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Jeder der vier Akteure, die wir heute als Kaufempfehlung aussprechen hat eine besondere Geschichte zu erzählen. Dies alleine soll natürlich kein Kaufgrund sein, denn auch sportlich sind die Angreifer derzeit richtig gut drauf – oder könnten es bald sein.
Andre Schürrle (Borussia Dortmund, 2,71 Mio., -2 Punkte)
Startelf-Debüt, Elfer verschossen, vier Minuspunkte, kickt bei einem Team, bei dem es derzeit mal so gar nicht läuft, dazu noch verletzungsanfällig – und trotzdem eine Kaufempfehlung? Genau. Antizyklisch heißt hier das Zauberwort. Denn wer im Winter Shorts für den Sommer kauft, wird zumindest im Schwabenland dafür gefeiert.
Warum also nicht auch einen Kicker bei Comunio holen, den aktuell keiner holen würde? Argument: Viel günstiger wird er vermutlich nicht mehr und dass Bosz in Zukunft auf Schürrle setzen könnte, zeigten die letzten Wochen, als er den Weltmeister nach langer Verletzungspause erst einwechselte und dann gegen den VfB von Anfang an brachte. Vielleicht liefert Schürrle noch nicht in der Hinrunde, aber lasst ihn mal eine ordentliche Wintervorbereitung absolvieren – wenn beim BVB nichts geht, womöglich bei einem anderen Bundesligisten. Vielleicht ist das dann doch so keine verkehrte Empfehlung.
Fin Bartels (SV Werder Bremen, 2,10 Mio., 6 Punkte)
Was so ein Spiel alles ausmachen kann, oder?! Bis vor der Partie gegen Hannover 96 hätte man jeden Comunio-User mit Bartels zum Teufel jagen können. 90 Minuten und ein Treffer später, ist der gute Fin auf einmal wieder zurück im Business – und raus aus dem Minus.
Gegen die 96er brannte der Rechtsaußen mit Max Kruse in der Offensive ein wahres Feuerwerk ab und ließ die Werder-Fans an alte Zeiten erinnern, als das Duo solche Spiele Woche für Woche ablieferte. Bartels scheint ebenfalls vom Kohfeldt-Reiz zu profitieren und könnte nun wieder daran anknüpfen, wo er in der vergangenen Spielzeit aufgehört hat. Damals holte er 120 Punkte.
Jung kickt gut: Die jüngsten Torschützen der Comunio-Geschichte
Julian Draxler (17 Jahre, 193 Tage): Stell dir vor, du bist 17, schießt gerade im Trikot deines Herzensvereins dein erstes Bundesligator - und Superstar Raúl fällt dir um den Hals, um gemeinsam zu feiern. Klingt nach einer jugendlichen PlayStation-Fantasie? Nicht für Julian Draxler, dem es genau 2010/11 auf St. Pauli genau so erging. Naja, dann schon lieber FIFA zocken... nicht!
































