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Nach vielen Positiverscheinungen konnten beim BVB zuletzt zwei weitere vermeintliche Problemkinder Punkte sammeln. In Leverkusen und Wolfsburg hofft man auf die Stabilisierung zweier hochveranlagter Offensivspieler.

Daniel Ginczek, VfL Wolfsburg, 2.600.000, Sturm, Steigerung gegenüber Vorwoche: 44,4 %
Nach seinem Transfer vom VfB Stuttgart zum VfL Wolfsburg tat Daniel Ginczek am 1. Spieltag postwendend das, wofür er geholt wurde: Er erzielte den Siegtreffer gegen Schalke 04. Über seine Rolle als Einwechselspieler kam er danach allerdings nur zweimal hinaus. Wout Weghorst hatte auf der Position des Mittelstürmers die Nase vor dem 27-Jährigen. Auch deshalb mussten die VfL-Fans bis zum 9. Spieltag auf den zweiten Treffer des Hünen warten. Im DFB-Pokal in Hannover (2:0) kam dann eine Doppelspitze mit Weghorst zum Einsatz. Dass ausgerechnet der niederländische Konkurrent in der 3. Minute der Nachspielzeit die endgültige Entscheidung markierte und Ginczek selbst leer ausging, dürfte ihm für die Partie gegen Ex-Klub BVB nicht gerade in die Karten spielen. 2,6 Millionen sind bei Comunio aber dennoch ein annehmbarer Preis.

Joshua Brenet, TSG Hoffenheim, 2.330.000, Abwehr, Steigerung gegenüber Vorwoche: 46,5 %
Von den Hoffenheimer Neuzugängen machte zuletzt vor allem Reiss Nelson in der jüngeren Vergangenheit keine schlechte Figur. Als Abwehrspieler holte er aufgrund von zwei eigenen Treffern bislang 6,5 Comunio-Punkte im Schnitt. Der Nachteil bei ihm: Julian Nagelsmann setzte in der Bundesliga erst viermal auf den zweifachen niederländsichen Nationalspieler. Auch für das Spiel in Leverkusen am kommenden Samstag lässt sich trotz 15 Punkten am 9. Spieltag keine verlässliche Prognose abgeben. Die nach dem 46,5-prozentigen Anstieg aufgerufenen 2,33 Millionen bergen aber trotzdem Schnäppchen-Potenzial.

Comunio-Marktwertanalyse: Jetzt sinken die Preise! Der Herbst geht richtig los

Als hätte man sich mit dem Wetter abgestimmt: In der letzten Woche sanken nicht nur die Temperaturen, sondern auch die Comunio-Marktwerte nach der Länderspielpause munter weiter. Die Marktwertanalyse.

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Mario Götze, Borussia Dortmund, 5.570.000, Mittelfeld, Steigerung gegenüber Vorwoche: 52,2 %
Jadon Sancho, Jacob Bruun Larsen, Dan-Axel Zagadou und einige andere: Als hätte es zum Saisonstart nicht schon genügend positive Überraschungen gegeben, kamen nun auch noch zwei vermeintliche Dortmunder Problemfälle aus ihren Löchern. Neben Raphael Guerreiro lief es dabei auch für Mario Götze wieder besser. Nach seinem Joker-Tor gegen den FC Augsburg brillierte der Weltmeister von 2014 gegen Atletico Madrid (4:0) und Hertha BSC (2:2) als Falsche Neun – und machte sich so auch bei Comunio wieder interessant. 5,57 Millionen bringt der 26-Jährige mittlerweile wieder auf die Preisanzeige. Etwas viel vielleicht. Ob der aktuell hohen Leistungsdichte des großen BVB-Kaders sollte nicht zu viel von Götze erwartet werden.

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Raphael Guerreiro, Borussia Dortmund, 4.400.000, Abwehr, Steigerung gegenüber Vorwoche: 67,9 %
Neben Götze blühte auch Guerreiro in der Königsklasse auf. Nach Einwechslung schnürte der Portugiese einen Doppelpack und rückte so näher in die Mannschaft. Lucien Favre belohnte den 24-Jährigen gegen Hertha BSC mit der ersten Startelf-Nominierung der Saison. So richtig zurückzahlen konnte der Linksfüßer das Vertrauen seines Trainers allerdings nicht. Zumindest, wenn Comunio-Punkte als Bemessungsgrundlage herangezogen werden. 2 Zähler erscheinen zu wenig für den inzwischen wieder auf 4,4 Millionen angewachsenen Marktwert Guerreiros. Zumal es dieser im Mittelfeld mit umfassender Konkurrenz zu tun hat. Als Linksverteidiger sieht Favre den Europameister von 2016 eher nicht. Bei Comunio könnte er deshalb im Winter auf „Mittelfeld“ umgestellt werden.

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Erkenntnisse des DFB-Pokals: Beim Rekordmeister ist weiterhin Sand im Getriebe. Nach den Partien vom Dienstag sollten außerdem die Aktien von Lukebakio, Ducksch und Weghorst steigen.

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Karim Bellarabi, Bayer Leverkusen, 4.600.000, Mittelfeld, Steigerung gegenüber Vorwoche: 76,9 %
Zwei Tore in Folge lassen Comunio-Manager auch bei Karim Bellarabi auf eine Renaissance hoffen. Nach einer Roten Karte inklusive 12 Minuspunkte am 3. Spieltag musste der ehemalige deutsche Nationalspieler bis zum 8. Spieltag auf seinen nächsten Einsatz warten. Mit 18 Comunio-Punkten brachte sich der Sprinter nun in eine gute Ausgangsposition für das kommenden Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim. Zuvor steht am Mittwochabend die Pokal-Partie in Mönchengladbach auf dem Programm. Hier können Comunio-Manager den 28-Jährigen, der auch in der Europa League in Zürich (2:3) beide Treffer erzielte, erneut unter die Lupe nehmen. Vorausgesetzt natürlich, Bellarabi kuriert bis dahin seine Leistenprobleme aus. Es sieht momentan danach aus. Die frühe Auswechslung beim 6:2 in Bremen konnte seinen Marktwertanstieg ohnehin nicht stoppen. 76,9 Prozent Zuwachs bilden den höchsten relativen Wert der Woche.

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