Hertha BSC: Marco Richter im Aufwind

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Auf der Suche nach dem richtigen Preis-Leistungs-Verhältnis bieten sich zwei Hertha-Spieler besonders an, da der Verein derzeit im Aufwind steht. Auch der Linksverteidiger von Mainz und Bremens Topjoker punkten sehr gut.

Marc-Oliver Kempf (Hertha BSC, 4.410.000, Abwehr)

Bei Hertha BSC lief der Saisonstart nicht herausragend, doch Innenverteidiger Marc-Oliver Kempf begann solide und steigerte sich von Spiel zu Spiel. Mit neun Punkten gegen Borussia Dortmund (0:1) und sieben gegen den FC Augsburg (2:0) legte er zuletzt eine richtige Show hin – für den derzeitigen Preis eine klare Kaufempfehlung.

Dazu kommt, dass auch das anstehende Programm gute Werbung für den Linksfuß ist. Mit den schwächelnden Leverkusenern und den offensiv eher harmloseren Mainzern steht einiges an Punktepotenzial vor der Tür. Wenn Kempf auf den Transfermarkt kommt, sollten Comunio-Manager zuschlagen.

 

Aaron Martin (1. FSV Mainz 05, 4.300.000, Abwehr)

Auch bei Mainz gibt es einen Linksfuß, der zuletzt ein kleines Hoch hatte. Mit seinem Tor gegen Borussia Mönchengladbach (1:0) sammelte er elf Punkte und ließ seinen Durchschnittswert in die Höhe schießen. 4,4 Punkte stehen dort nach dem Treffer – doch auch in den Spielen davor sammelte er circa drei Punkte im Schnitt ein.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist also vollkommen in Ordnung, besonders weil eben am siebten Spieltag auch die Hertha vor der Tür steht. Die Truppe von Kempf ist ebenfalls nicht besonders gefährlich in der Offensive, hier kann Aaron also punkten. Vielleicht kann Aaron ja für etwas mehr Torgefahr beim FSV sorgen.


Marco Richter (Hertha BSC, 4.500.000, Sturm)

Ein weiterer Herthaner schafft es in unsere Liste. Marco Richter brachte nach seiner Genesung richtigen Aufschwung, hätte schon bei seinem Comeback gegen Borussia Dortmund fast ein Tor erzielt und holte das gegen Augsburg nach. Das brachte ihm satte acht Punkte ein. Doch auch gegen den BVB hatte Richter schon drei Punkte geholt.

Derzeit ist der Flügelstürmer noch Teilzeit-Akteur, weil er nach seiner längeren Pause erst wieder voll reinkommen muss. Zudem ist die Konkurrenz auf den Flügeln erstaunlich groß. Doch Richter scheint erholt und fit zu sein. Er bringt eine gute Zweikampf- und Dribbling-Quote in die Kurzeinsätze ein und sorgt für mächtig Torgefahr. Zudem steigt der Preis alleine aufgrund der Feel-Good-Story derzeit in die Höhe, Richter lohnt sich also auch als Wertanlage.

Niklas Schmidt (SV Werder Bremen, 3.310.000, Mittelfeld)

Die Mittelfeldspieler bei Comunio sind relativ teuer, weshalb im Verhältnis zu Abwehrspielern kein Kracher hervorstößt. Deshalb lohnt sich wie im Sturm ein Blick zu den Reservisten, die regelmäßig eingewechselt werden. Bremens Niklas Schmidt ist so einer – und sammelt gute Punkte von der Bank. Im Schnitt holte er 4,67 Punkte pro Spiel.

Dazu gehört zwar auch das Last-Minute-Tor gegen die Dortmunder, das man bei der regelmäßigen Punkteausbeute etwas ausklammern muss, doch mit drei Punkten gegen Eintracht Frankfurt und zwei Punkten gegen den VfL Bochum, wo er sogar in der Startelf ran durfte, ist Schmidt für den aktuellen Preis immer noch eine gute Investition.

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