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Im Westen der Republik hat sich Cauly in den letzten Jahren fußballerisch einen Namen gemacht. Jetzt probiert er sich bei Paderborn in der Bundesliga. Könnte funktionieren.

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Position: Cauly Oliveira Souza, kurz Cauly, ist ein äußerts vielseitiger Offensivspieler. Frei nach Franz Beckenbauer kann er „rechts wie links“ und kommt deshalb wahlweise als Rechts- oder Linksaußen zum Einsatz. Gleichzeitig kann er aber auch auf der Achterposition in einer Mittelfeldraute oder auf der Zehn spielen. Der 23-Jährige ist technisch versiert, hat einen guten Abschluss und kann auch seine Nebenmänner gut in Szene setzen.

Die zehn besten Paderborner der Saison

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Platz 10: Babacar Gueye (Sturm), 77 Punkte - Foto: Imago Images/pmk

Bisherige Karriere: In Brasilien geboren, kam Cauly als Kind mit seiner Mutter nach Deutschland und landete schließlich beim 1. FC Köln, wo er mit der U19 A-Jugend Pokalsieger wurde. Den Sprung zu den Profis schaffte er aber nicht, stattdessen schloss er sich dem Stadtrivalen Fortuna Köln in der 3. Liga an. Dort konnte er mit 19 Torbeteiligungen in 82 Spielen überzeugen und wechselte 2017 schließlich in die 2. Bundesliga zum MSV Duisburg. Auch hier gelang ihm die Akklimatisierung spielend. In den beiden letzten Jahren war er absoluter Leistungsträger der Zebras und war nach dem Abstieg bei vielen Klubs begehrt. Unter anderem hatte der HSV seine Fühler ausgestreckt. Am Ende wagte Cauly aber den Schritt in die Bundesliga.

Einstiegsmarktwert: Mit einem satten Einstiegsmarktwert von 2 Mio ist Cauly gleich mal einer der drei teuersten Spieler beim Aufsteiger. Für Mittelfeldspieler vom Kaliber Mo Dahoud oder Nuri Sahin werden aktuell ähnliche Preise aufgerufen.

Situation: Cauly ist – zumindest Stand jetzt – für die Stammelf bei Paderborn vorgesehen. Als „Wunschspieler“ hat ihn Sportdirektor Markus Krösche bezeichnet, der ihn als eine seiner letzten Amtshandlungen verpflichtete, bevor er zu RB Leipzig wechselte. Cauly soll genau jene Lücke füllen, die Bernard Tekpetey hinterlassen hat. Die Bundesliga ist dem Brasilianer absolut zuzutrauen.

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Marktwertpotenzial: Derzeit stagniert Cauly bei seinen rund zwei Mio. Obwohl die Ostwestfalen wohl Abstiegskandidat Nummer eins sind, ist es bei einem idealen Verlauf durchaus möglich, dass er dieses Niveau halten kann. Dennoch sollten Comunio-Manager nicht allzu viel Erwartungen in den Brasilianer stecken. In der letzten Saison holte er bei Comduo bei einem Schnitt von 1,64 Punkten gerade einmal 46 Punkte.

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Autor: Karol Herrmann

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