag. Das könnte gegenüber Pulisic im Endspurt der Saison noch zum Pluspunkt werden.

Auch bei Raphael Guerreiro (Marktwert 6,54 Mio) läuft der Vertrag noch über den Sommer hinaus. Der Linksfuß startete als unumstrittener Stammspieler auf dem linken Flügel in die Rückrunde, wirkte aber zuletzt ein wenig überspielt. So stand er nur in einer der letzten drei Partien in der Startelf.

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Eigentlich würde Guerreiro mal eine Pause gut tun, aber der Portugiese ist ebenso wie seine Konkurrenten zur Nationalmannschaft gereist. Dennoch dürfte er am 27. Spieltag gegen den VfL Wolfsburg in der Startelf stehen und sollte auch beim FC Bayern eine Woche später aufgrund seiner Defensivqualitäten gesetzt sein.

Bis zum Spiel in München solltet ihr Guerreiro also auf jeden Fall halten, denn sein Preis dürfte eher noch steigen. Christian Pulisic hingegen ist ein Verkaufskandidat, denn es ist unwahrscheinlich, dass sein Marktwert bis zu seinem Wechsel zum FC Chelsea noch einmal deutlich steigt – zumal er derzeit so hoch ist, wie seit November 2018 nicht mehr.

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Autor: Florian Reinecke

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