Woo-yeong Jeong und Ritsu Doan vom SC Freiburg

Foto: © imago images / Moritz Müller
Woo-yeong Jeong wird beim SC Freiburg in den kommenden Wochen wieder mehr gefragt sein, da ein Konkurrent ausfällt. Außerdem in unseren Kaufempfehlungen: Drei Spieler, die regelmäßig spielen – und immer besser werden.

Stand der Marktwerte: 5. September 2022

Woo-yeong Jeong (SC Freiburg, 2.460.000, Sturm):

Im Fußball können die Dinge manchmal ganz schön schnell gehen. Nach dem 1. Spieltag zählte Woo-yeong Jeong bei uns zu den Verlierern, da er in der offensiven Dreierreihe des SC Freiburg das Nachsehen hatte. Ritsu Doan und Roland Sallai waren neben Vicenzo Grifo gefragt. Zudem wurde Daniel-Kofi Kyereh als erster Offensiver eingewechselt.

Tatsächlich war Jeong auch in den Folgewochen kein einziges Mal von Beginn an gefragt, woraufhin sich sein Marktwert deutlich nach unten bewegte. Allerdings ist er mit guten Trainingsleistungen drangeblieben – anders als Kyereh, der am letzten Wochenende sogar in die zweite Mannschaft verbannt wurde.

Nun fällt Roland Sallai mit einem Bruch des Augenbodens vorerst aus. Jeong könnte der Vertreter auf der zentralen Position hinter Stürmer Michael Gregoritsch sein. Der Südkoreaner wurde in Leverkusen für Sallai eingewechselt und machte ein gutes Spiel, das ihm drei Comunio-Punkte einbrachte. Nun lohnt er sich wieder im Managerspiel.

 

Kristijan Jakic (Eintracht Frankfurt, 2.510.000, Mittelfeld):

Eintracht Frankfurt hat ein neues bevorzugtes Spielsystem. Im 4-2-3-1 fallen die Schienenspieler weg, sodass Rechtsverteidiger in einer Viererkette gefragt sind. Dafür scheint Ansgar Knauff zu offensiv zu sein, ein Neuzugang für diese Position wurde aber kurz vor Toreschluss nicht präsentiert.

Das kann man als Zeichen dafür werten, dass Kristijan Jakic fürs Erste auf dieser Position eingeplant ist. Eine Umstellung für den defensiven Mittelfeldspieler, die mit etwas Anlaufzeit aber zu klappen scheint. Beim 4:0 gegen Leipzig zeigte sich Jakic bereits wesentlich stabiler als in der Vorwoche gegen Bremen. Auf den vier Comunio-Punkten vom Wochenende lässt sich aufbauen.


Anthony Losilla (VfL Bochum, 2.610.000, Mittelfeld):

In der letzten Saison war Anthony Losilla ein aboluter Punktehamster, 103 Zähler standen am Ende auf seinem Comunio-Konto. Um noch einmal dreistellig zu werden, muss er seinen Schnitt noch ein wenig steigern. Was die Ergebnisse betrifft, kann es beim VfL Bochum aber nur besser werden.

Losilla blieb trotz der fünf Niederlagen bislang ohne Minuspunkte und nahm immerhin neun Punkte mit, davon drei aus dem Spiel gegen Werder Bremen. Man sollte von ihm keine Ausreißer nach oben erwarten, als Füllspieler oder Ersatz für Pro Player ist der Routinier aber eine sehr gute Wahl.

Jonjoe Kenny (Hertha BSC, 2.790.000, Abwehr):

Während der VfL Bochum noch auf seinen ersten Saisonsieg wartet, ist Hertha BSC diesen Schritt am letzten Wochenende mit einem 2:0-Erfolg in Augsburg gegangen. Stolze sechs Comunio-Punkte nahm Jonjoe Kenny dabei mit.

Insgesamt machen die Berliner defensiv einen gefestigten Eindruck, nur drei Gegentore kassierte der Hauptstadt-Klub in den letzten vier Spielen. Insbesondere in der Abwehr hat Trainer Sandro Schwarz einiges an Stabilität erreicht. Wenn das so weitergeht, kann Kenny im Managerspiel ein Punktehamster werden.

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