Salih Özcan wird beim BVB wieder wichtig

Foto: © imago images / Laci Perenyi
Zwei Neuzugänge des SV Werder Bremen sind jetzt als Stammkräfte gefragt, auch BVB-Sechser Salih Özcan macht einen großen Schritt in Richtung mehr Einsätze. Vier Kaufempfehlungen für dein Comunio-Mittelfeld!

Stand der Marktwerte: 25. September 2023

Salih Özcan (BVB, 1.620.000):

Nach vier Spielen standen bei Salih Özcan zehn Einsatzminuten in der Bundesliga zu Buche. Die Hierarchie im BVB-Mittelfeld war zu Saisonbeginn klar: Emre Can als Kapitän auf der Sechs gesetzt, davor ein Vierkampf mit Sabitzer, Nmecha, Brandt und Reus. Özcan war der erste Vertreter für die Abräumer-Position.

Im Spiel gegen den VfL Wolfsburg allerdings setzte Trainer Edin Terzic auf Salih Özcan als Sechser. Der machte seine Sache so gut, dass er über volle 90 Minuten auf dem Feld blieb und sechs Comunio-Punkte abräumte, inklusive Extralob. Es war die wohl beste Saisonleistung von Borussia Dortmund.

So wird Özcan zu einer echten Alternative zu Can, mindestens erhöht er die Chancen auf Rotation. Sein Marktwert im Managerspiel schießt nun natürlich nach oben, nachdem er zwischenzeitlich auf einer Million gestrandet war.

Senne Lynen (SV Werder Bremen, 2.530.000):

Der Fußball ist ein wahnsinnig schnelllebiges Geschäft. Vor einigen Wochen war Senne Lynen noch eine Trademine, viel zu teuer, während sein Stammplatz verloren ging. Vom 2. bis zum 4. Spieltag begann er auf der Bank, in Heidenheim blieb er komplett draußen. Dabei war Lynen als Stammspieler für die Sechser-Position verpflichtet worden.

Einen großen Schritt dahin machte er am 5. Spieltag. Beim 2:1-Sieg über den 1. FC Köln spielte er 80 Minuten lang und erhielt sechs Comunio-Punkte für seinen bislang besten Auftritt im Werder-Dress. Nun kehrt sich der Marktwerttrend natürlich wieder um, und wir sind gespannt, ob Lynen auch Konstanz in sein Spiel bringen wird – und in das seiner Mannschaft.

 

Olivier Deman (SV Werder Bremen, 3.470.000):

Ein zweiter Werder-Neuzugang fügt sich schon gut ein. Olivier Deman kam am Deadline Day sollte Anthony Jung auf der linken Seite Druck machen – und übernimmt mit dem 5. Spieltag bereits dessen Stammplatz. Schon in Heidenheim wurde der Belgier zur Pause eingewechselt und nahm vier Comunio-Punkte mit, deren sechs gab es zum Startelf-Debüt gegen Köln.

Deman scheint in Bremen keine Eingewöhnungszeit zu benötigen und bringt die Qualität mit, langfristig Stammspieler zu bleiben. Fürs Erste hat er seine Nase vor Jung, und mit Leistungen wie bisher wird er seinen Platz festigen können.

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Yannik Keitel (SC Freiburg, 1.150.000):

Nachdem Nicolas Höfler sich eine Sperre eingehandelt hatte, rechneten viele mit Merlin Röhl als Vertreter auf der Doppelsechs. Letztlich bekam jedoch Yannik Keitel den Vorzug, was Freiburg-Trainer Christian Streich mit dessen Leichtigkeit im Training sowie einigen unglücklichen Aktionen von Röhl in vorangegangenen Spielen begründete.

Für Keitel, der gegen Eintracht Frankfurt starke sechs Comunio-Punkte einfuhr, gab es nach dem Spiel ein Sonderlob. „Ich bin sehr froh, dass er ein wirklich ordentliches Spiel gemacht hat“, so Streich, der somit keinen Grund hat, Keitel aus der Mannschaft zu nehmen. Höfler ist noch für zwei weitere Spiele gesperrt – und Keitel hat natürlich auch langfristig die Ambition, zu spielen.