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Gleich sechs gestandene Bundesliga-Spieler kehrten am 24. Spieltag nach längerer Verletzung oder Krankheit wieder auf den Rasen zurück. So ist ihr Comunio-Potenzial.

Jerome Boateng (Bayern München, 5.970.000)

Nach seiner Schulterverletzung, die ihn seit Mitte September außer Gefecht setzte, durfte der Nationalspieler gegen Frankfurt noch 25 Minuten Bundesliga-Luft schnuppern. Und klar, Boateng wird in den wichtigen Spielen neben Mats Hummels gesetzt sein. Höchst fragwürdig ist aber, ob diese wichtigen Spieler in den kommenden Wochen in der Bundesliga stattfinden.

Denn zum einen wird Carlo Ancelotti dem verletzungsanfälligen Innenverteidiger wohl eher nicht der Doppelbelastung aussetzen und zum anderen hat Vertreter Javi Martinez einen mehr als akzeptablen Job in seiner Abwesenheit gemacht. Der Spanier dürfte also gerade in der Liga das ein- oder andere mal reinrotieren. Und so gesehen sind knapp 6 Millionen schon eine stattliche Summe.

Mitchell Weiser (Hertha BSC, 3.830.000)

Die Schauspieleinlage gegen Ousmane Dembele hätte sich Weiser sparen können, doch schon sein erster Einsatz nach seiner Nervenirritation im Rücken machte deutlich, wie wichtig er für Hertha ist. „Weiser macht den Unterschied“, sagt auch sein Trainer Pal Dardai. Ein deutliches Indiz dafür, dass er gesetzt ist.

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Dembele ist gesperrt und zwei Offensivspieler kämpfen um seine Vertretung. Dagegen sind Aushilfen in Hoffenheim und Köln recht klar. In Darmstadt könnte es sogar zu einer Systemänderung kommen. Teil I der Sperren.

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Fragt sich nur, ob der 22-Jährige vermehrt als Rechtsverteidiger oder auf Rechtsaußen zum Einsatz kommt. In der Hinrunde hielt es sich in etwa die Waage. Weichen müssten dann wahlweise Peter Pekarik oder Genki Haraguchi. Mit 50 Punkten in seinen bisher nur 13 Spielen heißt es hier unbedingt: zuschlagen.

Marco Fabian (Eintracht Frankfurt, 3.550.000)

Wie schon am Sonntag berichtet, gehört der Mexikaner aktuell zu den heißen Eisen bei Comunio. 5,54 Punkte pro Spiel sagen eigentlich alles. Sein Marktwert steigt derzeit täglich schon mal um eine halbe Million.

Gesetzt sein dürfte Fabian im zentralen Mittelfeld bei Niko Kovac, wo sich zuletzt weder Mijat Gacinovic noch Aymen Barkok oder Max Besuschkow nachhaltig empfehlen konnten. Fragt sich nur, wie der Fitnesszustand des 27-Jährigen ist, der 2017 wegen Problemen im Lendenwirbel-Bereich gerade einmal auf die 12 Einsatzminuten gegen die Bayern kam.

Timo Horn (1. FC Köln, 1.550.000)

Keine Frage: der Kölner Keeper ist die klare Nummer 1 in der Domstadt und da ändert auch der folgenschwere Fehler gegen Ingolstadt nichts dran. Auch wenn ein Lapsus dieser Art bei Horn bisher noch unbekannt war. Möglicherweise kam ein Einsatz nach der kurzfristigen Verletzung von Vertreter Thomas Kessler noch ein wenig zu früh. Um Horn zu verdrängen, reicht die Qualität von Kessler aber ohnehin nicht aus. Und selbst mit den zwei Minuspunkten gegen die Schanzer kriegt man mit mit Horn im Schnitt immer noch gute 3,6 Punkte pro Partie. Dafür ist er mit 1.550.000 aber auch der drittteuerste Keeper.

Matthias Lehmann (1. FC Köln, 990.000)

Unangefochtene Stammspieler findet man bei Comunio nur selten für diesen Preis und so war der Kölner Kapitän auch in den letzten Kaufempfehlungen für das Mittelfeld zu finden. Nach seinem Innenbandanriss ist Lehmann sofort wieder in der Startformation gesetzt.

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Mehr Schnäppchenalarm geht nicht! In Leipzig darf der Kapitän wohl in der Mannschaft bleiben, in Mainz kommt er wieder ins Team. Bei den Bayern gibt es viele Möglichkeiten, vielleicht probt Ancelotti den Ernstfall.

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Das Comeback gegen Ingolstadt war unter der Kategorie „unauffällig“ einzuordnen. Ein Adjektiv das Lehmann bei Comunio sowieso ganz gut beschreibt, schließlich sind mit ihm weder Ausreißer nach oben noch nach unten zu erwarten. Zumindest als Back-Up im Mittelfeld eine gute Option.

Marco Russ (Eintracht Frankfurt, 640.000)

Dass Russ nur zehn Monate nach seiner Krebsdiagnose wieder auf dem Platz steht, zählt zu den schönsten Geschichten dieser Saison. Selbst er hätte es noch Anfang des Jahres nicht für möglich gehalten. „Der größte Sprung, den ich mir als Ziel gesetzt habe, war wirklich das Trainingslager“, so der Defensiv-Spezialist im Januar. Nun also eine halbe Stunde gegen Bayern, auch weil die Personalsituation in der Frankfurter Hintermannschaft derzeit arg angespannt ist.

Ob es für Russ kräftemäßig schon über die vollen 90 Minuten reicht, darf bezweifelt werden, auch wenn es ihm zu wünschen ist. In der Innenverteidigung wird Niko Kovac im Endspurt aber erst einmal auf das Duo Abraham/Vallejo setzen. Russ sollte zusammen mit dem etwas vogelwilden Michael Hector die erste Alternative sein.

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Autor: Karol Herrmann

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