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Eigentlich müsste das Trainingsgelände des Aufsteigers mit einer Drehtür ausgestattet sein – so viel ist in diesem Sommer in Paderborn los. Inklusive zurückkehrender Leihspieler verzeichnete der SCP bislang stolze 15 Zugänge. Im Gegenzug haben dafür elf Spieler den Club verlassen – darunter die Leistungsträger Philipp Klement (Stuttgart) und Bernard Tekpetey (Schalke/Düsseldorf). Wir verraten euch, welche Spieler ihr trotz des Tohuwabohus in der Kabine auf dem Zettel haben solltet.

Sebastian Vasiliadis (Mittelfeld, 1.430.000)

Der 21-Jährige wurde am 10. Spieltag der vergangenen Saison erstmals in der Paderborner Startelf berufen und spielte sich dann fest. Bis zum Saisonende stand er dann nur zwei Mal nicht beim Anpfiff auf dem Feld. Die Entwicklung des zentralen Mittelfeldspielers, der beim VfR Aalen ausgebildet wurde, verlief rasant. Bei Comduo war er der zwölftbeste Mittelfeldspieler der vergangenen Saison – trotz seiner wenigen Einsatzminuten an den ersten neun Spieltagen.

In die neue Saison dürfte er mit einem gehörigen Bonus in den Kampf um einen Stammplatz gehen. Sein Preis ist zwar am oberen Ende dessen, was ich für einen Spieler des SCP ausgeben würde, aber seine Statistiken der letzten Saison stimmen mich optimistisch, dass er sein Geld wert ist. Zumal Sebastian Vasiliadis bei entsprechender Leistung sicher auch in der nächsten Saison Bundesliga spielen dürfte – unabhängig davon, ob der SC Paderborn die Klasse hält.

Sebastian Schonlau (Abwehr, 670.000)

Mit 111 Punkten war der Innenverteidiger in der vergangenen Saison der punktbeste Paderborner Abwehrspieler bei Comduo. Und das, obwohl er nur auf 29 Partien kam. 3,8 Punkte im Schnitt sind beachtlich für einen Abwehrspieler. Natürlich ist die Bundesliga noch einmal etwas anderes, aber der 24-Jährige hat schon gezeigt, dass seine Spielweise von Sofascore honoriert wird.

Sein Club hat jedenfalls keinen Zweifel daran, dass einer der besten Verteidiger der letzten Saison sich auch eine Liga höher durchsetzen kann. „Basti ist zu einem Führungsspieler geworden. Er antizipiert viele gegnerische Pässe, ist stark im Kopfballspiel und er hat eine sehr gute Spieleröffnung“, erklärte der damalige Sportvorstand Markus Krösche, nachdem Schonlau trotz einiger anderer Offerten seinen Vertrag bei den Ostwestfalen bis 2021 verlängerte.

Unter den zahlreichen Neuzugängen befindet sich kein namhafter Innenverteidiger, so dass Schonlau seinen Status als Stammkraft behalten sollte. Wunderdinge solltet ihr sicherlich nicht von ihm erwarten, aber für den Preis muss er das ja auch gar nicht machen.

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Jamilu Collins (Abwehr, 640.000)

Bei einem Club wie dem SC Paderborn reizen mich vor allem die günstigen Spieler. Antwi-Adjey ist sicher einer der spannendsten Spieler beim Aufsteiger, aber sein Marktwert von zwei Millionen schreckt mich ab. Da gebe ich lieber deutlich weniger für Jamilu Collins aus, der bei Comduo mit 2,6 Punkten pro Einsatz nicht herausragte, aber solide performte.

Seinen Stammplatz sollte der nigerianische Linksverteidiger jedenfalls auch in der kommenden Saison sicher haben, denn bislang wurde kein weiterer Spieler für seine Position verpflichtet. Für den Preis bekommt ihr einen Ergänzungsspieler für euren Kader, der im Bedarfsfall ins Team rücken kann, ohne, dass ihr graue Haare bekommen müsst.

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Autor: Florian Reinecke

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