Sicherer Rückhalt beim VfB Stuttgart: Gregor Kobel

Foto: © imago images / Michael Weber
Die Comunio-Punkte fangen im Kasten an: Also stellt nicht einfach irgendeinen Schlussmann in das Tor, sondern einen, der verlässlich Zähler holt und gleichzeitig das Budget nur kaum belastet – wie Stuttgarts Gregor Kobel.

Stand der Marktwerte: 26. Oktober

Gregor Kobel (VfB Stuttgart, 2.440.000, 15 Punkte)

Gregor Kobel vom VfB Stuttgart weist unter allen Torwarten vielleicht das beste Preis-Leistungs-Verhältnis auf. Der 22-Jährige punktet gut, hat keinen hohen Marktwert und einen unumstrittenen Stammplatz.

Kobel sammelte durchschnittlich drei Zähler und damit unter allen ersten Keepern hinter Augsburgs Rafal Gikiewicz, der mehr als drei Millionen kostet, die zweitmeisten. Unter den Top-Fünf in dieser Kategorie handelt es sich bei dem Schweizer um den zweitgünstigsten Spieler.

Frederik Rönnow (FC Schalke 04, 2.030.000, 8 Punkte)

Ein Stammtorhüter, der in Sachen Punkte-pro-Partie zu den fünf besten gehört, kommt noch günstiger als Kobel daher: Frederik Rönnow vom FC Schalke 04. Der Däne bringt aber das Risiko mit, seine Rolle als Nummer eins möglicherweise abgeben zu müssen, sobald sich der verletzte Ralf Fährmann wieder fit meldet.

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Und Fährmann hat das Torwarttraining bereits wieder aufgenommen. Wenn ihr euch für Rönnow entscheidet, achtet also schon am Freitag darauf, ob er überhaupt spielt – falls nicht, setzt den 28-Jährigen sofort wieder auf den Transfermarkt.

Oliver Baumann (1899 Hoffenheim, 2.600.000, 12 Punkte)

Oliver Baumann von 1899 Hoffenheim könnte der verlässlichste aller Männer zwischen den Pfosten sein – obwohl er zuletzt wegen Magenproblemen nicht spielen konnte. Magenprobleme jedoch kommen und gehen und normalerweise liefert der 30-Jährige ab.

Wie Kobel kommt Baumann auf einen Zählerdurchschnitt von drei. Besonders bemerkenswert bei ihm: Er stand bereits gegen den FC Bayern und Dortmund auf dem Platz und nahm sogar dabei zwei und drei Punkte mit.

Jiri Pavlenka (Werder Bremen, 2.080.000, 12 Punkte)

In der letzten Saison noch ein Comunio-Sorgenkind, mittlerweile durchaus wieder eine Option: Jiri Pavlenka von Werder Bremen. Der Tscheche holte 2,4 Zähler je Spiel.


Pavlenka fällt wie Rönnow allerdings vor allem durch seinen vergleichsweise geringen Marktwert auf. Im Gegensatz zu Rönnow dürfte der 30-Jährige seine Stammrolle auch sicher haben.

Andreas Luthe (1. FC Union Berlin, 1.720.000, 10 Punkte)

Andreas Luthe vom 1. FC Union Berlin ist noch günstiger und damit eines der größten Schnäppchen im Gestänge. Aber: Der 33-Jährige, der auf einen Punkteschnitt von zwei kommt, kämpft mit Starneuzugang Loris Karius um seinen Platz.

Weniger Risiko im Low-Budget-Bereich verheißt Robin Zentner (FSV Mainz 05, 1.570.000, 9 Punkte), der jedoch bislang in der neuen Spielzeit nicht überzeugen konnte. Im vergangenen Spieljahr war das allerdings noch anders, die Trendwende könnte also anstehen.

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