Eine Konstante in der Leipziger Abwehr: Willi Orban

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Nach dem 6. Spieltag sind immer noch vier Teams ohne Niederlage geblieben. Neben den Bayern, den Kölnern und der TSG Hoffenheim sind es überraschenderweise die Aufsteiger aus Leipzig, die noch nicht bezwungen werden konnten. Wirklich überraschend ist diese Tatsache auf den zweiten Blick allerdings doch nicht!

Die Bilanz des Vereins RasenBallsport Leipzig kann sich als Aufsteiger mehr als sehen lassen. Drei Siegen stehen drei Remis entgegen. Das Resultat: Ein famoser fünfter Rang bei elf Treffern und nur fünf Gegentreffern. Nur der 1. FC Köln und der FC Bayern München haben eine bessere Tordifferenz als die Leipziger vorzuweisen. Noch nie startete ein Bundesliganeuling besser in die Saison.

Das Geheimnis dieses Erfolgs hat mehrere Gründen. Zum einen, so scheint es, arbeitet Trainer Ralph Hasenhüttl gegen jeden Gegner einen Matchplan aus.
Betrachtet man allein die letzten drei Spiele gegen den FC Augsburg, den 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach, so ist dies gut denkbar. Denn in jedem dieser Spiele griff Hasenhüttl auf eine veränderte Startformation zurück.

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Variabel in der Offensive

RB Leipzig hat sich gerade in der Offensive durch die Neuzugänge Oliver Burke und Timo Werner im Sommer verstärkt. Doch spielen auch Leipziger Veteranen wie Yussuf Poulsen oder Emil Forsberg ein große Rolle, wenn’s ums Torschießen geht.

Mit Dominik Kaiser (22 Punkte), Timo Werner (39 Punkte),  Marcel Sabitzer (27 Punkte), Oliver Burke (17 Punkte), Emil Forsberg (27 Punkte) und Yussuf Poulsen (25 Punkte) sind es sechs Akteure die in der Abteilung Sturm abwechselnd zum Einsatz kommen. Auch Davie Selke kam gegen Köln zu seinem ersten Startelfeinsatz für die Leipziger. Seine Ausbeute hinkt dem der Kollegen allerdings sehr hinterher. Nur drei magere Punkte brachte ihm sein Einsatz gegen Köln ein.

Die Offensive ist daher sehr variabel, denn Kaiser kann auch die Doppelsechs besetzen, genauso wie der schnelle Naby Keita die Position Rechtsaußen bekleiden kann – ein Tor gegen den BVB.

Im Mittelfeld sind auch mehrere Optionen möglich, wenngleich Diego Demme auf der Doppelsechs in fünf von sechs Spielen zum Einsatz kam. Sein Kollege Stefan Ilsanker kam indes viermal zum Zug. Seine Position übernahm im Spiel gegen den FC Augsburg Naby Keita. Sowohl Ilsanker und Demme haben 14 Punkte auf dem Konto. Keita glänzt mit 12 Comuniopunkten.

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Konstant in der Abwehr

Die Abwehr besteht vorwiegend aus den Innenverteidigern Willi Orban und Marvin Compper. Sie gelten als gesetzt bei Hasenhüttl. Auf den Außen kommen Marcel Halstenberg auf links und meist Bernardo aus rechts zum Einsatz.

Orban schnupperte erst in diesem Jahr Erstligaluft. Seine Erfahrungen bestehen daher hauptsächlich aus Zweitligaspielen. Dies tat seinen Leistungen aber keinen Abbruch. Die Tatsache, dass die Mannschaft aus der Aufstiegssaison zusammenblieb und lediglich um einige Spieler ergänzt wurde, scheint zusätzlich ein Erfolgsgarant zu sein. Es wäre nicht der erste Aufsteiger, der von der Geschwindigkeit in der erste Bundesliga überfordert wäre. Bei gerade einmal fünf Gegentreffern kann man das von RB Leipzig nun wahrlich nicht behaupten.

Dem jungen Orban steht ein erfahrener Innenverteidiger zur Seite. Marvin Compper spielte schon unter Ralf Rangnick bei der TSG Hoffenheim sehr konstant. So sehr, dass er sogar eine Einladung zur Nationalelf erhielt. Nun ist Compper wieder in der ersten Liga aktiv. Beide Innenverteidiger sowie die Außenverteidiger Halstenberg und Bernardo stehen derzeit bei 12 Punkten.

Auch die Positionen von Orban und Compper könnten irgendwann einmal einer Rotation zum Opfer fallen, allerdings gibt es momentan keine echten Alternativen zu ihnen. Lukas Klostermann ist verletzt und Kyriakos Papadopoulos steigt gerade erst wieder ins Training ein. Sind beide fit, dann hat der ganze Leipziger Kader eine sehr ausgewogene Tiefe.

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Autor: Peter Johann Friedrich

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