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Kurz vor Ende des Jahres werden einige Akteure ans Licht gespült, die man zuvor vielleicht noch nicht so auf dem Radar hatte, die aber über ein großes Potenzial verfügen.


Kevin Möhwald (Werder Bremen, Mittelfeld, 1.300.000, 21 Punkte)

Dafür, dass Kevin Möhwald inzwischen die dritte Saison bei Werder speilt, sind 32 Bundesliga-Einsätze (nur zehn davon von Beginn an) reichlich wenig. Aber natürlich hatte der ehemalige Nürnberger auch viel mit Verletzungen zu kämpfen. Auch in dieser Saison hatte es bis zum 8. Spieltag gedauert, bis man den 27-Jährigen erstmals in der Startformation der Grün-Weißen fand. 

Nach seinem spektakulären Joker-Einsatz gegen Wolfsburg, wo er kurz nach seiner Einwechslung den Ausgleich erzielte, mit seinem Platzverweis später aber die Niederlage endgültig besiegelte, war die Frage: Wie würde Möhwald aus dieser Nummer hervorkommen? Klare Antwort: Sehr gut, denn inzwischen hat er nicht nur eine Idealposition auf der Sechs hinter Eggestein und Mbom gefunden, sondern erweist sich auch als durchaus treffsicher: Zwei Tore waren es in seinen letzten drei Einsätzen. 

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Kevin Stöger (1. FSV Mainz 05, Mittelfeld, 2.880.000, 17 Punkte)

Eigentlich merkwürdig, dass Stöger so lange braucht, um bei Mainz in die Mannschaft zu finden. Der 27-Jährige war in den zwei Jahren zuvor immerhin überragender Mann bei Fortuna Düsseldorf, kennt den Abstiegskampf und holte 2018/19 mal 130 Punkte bei Comunio. Vielleicht hat er sich mit der abgelehnten Vertragsverlängerung bei der Fortuna auch verzockt. Weil Mainz ihn erst sehr spät verpflichtete, absolvierte er keine wirkliche Saisonvorbereitung und kam offenbar in einem körperlich schlechten Zustand nach Mainz,

Doch die Rückstände scheinen langsam aber sicher aufgeholt. Seit dem 9.Spieltag stand er immer auf dem Rasen, in dieser englischen Woche sogar erstmals von Beginn an. Und in den immerhin nur 142 Einsatzminuten hat er auch schon getroffen. Ein fitter Stöger, der auch seine Qualitäten am ruhenden Ball hat, kann seinen Managern zumindest theoretisch sehr viel Freude bereiten. 

Cedric Teuchert (Union Berlin, Sturm, 1.820.000, 21 Punkte)

In seinen Jugendjahren war Teuchert nicht weniger als die größte deutsche Sturmhoffnung. Doch weder bei Nürnberg, noch bei Schalke und Hannover wollt er so richtig zünden. Nun also Union. Doch auch hier Ernüchterung: Nach der Verletzung von Joel Pohjanpalo setzte Urs Fischer auf Taiwo Awoniyi im Sturmzentrum.

Doch Teuchert profitiert nun an anderer Stelle: Nach den Ausfällen von Max Kruse und Marcus Ingvartsen konnte er im Mittelfeld, irgendwo zwischen Acht und Zehn überzeugen. „Das hat er wirklich sehr gut gemacht. Ich empfand es so, dass er sofort bereit war und der Aufgabe gewachsen war. Da bin ich sehr zufrieden“, urteilte Fischer. Damit dürfte er sich dann auch für mehr empfohlen haben. Sein Punkteschnitt von 2,94 ist für den aktuellen Marktwert übrigens auch nicht zu verachten.


Amin Younes (Eintracht Frankfurt, 2.380.000, 9 Punkte)

Auch Younes fand zunächst schwer in die Mannschaft von Eintracht Frankfurt. Zu körperlichen Rückständen gesellte sich auch noch eine Corona-Infektion. Inzwischen ist der Ex-Nationalspieler aber wieder einer, der immer in die Startelf rücken könnte – vor allem bei einem System mit Silva als alleiniger Spitze. Gegen Gladbach stand er am 12. Spieltag erstmals in der Anfangsformation. Außerdem muss der 27-Jährige mal langsam liefern, denn nach Neapel will er nicht mehr zurück. Damit die Eintracht die Kaufoption zieht, muss er schon noch einiges drauflegen. Das Potenzial dazu hat er allemal.

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Autor: Karol Herrmann

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