Simon Jentzschs, einst Torhüter des VfL Wolfsburg

Foto: © imago / Bernd König
Sieben Saisons mit über 100 Comunio-Punkten, mehr als 1000 Zähler insgesamt. Simon Jentzsch gehört zu den besten Torhütern, die je im Managerspiel gekauft werden konnten – und das, ohne für einen echten Top-Klub gespielt zu haben.

Frank Rost. Roman Weidenfeller. Manuel Neuer. Hans-Jörg Butt. Timo Hildebrand. Fünf Torhüter-Legenden der Bundesliga, fünf ehemalige deutsche Nationalspieler bilden die Spitze im Ranking der besten Comunio-Keeper aller Zeiten. Doch es wäre unfair, hinter dem renommierten Quintett einen Cut zu setzen. Ein sechster Mann gehört dazu.

Simon Jentzsch ist der sechstbeste Torhüter im Managerspiel, der letzte Keeper, der mehr als 1000 Comunio-Punkte sammelte. Mehr als Oliver Kahn, mehr als Tim Wiese. Nur 24 weniger als Timo Hildebrand, nur 28 weniger als Hans-Jörg Butt. 1034 Punkte in zehn Saisons.

Der junge Jentzsch sammelt Erfahrungen

Dass Jentzsch in seiner Karriere herumkommen würde, zeichnete sich früh ab. Der gebürtige Düsseldorfer schloss sich 1991 im Alter von 15 Jahren Borussia Mönchengladbach an, ließ sich 1992 nach Venlo verleihen und wechselte 1994 zum KFC Uerdingen. Seine Profikarriere begann jedoch im Süden.

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Ab 1995 spiele Jentzsch für den Karlsruher SC – erst für die zweite, dann für die erste Mannschaft. Im Comunio-Startjahr 2000 fand der inzwischen 24-Jährige erneut einen neuen Verein: 1860 München. Damals Bundesligist. In drei Jahren bei den Löwen sammelte Jentzsch die Erfahrung von 93 Bundesliga-Einsätzen und fuhr 88, 128 bzw. 156 Comunio-Punkte ein. Sein Aufstieg in die Eliteklasse der Torhüter.

Über Wolfsburg nach Augsburg

Im Jahr 2003/04, als der TSV in die zweite Liga abstieg, war Jentzsch bereits weg. Beim VfL Wolfsburg wurde er Nachfolger des legendären Claus Reitmaier, legte eine weitere 100-Punkte-Saison hin und schob drei weitere hinterher. In der Saison 2006/07 erreichte Jentzsch erneut 150 Comunio-Punkte. 2004 gehörte er kurzzeitig der Nationalmannschaft an, wurde jedoch nicht eingesetzt.

Vier gute Jahre beim VfL neigten sich einem jähen Ende, als Felix Magath den VfL Wolfsburg übernahm. Magath sägte Jentzsch nach einer durchwachsenen Hinrunde 2007/08 ab, verpflichtete im Januar 2008 den jungen Schweizer Diego Benaglio und vollendete den Torwartwechsel. In der Folgesaison strich Magath die ehemalige Nummer eins gänzlich aus dem Kader – und wurde Deutscher Meister.

Jentzsch jedoch war nicht am Ende, fand eine neue Aufgabe im deutschen Fußball. Der ambitionierte Zweitligist FC Augsburg verstärkte sich im Juli 2009 mit dem erfahrenen Keeper. Im ersten Jahr scheiterten die Fuggerstädter in der Relegation am 1. FC Nürnberg, 2011 feierten sie den Aufstieg. Bundesliga-Comeback für Jentzsch!

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Ein letztes starkes Jahr

Der Klassenerhalt 2011/12 sollte der letzte sportliche Erfolg einer Mannschaft werden, zu dem Jentzsch als Stammspieler beitrug. 110 Comunio-Punkte sammelte der inzwischen 35-Jährige als Nummer eins des FCA in der Bundesliga. Eine Fingerverletzung zwang ihn zwischenzeitlich zur Pause und in der Folgesaison zum Karriereende – etwas früher als geplant. Mit 274 Bundesliga-Spielen und 1034 Comunio-Punkten, durchschnittlich 3,8 Punkten pro Spiel, kann man ruhigen Gewissens aufhören.

Top-Torhüter: Rost noch lange unangefochten

Im Kampf um die ewige Nummer eins der Comunio-Torhüter hat Manuel Neuer langfristig natürlich sehr gute Karten. Bis der Bayern-Schlussmann die Nummer eins eingeholt hat, werden jedoch mindestens noch zwei Saisons vergehen. Frank Rost steht mit unglaublichen 1344 Punkten an der Spitze, Neuer mit 1120 Zählern auf Platz drei. 224 Punkte gilt es aufzuholen.

Der drittbeste in der Bundesliga aktive Keeper ist übrigens Rene Adler. 856 Punkte berechtigen den ehemaligen HSV- und Leverkusen-Keeper zu Platz elf der besten Comunio-Torhüter aller Zeiten, im Trikot des FSV Mainz 05 will sich Adler weiter in Richtung Simon Jentzsch spielen.

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