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Im Keller der Tabelle wird es langsam aber sicher ernst: In Hamburg sind sie erstarrt, in Köln wehren sie sich mit Händen, Füßen und vergeblich gegen den Abstieg und in Teilen der unteren Tabellenhälfte reifen derzeit ein paar Perlen, die jedem Team gut zu Gesicht stehen. Ein Blick lohnt sich allemal…
Maximilian Eggestein (SV Werder Bremen, 1.310.000, 18 Punkte)
Endlich geschafft: Nachdem Werders Eigengewächs Maximilian Eggestein lange an der Tür zur ersten 11 gekratzt hat (der heute 21-Jährige steht schon seit drei Jahren im Kader der Profis), ist der Durchbruch mit dem Trainerwechsel zu Florian Kohfeldt nun wohl endgültig geschafft. Zwar durfte der Mittelfeldspieler schon unter Alexander Nouri mehrfach ran, seit dessen Demission ist der Dauerläufer aber unumstrittener Stammspieler und stand seit dem 9. Spieltag ununterbrochen in der Startelf. Und zuletzt traf der Rechtsfuß sogar mal wieder, zum zweiten Mal in dieser Saison. Wer auf unrotierbare Mittelfeldspieler mit Stammplatzgarantie steht, der dazu noch bei einem der erfolgreichsten Rückrundenteams kickt, darf hier für einen schmalen Taler zugreifen.
Santiago Ascacibar (VfB Stuttgart, 3.610.000, 56 Punkte)
Dieser kleine, nur knapp 1,70m große Argentinier ist eine Maschine. In 23 Spielen stand er für den VfB Stuttgart in der Mittelfeldzentrale auf dem Platz, sammelte in dieser Zeit neun Gelbe Karten – und nur eine Minusbewertug. Das nennt man wohl Konstanz! Gleichzeitig ist der umtriebige Ballsicherer mit seiner ungeheuren Präsenz und Zweikampfwut einer der Garanten dafür, dass der VfB Stuttgart unter Tayfun Korkut so erfolgreich aus dem Keller geklettert ist. Man mag es kaum glauben, aber nach einer defensiv ohnehin schon stabilen Zeit unter Hannes Wolf, haben die Schwaben nach der Abkehr von Wolfs-Dreierkette hin zu Korkuts Viererkette noch einmal an Kompaktheit hinzugewonnen. Ein Faktor: Santiago Ascacibar!
































