Objekt der Begierde und Comunio-Verlierer: Youssoufa Moukoko von Borussia Dortmund

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Neben BVB-Youngster Moukoko rangiert ein Bayern-Duo unter den fünf größten Marktwert-Flops der Woche. Hinzu kommen Leipzigs verletzter Topstar und ein Hoffenheimer Wechsel-Aspirant. Wir sagen euch, auf wen ihr jetzt noch setzen solltet.

Georginio Rutter (TSG Hoffenheim, 2.950.000, Sturm, Verlust gegenüber Vorwoche: 1.150.000)

2,95 Millionen für Georginio Rutter: Es gab Zeiten, die hätten sich Comunio-Manager angesichts des Marktwerts die Hände gerieben. Einige tun dies möglicherweise nach wie vor. Anlass dafür gibt es allerdings nicht, denn der hochveranlagte Hoffenheimer dürfte kaum noch für Ertrag sorgen.

Die Gerüchte verdichten sich, dass ein Transfer in die Premier League zeitnah über die Bühne gehen und der TSG eine satte Ablösesumme einbringen wird. Wer Rutter noch im Kader hat, sollte den 20-Jährigen schnellstmöglich veräußern.

 

Jamal Musiala (Bayern München, 17.710.000, Mittelfeld, Verlust gegenüber Vorwoche: 1.320.000)

Anders gestaltet sich die Situation bei Jamal Musiala. Hier gibt es nicht viele Gründe für einen Verkauf. Die Gründe für den Verlust dürften vor allem in dem zwischenzeitlich stark angestiegenen Marktwert zu suchen sein. Nach herausragender Ausbeute in der verkürzten Hinrunde entstand im Winter ein kleiner Hype um den WM-Teilnehmer.

17,71 sind durchaus angemessen für Musiala, der nur abgegeben werden sollte, wen das Geld gebraucht wird. Ansonsten kann beim 19 Jahre alte Spielmacher von Bayern München mit vielen Comunio-Punkten gerechnet werden. Ein weiterer größerer Abschwung muss nicht befürchtet werden.

Eric Maxim Choupo-Moting (Bayern München, 15.580.000, Sturm, Verlust gegenüber Vorwoche: 1.420.000)

Der starke Jahresabschluss ließ Eric Maxim Choupo-Moting als absoluten Stammspieler in die Winterpause gehen. Die 62 Zähler aus den letzten sechs Spielen sorgten bei ihm nach vorübergehendem Einbruch vor einer Woche für ein 12-Monats-Maximum von 17 Millionen.

Es ist davon auszugehen, dass einige Comunio-Manager den 33 Jahre alten Nationalspieler Kameruns als Spekulationsobjekt verpflichteten. In Richtung Bundesligastart kam es nun zu Verkäufen, die für ein größeres Minus sorgten. Choupo-Motings Qualität tut dies keinen Abbruch. Wir würden weiter auf den Mittelstürmer setzen.


Christopher Nkunku (RaBa Leipzig, 13.810.000, Mittelfeld, Verlust gegenüber Vorwoche: 1.570.000)

Wie Musiala und Choupo-Moting rangiert auch Christopher Nkunku unter den zehn teuersten Comunio-Akteuren. Noch, muss man sagen, denn der Franzose befindet sich nachvollziehbarerweise auf dem absteigenden Ast. Mehr als 3 Millionen verlor er seit Jahresbeginn.

Dass es beim verletzten Leipziger (Außenbandriss im linken Knie) bis Silvester noch nach oben ging, dürfte mit der Hoffnung auf eine frühzeitige Rückkehr zusammengehangen haben. Diese zerschlug sich jedoch. Nkunku wird frühestens Ende Februar wieder eingreifen und somit einige Bundesligaspiele verpassen.

Nur wer es sich wirklich leisten kann, sollte den designierten Sommer-Transfer des FC Chelsea bis dahin im Kader behalten.

Youssoufa Moukoko (Borussia Dortmund, 9.100.000, Sturm, Verlust gegenüber Vorwoche: 1.680.000)

Besonders schwierig gestaltet sich die Empfehlung bei Youssoufa Moukoko. Zum einen manifestierte sich der sportliche Wert des hochgehandelten, inzwischen 18 Jahre alten Stürmers von Borussia Dortmund Ende 2022 endlich in Toren und Comunio-Punkten. Zum anderen gab es vielfältige Transfergerüchte und Spekulationen um hohe Forderungen.

Es bleibt abzuwarten, ob sich diese sowie die mediale Begleitung spurlos an Moukoko vorbeigehen und er sich durchgängig auf seine sportlichen Aufgaben konzentrieren kann. Hinzu kommt die Rückkehr von Comunio-Marktwertgewinner Sebastien Haller, der früher oder später den Startplatz im Mittelsturm einnehmen wird – wenn auch voraussichtlich nicht in allzu naher Zukunft.

Für uns bietet Moukoko, dessen Punktedurchschnitt von 3,79 sich auch nicht überragend liest, bei Comunio aktuell mehr Risiken als Chancen. Einige Comunio-Manager scheinen ebenfalls dieser Ansicht zu sein, was den Marktwert des WM-Teilnehmers innerhalb einer Woche um 1,68 Millionen verringerte.