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In der aktuellen Saison fällt auf, dass die Abwehrspieler die neuen Stürmer sind. Also nicht wirklich, aber zumindest punkten sie gefühlt so gut. Daher haben wir uns für die aktuellen Kaufempfehlungen – völlig unbewusst – ganz viele Defensivspieler reingepackt. Diese fünf Jungs sollte man sich in jedem Fall für die nächsten Wochen in sein Team holen.

Aytac Sulu (SV Darmstadt 98, 1,13 Mio., Abwehr)

Einen Abwehrspieler der Lilien? Ernsthaft? Bevor Ihr uns nun die Hölle heiß macht, liebe Manager – Sulu gehört zu den besseren Kicker der Südhessen. Zumindest was die Punkte angeht. 17 sind’s bislang an der Zahl. Das ist allerdings nichts im Vergleich zur Vorsaison, wo der Kapitän der Darmstädter überragende 143 Zähler holte.

Die werden’s dieses Jahr wohl nicht mehr. Aber! Sulu hat gegen Mainz sein erstes Saisontor erzielt und da die Lilien am Ende die Klasse sogar noch halten, muss er in Zukunft weitere Treffer folgen lassen. Ok, wir übertreiben schon wieder. Aber Sulu lohnt sich, glaubt uns.

Robin Knoche (VfL Wolfsburg, 1,85 Mio., Abwehr)

Ricardo Rodriguez? Verletzt. Jeffrey Bruma? Verletzt? Philipp Wollscheid? Kickt lieber Zweite. Bleibt noch? Richtig, der Knoche. Der Innenverteidiger war bei den Wölfen zwischenzeitlich auch schon außen vor, findet nun aber unter Jonker wieder zur alten Klasse.

Da der neue Coach seinem Team vor allem in der Defensive offenbar wieder neuen Halt verliehen zu haben scheint (lediglich ein Gegentor in den letzten beiden Partien, zudem zu Null gegen RB Leipzig), könnte die Zeit des 24-Jährigen nun kommen.

Verdrängt werden dürfte Knoche in den nächsten Wochen schon mal nicht – eher dürfte ihm der Partner in der Innenverteidigung fehlen. Aber den habt Ihr ja in euer Comunio-Elf, nicht?! 

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Jesus Vallejo (Eintracht Frankfurt, 1,97 Mio., Abwehr)

Endlich, werden sie in Frankfurt sagen. Am Dienstag kehrte der Spanier nach seiner Verletzung wieder ins Mannschaftstraining zurück. Ob er gegen den HSV schon zum Einsatz kommt, steht dabei noch in den Sternen. Aber Hauptsache, er ist endlich mal wieder fit.

Mit 50 Punkten steht Vallejo nämlich ziemlich gut da und hat somit bewiesen, dass er kicken kann. Insofern dürfte er in den kommenden Wochen nicht billiger werden. Daher schlagt zu! Noch ein Fakt, der Euch zum Kauf ermutigt: Real Madrid will den 20-Jährigen im Sommer angeblich wieder zurückholen und ihn zum Ramos-Nachfolger aufbauen.

Thilo Kehrer (FC Schalke, 1,52 Mio., Abwehr)

Anfang des Jahres war der Youngster meist nur Sekundenarbeiter, durfte er doch lediglich immer in der Schlussphase ran und sammelte so seine erste Bundesliga-Erfahrung. Doch in den letzten drei Partien (Europa League gegen Gladbach mit eingerechnet) durfte er immer über 90 Minuten ran. Aufgrund der Verletzung von Naldo stellte Weinzierl zuletzt wieder auf Viererkette um und brachte Kehrer dabei als Rechtsverteidiger.

Der 20-Jährige machte das tatsächlich sogar richtig gut und holte zuletzt acht Zähler in den letzten beiden Bundesligapartien. So viele konnte er in der ganzen Hinrunde erzielen. Sein Trend zeigt deutlich nach oben.

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Rafinha (FC Bayern München, 1,46 Mio., Abwehr)

Rafinha spielt bei den Bayern. Es ist Mitte März. Die entscheidende Phase für den Rekordmeister bricht an und außerdem hat man zehn Punkte Vorsprung in der Liga. Was wird Carlo Ancelotti also machen? Richtig. Rotieren was das Zeug hält. Da Philipp Lahm mit seinen 33 nun wirklich nicht mehr der Jüngste ist, wird er von Carletto seine Pausen bekommen.

Genau, damit kommt Rafinha ins Spiel. Der Brasilianer ist mehr als ein ordentlicher Backup. Mit 39 Zählern in acht bewertenden Partien muss er sich nicht verstecken. Er wird vermutlich nicht alle zehn noch ausstehenden Spiele bestreiten, aber sehr wahrscheinlich eine Vielzahl davon. Für knapp 1,5 Millionen einen “Stammspieler” vom FC Bayern? Wir würden uns den gönnen.

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Autor: Florian Schimak

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