deutschland fussball olympia 2016

Foto: Frank May/dpa
Zum ersten Mal seit 1988 schickt Deutschland eine Herren-Fußballmannschaft in ein olympisches Turnier. Der Kader steht bereits fest. Wir werfen einen Blick auf die Mannschaft – auch durch die Comunio-Brille.  

Deutschlands Olympia-Fußballtrainer Horst Hrubesch hatte es nicht leicht. Bei der Auswahl seines Kaders für das olympische Turnier in Brasilien, das zwischen dem 4. und dem 20. August ausgetragen wird, musste er eine Reihe ungewöhnlicher Regeln beachten. So durfte er keine EM-Teilnehmer in den Kader berufen, keine Transferspieler und höchstens zwei Spieler pro Verein. Zudem dürfen die nominierten Spieler höchstens 23 Jahre alt sein, nur drei Ausnahmen sind gestattet.

Comunio-Manager sollten beim olympischen Fußballturnier übrigens genau hinsehen. Immerhin stehen die meisten Spieler im deutschen Kader bei Bundesligaklubs unter Vertrag. Zwar endet das Olympia-Turnier am 20. August, also eine Woche vor dem ersten Spieltag der Saison 2016/2017. Aber die Brasilien-Fahrer verpassen die entscheidende Phase der Vorbereitung mit ihren Vereinen – und auch mögliche Verletzungen hätten einen direkten Einfluss auf den Comunio-Marktwert. Umgekehrt könnten Spieler, die bei Olympia besonders positiv auffallen, auf dem Transfermarkt plötzlich hoch gehandelt werden.

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Tor

Das Tor der deutschen Olympiamannschaft hütet Timo Horn vom 1. FC Köln. Er macht seit zwei Jahren durch hervorragende Leistungen auf sich aufmerksam. Längst hat er das Interesse der Konkurrenz geweckt, alle Wechsel-Gerüchte aber zuletzt erstickt, als er sagte, dass er mindestens ein weiteres Jahr für seinen Heimatverein spielen werde.

Bei Comunio holte Horn in der Saison 2014/15 128 Punkte, 2015/16 waren es 124. Aktuell liegt sein Marktwert bei 3,6 Millionen Euro – teurer als er ist bei Comunio derzeit kein anderer Torwart. Der zweite Mann im Tor ist der Mainzer Ersatztorhüter Jannik Huth, der auf der großen Bühne bislang nicht in Erscheinung getreten ist.

Abwehr

In der Abwehr steht ein Weltmeister von 2014: Matthias Ginter. Der Spieler von Borussia Dortmund dürfte in Hrubeschs Defensive gesetzt sein. Bei Comunio holte er in der vergangenen Saison 91 Punkte, aktuell kostet er drei Millionen Euro – Tendenz sinkend. Die beiden Hoffenheim-Profis Niklas Süle und Jeremy Toljan werden zusammen mit Ginter das Gerüst bilden.

Vor allem Süle ist bei der TSG Stammspieler, in der vergangenen Saison machte er für seinen Verein 33 Bundesliga-Spiele. Die übrigen Olympia-Verteidiger sind Robert Bauer vom FC Ingolstadt, Lukas Klostermann von Aufsteiger RB Leipzig und Philipp Max vom FC Augsburg.

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Mittelfeld

Im Mittelfeld verwendet Hrubesch zwei seiner drei Startplätze für ältere Spieler: Die Zwillinge Lars Bender (Bayer Leverkusen) und Sven Bender (Borussia Dortmund), beide 27 Jahre alt, gehen in Brasilien Seite an Seite an den Start. Bruder Sven könnte auch in der Verteidigung eingesetzt werden. Beide sind bei Comunio-Managern aktuell nicht sonderlich begehrt, könnten aber durch ein gutes Turnier auf sich aufmerksam machen. Mit Julian Brandt steht ein weiterer Leverkusener im Aufgebot.

Auch der FC Schalke 04 entsendet mit Leon Goretzka und Max Meyer ein Mittelfeld-Duo. Komplettiert wird das Mittelfeld durch Max Christiansen vom FC Ingolstadt, Legionär Serge Gnabry vom FC Arsenal und Grischa Prömel vom Zweitligisten Karlsruher SC.

Sturm

Die vielleicht größte Überraschung im deutschen Olympia-Kader ist Nils Petersen vom SC Freiburg. Der 27-Jährige ist der dritte Nicht-U23-Spieler im Team. In der vergangenen Zweitliga-Saison, an deren Ende Freiburg als Meister aufstieg, schoss Petersen 21 Tore und bereitete sechs weitere vor.

Auch sein Sturmpartner stieg erst kürzlich mit seinem Verein in die Bundesliga auf: Davie Selke von RB Leipzig. Der 21-Jährige kam auf zehn Tore und drei Vorlagen in der 2. Liga. Comunio-Manager freuen sich deutlich mehr auf Selke; sein Marktwert liegt aktuell bei 4,4 Millionen Euro, Tendenz steigend. Petersen liegt hingegen bei 3,9 Millionen, Tendenz fallend.

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Autor: Marcus Erberich

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