Bei Hertha BSC gesetzt: Lucas Tousart

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Zwischen den Schnäppchen- und Luxus-Preisregionen bewegen sich Spieler verschiedener Kategorien, Potenzial für Punkte und Marktwertsteigerungen bringen sie alle mit – wie Lucas Tousart von der Hertha.

Lucas Tousart (Hertha BSC, Mittelfeld, 3.790.000, 53 Punkte)

Lucas Tousart ist bei Hertha BSC gesetzt, 2021 stand er in jeder Partie von Beginn an auf dem Platz. Dabei holte der 23 Jahre junge Franzose durchschnittlich zwar nur solide 2,75 Punkte – in seinen letzten beiden Spielen aber insgesamt zwölf, acht beim Sieg gegen Augsburg und ebenfalls bemerkenswerte vier bei der Niederlage in Dortmund.

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Auf im Durchschnitt etwas mehr Zähler kommen in diesem Jahr auf Tousarts Position mit dreieinhalb Grischa Prömel (1. FC Union Berlin, 3.410.000, 55 Punkte) und mit 3,45 Nicolas Höfler (SC Freiburg, 3.490.000, 64 Punkte), die ich jedoch oft genug empfehle – in diesem Zusammenhang aber erneut erwähnen möchte.

Jonas Hector (1. FC Köln, Mittelfeld, 3.350.000, 23 Punkte)

Zum ersten Mal seit dem 18. Spieltag stand der in dieser Spielzeit so verletzungsgeplagte Jonas Hector jüngst beim 1. FC Köln bei Union wieder in der Startelf und holte dabei einen Elfmeter heraus, nachdem er am Wochenende zuvor als Joker sogar ein Tor erzielt hatte. Trotz zumindest dem Anschein nach noch nicht 100-prozentiger Fitness zeigte der 30 Jahre alte Kapitän direkt, dass er für die Geißböcke in dieser Saison im Kampf um den Klassenerhalt noch eine entscheidende Rolle einnehmen kann.

Wie Hector gehört der noch günstigere Laszlo Benes (FC Augsburg, 2.560.000, 24 Punkte) im Vergleich etwa mit Tousart, Prömel und Höfler zu den etwas risikoreicheren Optionen im Mittelfeld – das Risiko könnte sich allerdings lohnen. Der 23 Jahre junge Slowake bringt auch mehr Offensivpotenzial als Hector und genanntes Trio mit.

Robin Quaison (1. FSV Mainz 05, Sturm, 3.240.000, 42 Punkte)

Auch Robin Quaison vom 1. FSV Mainz 05 hatte zuletzt mit einer Verletzung gekämpft, kam nun aber immerhin wieder zu zwei Jokereinsätzen und avancierte gegen Freiburg mit dem entscheidenden Treffer gar zum Matchwinner. Erst drei Tore stehen für den 27 Jahre alte Nationalakteur Schwedens in diesem Spieljahr zwar zu Buche – dass er weiß, wo der Kasten steht, bewies er jedoch in der vergangenen Saison mit 13 Treffern.

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Mittelfeld: Emil Forsberg (RB Leipzig) - 14 Punkte | Foto: imago images / Christian Schroedter

Verlässlicher kommt vorne der preislich vergleichbare Fabian Klos (Arminia Bielefeld, 3.140.000, 65 Punkte) daher, der trotz ziemlich klarem Stammplatz zwar bislang ebenfalls lediglich drei Tore schoss – es aber 2021 dennoch durchschnittlich auf immerhin 2,92 Punkte bringt.

Admir Mehmedi (VfL Wolfsburg, Sturm, 2.130.000, 34 Punkte)

Erstmals seit dem 9. Spieltag fand sich Admir Mehmedi beim VfL Wolfsburg jüngst gegen Schalke in der Anfangsformation wieder, weil Renato Steffen ausgefallen war. Solange sein Offensivkonkurrent noch fehlt, hat der 30 Jahre alte Schweizer Nationalspieler anscheinend gute Karten auf einen Platz in der ersten Elf – auch in der Vorwoche ersetzte er ihn.

Einen ähnlichen Kostenpunkt weist Marius Wolf (1. FC Köln, 2.300.000, 48 Punkte) auf, der im Gegensatz zu Mehmedi eigentlich immer spielt.

Wendell (Abwehr, Bayer Leverkusen, 3.930.000, 38 Punkte)

Wie Mehmedi profitiert Wendell bei Bayer Leverkusen von Ausfällen seiner Positionskonkurrenz. So stand der 27 Jahre alte Brasilianer in den letzten fünf Bundesliga-Duellen immer in der Startelf. Dabei nahm er im Schnitt starke 4,2 Zähler mit.

Für Wendell spricht auch der Spielplan, denn der Werksklub bekommt es in den kommenden Vergleichen mit der abstiegsbedrohten Hertha und dem abgeschlagenen Schlusslicht Schalke zu tun.

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