Foto: © imago images / Christian Schroedter
Am Donnerstag gibt es für euch vier Spieler, die sich in letzter Zeit erfolgreich herangekämpft haben und sich für ihren Preis absolut lohnen. Und sogar einen Schalker haben wir dabei. 

Alexander Sörloth (RB Leipzig, Sturm, 5.770.000, 59 Punkte)

Als türkischer Torschützenkönig kann man ein wenig mehr erwarten als zwei mickrige Törchen in 21 Einsätzen. Bisher, so viel ist sicher, verläuft die Verpflichtung von Alexander Sörloth eher enttäuschend. Doch der 25-Jährige tut aktuell seht viel dazu, an diesem Zustand etwas zu ändern. Zwar hat Sörloth seinen Startelfplatz, den er zwischen Spieltag 17 und 20 hatte, wieder gegen einen Joker-Status eingetauscht, doch ausgerechnet gegen Gladbach wurde er zum Faktor X bei Leipzig und war maßgeblich daran beteiligt, dass seine Elf einen 0:2-Rückstand in einen Sieg drehen konnte.

Und das nicht nur mit seinem Siegtor. Sörloth fiel auch durch einen Assist und einen nicht gegebenen Treffer auf. Recht viel Input für 45 Minuten Spielzeit, in denen er immerhin sein bestes Comunio-Ergebnis erzielte (12 Punkte). Und auch noch eine Erkenntnis: Söloth funktioniert auch auf der Außenbahn ziemlich gut, was man aufgrund seiner Statur nicht unbedingt vermuten mag. Doch schnell ist er trotz seiner 1,94 Metern dennoch und funktioniert damit auch an der Seite von Yussuf Poulsen. Mit diesem Auftritt dürfte er am 24. Spieltag gegen Freiburg beste Karten für die erste Elf haben. 

Die formstärksten Stürmer: Der Herr der Lüfte und andere Schwergewichte

Die besten Stürmer der letzten fünf Spiele liefern derzeit schon mal 7 bis 9 Punkte im Schnitt. Billig wird es jedoch nicht, in dieses Quintett zu investieren.

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Paulo Otavio (VfL Wolfsburg, Abwehr, 5.580.000, 61 Punkte)

Wolfsburger Verteidiger. Eine heiße Aktie ohnehin, schließlich haben die Niedersachsen zuletzt am 16. Spieltag ein Gegentor kassiert. Was aber nicht durchaus zu erwarten war, ist die derzeitige Performance von Paulo Otavio, der sich im Stammplatzduell gegen Jerome Roussillon endgültig durchgesetzt hat.

5,5 Mio. ist zwar schon ein saftiger Preis, dafür gibt es mit dem Brasilianer derzeit aber auch Punkte satt: 8,3,5,5,6,9 waren seine Spieltagsergebnisse zuletzt. Dabei bringt der aktuell viertschnellste Spieler der Liga (35,4 Km/h) auch gute Zweikampfwerte mit, versteht es seine Mitspieler in Szene zu setzen und kommt auch selbst gelegentlich mal zum Abschluss. Viel mehr geht nicht, bei einem Abwehrspieler. 

Die Top-Elf des 23. Spieltags

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Abwehr: Maxence Lacroix (VfL Wolfsburg) - 11 Punkte | Foto: imago images / regios24

 

Thorgan Hazard (Borussia Dortmund, Sturm, 7.450.000, 16 Punkte)

Es ist nicht die Saison des Thorgan Hazard. Gerade einmal 181 Minuten stand der Belgier 2020/21 auf dem Rasen. Nach zwei Muskelverletzungen, zuletzt einer schweren, ist er nach zweimonatiger Abstinenz aber nicht nur zurück, er ist auch gleichzeitig ein großer Hoffnungsträger für die BVB-Offensive, die aktuell nur von der Genailität des Duos Sancho/Haaland lebt. Gegen Bielefeld kam er immerhin für 21 Minuten. 

Hazard ist ein Flügelstürmer, den der BVB aktuell braucht, Reus und Brandt haben nicht ihre besten Tage und fühlen sich ohnehin im Zentrum wohler und Giovanni Reyna ist einfach noch zu jung, um konstant auf internationalem Niveau abzuliefern. Hazard wird also langsam herangeführt und könnte bald schon zum entscheidenden Puzzleteil werden. Auch was sein Marktwert betrifft, gibt es noch viel Spielraum nach oben. 

Benjamin Stambouli (FC Schalke 04, Abwehr, 1.350.000, 29 Punkte)

Keine Ironie: Schalker zu empfehlen mag angesichts der aktuellen Lage zwar offensichtlich dämlich sein, doch zumindest aus Comunio-Sicht gibt es bei dieser Truppe, die im Sinkflug Richtung 2. Bundesliga segelt, tatsächlich noch Empfehlenswertes. So wie Benjamin Stambouli, auch so ein Gesicht der Krise, weil fast immer für ein Patzer gut. 

Bei Comunio liefert der Franzose, mit 1,3 Mio. natürlich äußerst billig, aber ab. Zehn Punkte aus den letzten drei Spielen ist zumindest ein Wert, den man für diesen Marktwert locker mitnimmt. Und wer weiß, was der neue Trainer noch so im Köcher hat. Viel schlechter kann es ja sowieso nicht mehr werden. Es sei denn, er plant ohne Stambouli. 

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Autor: Karol Herrmann

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