Der Fußball schreibt ja bekanntlich oftmals seltsame Geschichten. Die Schalker können davon ein Lied singen. Im Frühjahr 2014 haben die Königsblauen mal wieder eine handfeste Krise und sind von Verletzungen gebeutelt. Bevor es am 24. Spieltag gegen die TSG Hoffenheim geht, kassiert die Keller-Elf eine 1:5-Klatsche gegen den FC Bayern. Im Kraichgau läuft Schalke damals also nicht mit der breitesten Brust auf – am Ende zerlegt aber Klaas-Jan Huntelaar mit einem Dreierpack die TSG und Schalke atmet auf.

Sechs Stammspieler fehlten dem FC Schalke nicht erst in der Partie am 08. März 2014 gegen die TSG Hoffenheim, hinzu kamen noch die Ausfällt von Kyrgiakos Papadopoulos (Rote Karte) und Jefferson Farfan (Kniereizung). Dennoch hatten die Königsblauen eine ordentliche Elf auf dem Feld.

Vor Ralf Fährmann verteidigten Tim Hoogland, Benedikt Höwedes, Joel Matip und Sead Kolasinac in der Viererkette. Kevin-Prince Boateng und Roman Neustädter agierten auf der Doppelsechs, während Julian Draxler, flankiert von Chindedu Obasi und Leon Goretzka, die offensive Dreierreihe hinter Klaas-Jan Huntelaar bildeten.

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Bei der TSG stand Koen Casteels im Kasten, Fabian Johnson verteidigte rechts an der Seite von Tobias Strobl, der den Innenverteidiger gab. Niklas Süle und Andres Beck komplettierten die Abwehrreihe. Kai Herdling ersetzte Sead Salihovic, was auch die einzige Änderung von Markus Gisdol im Vergleich zum 5:2-Erfolg über den VfL Wolfsburg in der Vorwoche war.

Schalke mit dem besseren Start

Offensiv agierten die Hoffenheimer mit Roberto Firmino, Kevin Volland und Anthony Modeste – kein so schlechtes Line up.

Dennoch erwischten die Gastgeben der besseren Start. Hunter nutzte gleich in der 6. Minute seine erste Chance zur Führung, was die Gäste aber nicht schockte – ganz im Gegenteil. Volland und Eugen Polanski brachte die Kugel nur nicht im Schalke Tor unter, ebenso Roberto Firmino mit einem Fallrückzieher.

Als der Druck der Gäste immer größer wurde, schlug Schalke abermals eiskalt zu. In der 28. Minute bediente Draxler Huntelaar und der Niederländer zog aus 16 Metern trocken ab und ließ Casteels keine Chance.

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Keine fünf Kinuten später hatte der Schalke-Stürmer die Chancen auf einen lupenreinen Hattrick und noch mehr Comunio-Zähler, doch Huntelaar scheiterte mit einem schwach geschossenen Elfmeter in der 32. Minute an Casteels.

Kalte Dusche nach dem Seitenwechsel

So ging es mit 2:0 in die Pause, aus der die FC Schalke besser kam, doch Draxler verfehlte in der 47. Minute knapp. Als die TSG abermals die Chance zum Anschlusstreffer durch Modeste nicht nutzen konnte, setzte Boateng den schnellen Obasi ein und der erzielte in der 55. Minute bereits die Vorentscheidung.

Die Moral der Kraichgauer war gebrochen und Huntelaar machte sich in der Schlussphase endgültig zum Spieler des Spiels. In der 79. Minute bediente der agile Draxler abermals den Angreifer, so dass dieser seinen Dreierpackt perfekt machen konnte und die Schalker den eminent wichtigen Sieg feiern konnten.

Quelle: ComStats

 

Logischerweise war der Niederländer auch der Star des Spiels und holte am Ende 21 Punkte – bitter für seine Comunio-Manager, dass er den Elfer liegen ließ. Darüber hinaus überzeugte Draxler mit zwei Assists und ordentlichen acht Zähler. Um einen Punkt besser war Obasi, sodass die Knappen am Ende auf mehr als solide 74 Punkte kamen.

Die TSG kassierte hingegen ordentlich Minuspunkte, da bis auf Casteels (6-) keiner der Hoffenheim punkten konnte. Am Ende gab‘s 14 Minuspunkte bei den Kraichgauern, die am Ende der Saison den 9. Platz erreichten.

Der FC Schalke hingegen fing sich und überstand den unruhigen Frühling, womit man am Ende sogar noch die Qualifikation zur Königklasse fix machte.

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Autor: Florian Schimak

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