Foto: © imago images / Hübner
Der SC Freiburg hat sich in der aktuellen Transferperiode bereits drei Mal in der Bundesliga bedient – der neueste Zugang kommt vom deutschen Rekordmeister. Wir zeigen euch euch das Comunio-Potenzial von Woo-Yeong Jeong im Comunio-Check auf.

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Flexibel einsetzbar

Position: Jeong ist in der Offensive flexibel einsetzbar: Am ehesten kommt er für Rechtsaußen oder als hängende Spitze in Frage. Der Youngster zeichnet sich vor allem durch seine Spielfreude und sein hervorragendes Gefühl für den Raum aus.

Bisherige Karriere: Der 19-jährige gilt als absolutes Top-Talent aus Südkorea. Januar 2018 wechselte Jeong von Incheon United zum FC Bayern München nach Deutschland und spielte zunächst für die U19 der Münchner. Seit Sommer 2018 lief Jeong in 29 Partien für die zweite Mannschaft des FC Bayern München auf und erzielte 13 Treffer sowie sechs Vorlagen – keine schlechte Bilanz.

Training mit den Profis des Rekordmeisters

Der Südkoreaner durfte häufig bei den Profis mittrainieren und sammelte bereits wichtige Erfahrungen im Profi-Geschäft, auch wenn die Einsatzzeiten in Pflichtspielen noch sehr überschaubar sind. In der Bundesliga wurde Jeong von Kovac für vier Minuten gegen Gladbach eingewechselt, ebenfalls durfte er beim 5:1 gegen Benfica Lissabon neun Minuten in der Champions League ran.

Die zehn besten Freiburger der Bundesliga-Saison 18/19

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Platz 8: Jerome Gondorf (Mittelfeld), 60 Punkte, Bildquelle: imago images / Beautiful Sports

Einstiegsmarktwert: Jeong wurde bereits bei Comunio geführt, da er in der abgelaufenen Spielzeit bereits in der Bundesliga zum Einsatz kam. Zum Zeitpunkt des Wechsels lag sein Marktwert bei rund 1.500.000, inzwischen ist dieser auf 2.350.000 angestiegen. Mit seinem aktuellen Wert ordnet sich der Südkoreaner in Sphären von Hahn (FC Augsburg, 2.400.000), Hennings (Fortuna Düsseldorf, 2.450.000), Osako (Werder Bremen, 2.400.000) und Ujah (1. FC Union, 2.350.000) ein.

Offener Konkurrenzkampf im SC-Sturm

Situation: Florian Niederlechner hat den SC Freiburg in Richtung Augsburg verlassen, mit Waldschmidt und Petersen sind immer noch zwei Top-Stürmer beim Sportclub. Dennoch dürfte Jeong durchaus eine Chance von Trainer Streich bekommen. Auf Rechtsaußen hält sich die Konkurrenz nämlich sehr in Grenzen. Grifo, der sowieso lieber auf Linksaußen spielt, geht zurück zur TSG Hoffenheim. Auch Kapitän Frantz hat im 4-4-2 schon die Position rechts hinter den Spitzen ausgefüllt, Jeong wäre aber die deutlich spielfreudigere und offensivere Variante. Es bleibt spannend, ob und wie schnell sich Jeong im Breisgau zurechtfindet.

Der SC Freiburg am Saisonende: Wer wird der neue Grifo?

Freiburg hat sich wieder mal ohne größere Schwierigkeiten den Klassenerhalt gesichert, dabei war das aufgrund einer Verletztenmisere alles andere als selbstverständlich. Zur neuen Saison brauchen die Breisgauer aber mehr Kreativität.

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Marktwertpotenzial: Das Marktwertpotenzial des Neu-Freiburgers hängt stark von der Vorbereitung ab. Waldschmidt ist aktuell noch bei der U21-Nationalmannschaft und fährt dann erst einmal in den Urlaub. Jeong dürfte in den Testspielen auf verschiedenen offensiven Positionen getestet werden – verläuft der Test erfolgreich, dürfte sein Marktwert noch einiges an Luft nach oben bieten. Seine Teamkollegen Petersen (4.700.000) und Waldschmidt (6.040.000) sind aktuell deutlich teurer.

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Autor: Markus Teschner

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