Kapic Neuzugang SC Paderborn Bundesliga Cropped

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Aufsteiger Paderborn hat sich mit Rifet Kapic Verstärkung für die Mittelfeldzentrale ins Team geholt. Wir fassen alles Comunio-relevante zum SCP-Neuzugang in einem kurzen Check zusammen.

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Position: Markus Krösche, bis vor kurzem noch SCP-Geschäftsführer Sport, sagte über den Neuzugang: „Rifet ist technisch sehr stark, verfügt über Spielmacher-Qualitäten und hat einen starken Zug nach vorne mit einem guten Abschluss. Mit diesen Fähigkeiten kann er unser Spiel im Mittelfeld bereichern“.

Bisherige Karriere: In der abgelaufenen Saison war der 23-jährige von seinem Stammklub Grashopper Zürich an FK Sarajevo ausgeliehen und wurde mit dem Klub Meister und Pokalsieger in Bosnien und Herzegowina. Neben der Schweiz (absolvierte zehn Spiele für die Zürcher) und Bosnien und Herzegowina spielte Kapic auch schon in Moldawien und Slowenien und erzielte mit 14 Toren und drei Vorlagen in 60 Erstliga-Spielen passable Quoten – ob er diese auch in der deutlich stärkeren Bundesliga schaffen kann, bleibt abzuwarten. In Paderborn unterschrieb der Bosnier einen Vertrag bis 2022. 

Die zehn besten Paderborner der Saison

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Platz 10: Babacar Gueye (Sturm), 77 Punkte - Foto: Imago Images/pmk

Einstiegsmarktwert: Der neue Mann für das Mittelfeld wurde mit einem Marktwert von 1.000.000 für das Spiel freigeschalten. Nachdem es kurzzeitig auf 1.160.000 hoch ging, ging es inzwischen auf 990.000 (Stand: 11.06.) runter – große Gewinnsprünge sind mit dem eher unbekannten Neuzugang vorerst nicht zu erwarten. Mit seinem aktuellen Marktwert siedelt er sich in Regionen von Bruma (RB Leipzig, 960.000), Gondorf (SC Freiburg, 820.000), Hartel (1. FC Union, 1.140.000) und Kagawa (Borussia Dortmund, 900.000) ein.

Situation: Paderborn-Trainer Baumgart hat angekündigt, sein Team offensiv auftreten lassen zu wollen. In das Schema „Offensiv-Fußball“ passt Kapic perfekt rein. In der Aufstiegs-Saison stellte der SCP mit 76 Toren bereits die beste Offensive und möchte nun auch in der obersten deutschen Spielklasse mit möglichst vielen Toren überzeugen. Klar ist jedoch auch: Der SC Paderborn gilt als klarer Abstiegskandidat und könnte es sehr schwer haben. Wie Düsseldorf gezeigt hat, dürfen fast abgeschriebene Aufsteiger aber nicht unterschätzt werden. 

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Marktwertpotenzial: Wie bereits erläutert, sind bei Kapic vorerst keine größeren Gewinnsprünge zu erwarten. Der Neue aus der Schweiz bzw. Bosnien und Herzegowina muss erst einmal zeigen, dass er sofort auf Bundesliga-Niveau mithalten kann.

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Autor: Markus Teschner

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