Foto: © imago / Eibner
Die heutigen Kaufempfehlungen widmen sich mehr dem Projekt „Jugend forscht“. Denn drei der fünf Jungs sind noch nicht einmal 24. Wer aber von dem Quintett in die Kategorie „gutaussehend“ fällt, müsst ihr vielleicht eure Freundin entscheiden lassen. Brutal kicken können sie aber alle.
Janik Haberer (SC Freiburg, Mittelfeld, 1,15 Mio., 9 Punkte)
Das wandelnde Chamäleon beim Sport-Club. Der U21-Europameister kann nämlich vom Stürmer zum Rechtsaußen bis hin zum Sechser eigentlich alles spielen. Warum er trotzdem so wenig Punkte hat? Vielleicht weil Freiburg jetzt erst in die Spur findet. Die letzten fünf Spiele hat die Streich-Elf nicht mehr verloren und seitdem läuft’s auch bei Haberer.
14 Punkte holte der 23-Jährige aus diesen fünf Partien. Da kann man mal sehen, wir mäßig es davor für ihn lief. Schade eigentlich, dass jetzt Winterpause ist, denn für Haberer zeigte die Formkurve zuletzt steil nach oben. Aber für alle Interessenten sei gesagt: In vier Wochen geht’s schon wieder weiter. Also schlagt zu.
Yoric Ravet (SC Freiburg, Mittelfeld, 1,17 Mio., 2 Punkte)
Der Franzose hatte alles andere als einen guten Start in seine erste Bundesligasaison. Bei seinem Debüt trat er Marcel Schmelzer unglücklich um, so dass dieser für Wochen ausfiel und Ravet sah dafür die Rote Karte. Das war’s dann erstmal mit den Auffälligkeiten des 28-Jährigen.
Erst am 14. Spieltag kehrte Ravet wieder in die Startelf zurück – und überzeugte fortan. Wie Vereinskamerad Haberer holte Ravet 14 Punkte, allerdings benötigte er sogar ein Spiel weniger für diese Punktzahl. Der Rechtsaußen scheint sich nun beim Sport-Club festgespielt zu haben und ist dabei mit einem Marktwert von knapp über einer Million ein richtiges Schnäppchen.
Mickael Cuisance (Borussia Mönchengladbach, Mittelfeld, 1,86 Mio., 18 Punkte)
Dieter Hecking bewies am Wochenende mal so richtig Eier. Der Borussia-Coach stellte gegen den HSV am Freitag einfach mal so zwei 18-Jährige auf die Doppelsechs. Neben Cuisance war dort Rees Oxford zu finden, der seine Sachen ebenfalls sehr ordentlich macht, was ihm Hecking auch attestierte.
Natürlich lobte er auch den jungen Franzosen, auch wenn er bei ihm das risikoreiche Spiel zunächst bemängelte, aber dann eher davon schwärmte. In den vergangenen vier Partien kam Cuisance regelmäßig zum Einsatz – gegen die HSV schließlich erstmals über 90 Minuten. Womit er definitiv mehr als nur eine Option für die Rückrunde sein könnte.
































