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Gratulation, wer sein Team mit Spielern aus den Top-Clubs gespickt hat. Doch das lässt das Gerangel auf der Transferbörse nicht immer zu. Zum Glück gibt es auch bei den Abstiegskandidaten solide Punktelieferanten. Hier sind sie.

FSV Mainz 05

Der Abstiegskampf beginnt bei Mainz, die zwar auf Platz 13, aber nur einen Punkt vor dem Relegationsplatz stehen. Die Rheinhessen haben in dieser Saison ein klares Gerüst von vier Säulen, die alle bereits 70 Punkte und mehr haben. Angefangen von Abwehrchef Stefan Bell (77 Punkte), der darüber hinaus auch noch einer der torgefährlichsten Verteidiger ist, über Abräumer Danny Latza (74), Kreativgeist Levin Öztunali (78) bis hin zu Stürmer Jhon Cordoba (70), der trotz lediglich vier Saisontoren regelmäßig die Punkte einfährt.

Absoluter Geheimtipp bei der Elf von Martin Schmidt ist jedoch Daniel Brosinski. Der Außenverteidiger ist nach Punkten (77) inzwischen zweitbester Mainzer und kommt auf einen beachtlichen Schnitt von 3,08 pro Spiel. In der gesamten Saison ging er noch nie mit Minus aus einem Spieltag.

VfL Wolfsburg

Logisch, ohne Mario Gomez würde Wolfsburg längst unter dem Strich stehen. Der Stürmer steht mittlerweile auf Platz 5 der Torjägerliste und hat alleine in der Rückserie neun Mal getroffen. Schon bald wird er die 100 Punkte knacken. Diese Marke hat Yunus Malli (103) zwar schon überschritten, doch der Mittelfeldspieler hat nur zwölf davon im Trikot des VfL eingefahren.

Die Top-Elf des 30. Spieltags

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Arjen Robben (FC Bayern München): 11 Punkte | Es war kein Glanzauftritt der Bayern gegen Mainz, aber ein sehr guter von Arjen Robben. Der Niederländer erzielte das 1:1 und bereitete das 2:2 vor, sodass der Tabellenführer nach zweimaligem Rückstand noch einen Punkt mitnahm.

Als halbwegs zuverlässiger Punktelieferant dient sonst nur noch Maximilian Arnold, der neben Keeper Koen Casteels der einzige Wolfsburger ist, der die 50 Punkte überschritten hat (68).

Hamburger SV

Nicolai Müller ist der beste Hamburger (76), er wird mit seinem Innenbandriss aber höchstens noch mal an den letzten beiden Spieltagen einsatzbereit sein. Trotz der jüngsten Niederlage gegen Darmstadt ist der kompromisslosen Stamm-Innenverteidigung um Mergim Mavraj (78 Punkte) und Kyriakos Papadopoulos (64) im Grunde blind zu vertrauen. Vor allem der Grieche verdient mit 5,33 Punkten im Schnitt höchsten Respekt.

Zuletzt lohnte sich auch eine Investition in Aaron Hunt, der alle seine 40 Punkte in der Rückrunde eingefahren hat. Spieler wir Bobby Wood (39) oder Lewis Holtby (34), die sich gefühlt eigentlich stark präsentieren, bleiben punktemäßig hingegen deutlich hinter den Erwartungen zurück.

FC Augsburg

Wenn Augsburg absteigt, das ist klar, wird es ein Ausverkauf geben. Als erster Kandidat kommt hier Martin Hinteregger in den Sinn. Der Österreicher ist nicht nur Abwehrchef und Antreiber, sondern mit 97 Punkten auch bester Augsburger. 3,59 Punkte für einen Abwehrspieler beim Tabellen-16. ist schon stark. Wenig falsch macht man auch mit dem ewigen Daniel Baier (72), von dem zwar keine Ausreißer nach oben zu erwarten sind, aber dafür durchweg 3,13 Punkte pro Spiel.

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Warum Manuel Baum im Abstiegskampf nicht mehr auf die Kante Konstantinos Stafylidis setzt, bleibt sein Geheimnis. Der Grieche ist nicht nur torgefährlichster Augsburger und zweitbester nach Punkten (96), er hat in dieser Saison auch 102 Zähler mehr eingefahren als sein Konkurrent auf der linken Abwehrseite Philipp Max (-6).

FC Ingolstadt

Trotz Platz 17 gibt es bei den Schanzern so manche Comunio-Perle. Pascal Groß hat, obwohl zeitweise nur auf der Bank, soeben die 100-Punkte-Marke geknackt. Dario Lezcano (92) ist immerhin auf Platz 15 aller Stürmer, noch vor großen Namen wie Thomas Müller, Chicharito oder Vedad Ibisevic.

Und über Mittelfeldmotor Almog Cohen (85) haben wir an dieser Stelle auch schon oft genug geschwärmt. Der Abräumer ist mit sieben Treffern ganz nebenbei auch treffsicherster Ingolstädter. Gute Investitionen sind außerdem die Außenverteidiger Markus Suttner (78 Punkte, 4 Tore) und Florent Hadergjonaj (53 Punkte).

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