Jhon Cordoba (M.) trifft aktuell wie er will.

Foto: © imago images / Sven Simon
Bei den heutigen Kaufempfehlungen haben nur etwas für Manager mit dicken Geldbeuteln. Darüber hinaus noch Spieler, die nach einer etwas durchwachsenen Hinrunde nun wieder in die Spur zu finden scheinen. Außerdem haben wir einen den Neuzugang des FC Bayern im Angebot. Ihr seht also, alle Empfehlungen haben ihre Risiken – aber könnten sich am Ende doppelt und dreifach lohnen. 

Jhon Cordoba (1. FC Köln, Sturm, 8.000.000, 72 Punkte)

„Gut Ding will Weile haben“. Dieser Spruch passt ganz gut zum Stürmer des 1. FC Köln. In den ersten zehn Spielen traf Cordoba nämlich kein Scheunentor und war am Ende lediglich als Joker gefragt. Inzwischen aber ist er die Nummer 1 im Effzeh-Sturm – und das bei so Namen wie Simon Terodde, Anthony Modeste und Mark Uth. 

Alle seine sechs Saisontore hat der Kolumbianer seit dem 11. Spieltag erzielt. Am vergangenen Wochenende traf er gegen den VfL Wolfsburg sogar doppelt. Wenn als jemand „on fire“ ist, dann Jhon Cordoba. Darüber hinaus scheinen die Kölner unter Gisdol wieder in die Spur gefunden zu haben, wovon der 26-Jährige auch profitiert.

Mit einem Marktwert von 8 Millionen ist der Angreifer kein Schnäppchen, aber im Preis-Leistungs-Verhältnis für einen Stürmer aktuell eine Überlegung wert.

Die Top-Elf des 18. Spieltags

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Tor: Alexander Schwolow (SC Freiburg) - 9 Punkte | Bildquelle: imago images / Jan Huebner

Kerem Demirbay (Bayer 04 Leverkusen, Mittelfeld, 8.410.000, 48 Punkte)

Die Hinrunde von Demirbay als durchwachsen zu bezeichnen, wäre anhand seiner bereits gezeigten Leistungen in den Spielzeiten zuvor fast schon eine grandiose Übertreibung. Aber der Mittelfeldspieler, der im vergangenen Sommer aus Hoffenheim unters Bayerkreuz wechselte, musste sich erst an den Bosz-Fußball gewöhnen. Das benötigte Zeit. 

Demirbay selbst ging nach der Hinrunde hart mit sich ins Gericht („Ich habe nicht geliefert“). Doch 2020 scheint der 26-Jährige auf einem guten Weg. Bereits in der Winter-Vorbereitung wirkte er auffällig fit und agil. An der Seite von Baumgartlinger übernimmt er den offensiveren Part der Doppelsechs und wusste dort zum Auftakt gegen Paderborn (8 Punkte) zu überzeugen. 

Demirbay ist nicht günstig, könnte aber in den kommenden Wochen noch deutlich an Wert zulegen. Der Leverkusener könnte einer der Spieler der Rückrunde werden. 

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Tyler Adams (RB Leipzig, 5.120.000, 4 Punkte)

Mit dem Verkauf von Diego Demme zum SSC Neapel wurde deutlich, wie groß das Vertrauen in Adams ist. Der US-Boy, der vor einem Jahr aus New York nach Leipzig kam, benötigte seine Zeit, um den Fußball von Nagelsmann zu verstehen. Sein Debüt unter dem neuen Coach feierte er erst am 17. Spieltag – und das als Rechtsverteidiger. 

Mit Konrad Laimer und Stefan Ilsanker stehen neben Adams nur noch der verletzte Kevin Kampl als zentraler Mittelfeldspieler im RB-Kader. Spielen wird Adams also in jedem Fall – und gegen Union am Samstag hat er mit seinen vier Punkten schon mal einen ordentlich Start hingelegt. Der US-Boy könnte eine sehr spannende Personalie für die 2020 werden. 

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Alvaro Odriozola (FC Bayern, Abwehr, 5,740.000, – Punkte) 

Wenn man einen Spieler von Real Madrid holt, sind die Erwartungen in der Regel erst einmal sehr hoch. Wenn der FC Bayern einen Spieler von den Königlichen holt, halten diese sich dann aber erst einmal in Grenzen. Allerdings könnte Odriozola das perfekte Puzzle-Teil im flick’schen FCB-System sein. Mit seiner Schnelligkeit passt er perfekt in das Anpassungsprofil des Bayern-Trainers. 

Ob der 24-Jährige bereits am Samstag gegen Schalke spielt, muss man abwarten. Spätestens aber im Februar kommt seine Zeit – und dann könnte Ordiozola nochmal richtig teuer werden. Siehe das Beispiel Alphonso Davies, der sich inzwischen in ganz anderen Marktwert-Sphären bewegt. Odriozola hat definitiv auch die Fähigkeiten dazu.

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Autor: Florian Schimak

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