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Beim FC Augsburg tut sich einiges. Mit Daniel Caligiuri, Tobias Strobl und Rafal Gikiewicz kamen in diesem Sommer drei gestandene Bundesliga-Spieler zum Nulltarif. Zudem wurde bei Felix Uduokhai die nicht gerade günstige Kaufoption gezogen. Der Kader sieht auf dem Papier stärker aus als in der vergangenen Saison und bietet auch für Comunio einige interessante Spieler.

Michael Gregoritsch (Sturm, 2.730.000)

Es war eines der größten Transfertheater des letzten Sommers: Michael Gregoritsch wollte unbedingt weg aus Augsburg, aber keiner der Interessenten legte die geforderte Ablöse auf den Tisch. So war der Österreicher zunächst außen vor und ging dann im Winter auf Leihbasis nach Schalke. Dort wurde er aber auch nicht glücklich und ist nun im Büßerhemd wieder nach Augsburg gewandert.

„Das war eine ganz, ganz schlechte Situation, die von mir ganz schlecht gelöst wurde. Von meiner Seite ist nichts hängen geblieben“, sagt Gregoritsch selbst und fügt an: „Ich will ein wichtiger Teil der Mannschaft sein.“ Bisher hinterlässt er in den Testspielen einen sehr guten Eindruck und hat bereits drei Mal getroffen. Es kommt Gregoritsch zu Gute, dass Heiko Herrlich erst im Laufe der Rückrunde den FCA übernahm und von den Querelen nicht direkt betroffen war.

Der Augsburger Trainer betonte bereits, dass für ihn die aktuelle Identifikation mit dem Club das wichtigste ist, auch wenn er die Vorgeschichte natürlich kennt. Und da hat sich der technisch starke Linksfuß bis jetzt nichts zu Schulden kommen lassen. „Das lebt er aber bisher. Er hat es in den drei Testspielen sehr gut gemacht und eröffnet uns natürlich dadurch neue Optionen“, so Herrlich. Spielt er regelmäßig – wovon ich eigentlich ausgehe – ist er ein absolutes Schnäppchen.

Ruben Vargas (Mittelfeld, 2.330.000)

Es war in der vergangenen Saison frustrierend, Ruben Vargas in seinem Comunio-Kader zu haben. Sein Punkteschnitt lag zwar bei knapp zwei Zählern pro Einsatz, aber gleich acht Mal bescherte er seinen Managern Minuspunkte. Zwischendurch ließ er aber auch immer wieder aufblitzen, dass er eigentlich das Zeug zu einem richtig guten Comunio- und Bundesliga-Spieler hat.

Ich bin optimistisch, dass wir in der neuen Saison wesentlich mehr starke Spiele vom jungen Schweizer sehen werden, als in der abgelaufenen Spielzeit. Nach seinem Wechsel vom FC Luzern zu den Fuggerstädtern musste er sich erst einmal in der Bundesliga akklimatisieren und sein Spiel den Gegebenheiten anpassen. Mit sechs Treffern schaffte er im Premierenjahr sogar eine recht ordentliche Ausbeute.

Im zweiten Jahr sollte dem Linksaußen mit dem starken rechten Fuß jetzt Vieles leichter fallen. Gerade seine Abschlussfreude und –stärke machen ihn für Comunio interessant. Nur Florian Niederlechner und Marco Richter schießen beim FCA im Schnitt häufiger aufs Tor als Vargas. Eine sehr gute Voraussetzung, um im zweiten Bundesliga-Jahr richtig durchzustarten.

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Felix Uduokhai (Abwehr, 2.680.000)

Etwa sieben Millionen Euro hat sich der FC Augsburg die Verpflichtung von Felix Uduokhai kosten lassen. Rechnet man die Leihgebühr hinzu. Dann ist der ehemalige Wolfsburger der teuerste Einkauf der Clubgeschichte. Das zeigt, wie groß die Wertschätzung ist, den sie dem 22-jährigen Innenverteidiger entgegen bringen. Seinen Stammplatz hat der Linksfuß jedenfalls ziemlich sicher.

Heiko Herrlich setzte auch schon nach der coronabedingten Bundesliga-Pause voll auf Uduokhai, der sich auch bei Comunio in blendender Form präsentierte. Nach dem Neustart brachte er es in acht Einsätzen auf 29 Punkte – was einem Schnitt von 3,63 Zählern entspricht. Unter Martin Schmidt waren es zuvor nur 2,5 Punkte pro Spiel. Herrlich und Uduokhai – das passt einfach gut zusammen. Und für diese Leistungen ist der Marktwert derzeit einfach zu niedrig. Also sofort zuschnappen.

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Autor: Florian Reinecke

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